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ADAC GT Masters Nürburgring
Vulkan-Racing fährt beim GT-Masters mit Ballast in die Top 10
Nach der Homologation durch den Weltmotorsportverband FIA stellte sich das Team Vulkan Racing-Mintgen Motorsport der harten Konkurrenz im ADAC GT Masters beim vorletzten Saisonlauf auf dem Nürburgring. Mit gemischten Gefühlen packten Michael Mintgen und seine Crew 
die auf Grund des Einstufung des Motorsport-Weltverbandes FIA und der Regularien des ADAC GT Masters festgelegten 95 kg Zusatzgewicht in die in der VLN erfolgreiche Viper. 
 © Christian Reinsch
 Premiere beim ADAC GT Masters
Fahrwerk und Bremsen hatten nun mit knapp 1.600 kg Gesamtgewicht zu kämpfen, eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Das Team .und die Fahrer Christopher Brück (Köln) und Wolfgang Kaufmann (Molsberg) stellten sich dieser Aufgabe. Nach der 1. Rennveranstaltung wird eine neue Einstufung vorgenommen. Bereits im freien Training und aber auch im Qualifying wurde deutlich, dass der Ballast seine Spuren hinterließ. 

In Rennen 1 ging Chris Brück von Startplatz 12 ins Rennen und konnte am Start gleich zwei Plätze gewinnen und die 10. Position bis zum Boxenstopp halten. Wolfgang Kaufmann hielt die Position bis ins Ziel. Am Ende waren beide Fahrer jedoch mehr erleichtert als glücklich. Alle an der „gewichtigen“ Aktion Beteiligten freuten sich sehr über den 10. Platz im gut besetzten Feld. Was hätte die Viper wohl mit normalem Gewicht erreicht? 

Christian Reinsch

Startaufstellung zum ADAC GT Masters

Im zweiten Rennen am Sonntag musste das grüne Dodge Viper Competition Coupe frühzeitig das Rennen beenden, bevor man auch hier wieder die Leistung des amerikanischen Sportwagens zeigen konnte. Probleme an der Aufhängung, evtl. eine Folge des hohen Gewichts, machten die Ambitionen zunichte.

„Wir sind sicher unter Wert geschlagen worden. Die Einbremsung ist in gewisser Weise OK, aber dieser Ballast war schon extrem. 4 Sätze Bremsscheiben haben wir verbraucht. Gerade wegen der Bedingungen sind wir ganz zufrieden mit unserem Debüt im GT Masters“, so Christopher Brück.

Christian Reinsch

Christopher Brück und Michael Mintgen

„Wir sind angetreten, um das Feld im GT Masters kennen zu lernen und zu sehen wo wir im Vergleich hier stehen. Natürlich hat uns das Gewicht hart getroffen, aber wir werden weitere Details in Absprache entwickeln. In Oschersleben wollen wir wieder starten. In der professionellen Umgebung der ADAC-GT-Masters fühlen wir uns schon jetzt sehr wohl und ich hoffe, dass wir 2011 dann um die vorderen Plätze kämpfen können“, zieht Michael Mintgen das Fazit vom Wochenende.
Christian Reinsch

Artikel vom 01.09.2010

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