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ADAC GT Masters Nürburgring 
Hohenadel holt Podiumsplatz am Nürburgring
Christian Hohenadel (Quierschied) fuhr beim vorletzten Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring am Sonntag auf das Podium. Als Dritter nahm der Saarländer den Pokal aus den Händen von dem Präsidenten des Automobilweltverbandes FIA, Jean Todt, entgegen. 
Sogar der Sieg war am Sonntag in greifbarer Nähe, wurde jedoch von einem Regenschauer in den letzten Rennminuten vereilt.
 © ADAC GT Masters
 FIA Präsident Jean Todt gratuliert Christian Hochadel
Im Rennen am Samstag hatten der führende der FIA GT3-Europameisterschaft und sein Schweizer Teamkollege Toni Seiler Pech und belegten nach einer Zeitstrafe mit ihrer Callaway Competition Corvette Z06.R GT3 den achten Platz.

Im Rennen am Samstag lagen Hohenadel/Seiler auf Podiumskurs, doch kurz nachdem Hohenadel die Corvette für die zweite Rennhälfte übernahm, wurde der Saarländer von der Rennleitung mit einer Stop&Go-Strafe bestraft. Beim Plichtboxenstopp hatte die gelbe Corvette eine Sekunde zu kurz gestanden. Doch Hohenadel gab sich nicht geschlagen und arbeitete sich bis zum Rennende auf den sechsten Platz nach vorne. In einem packenden und sehenswerten Manöver überholte Hohenadel den ehemaligen DTM-Piloten Thomas Jäger in der letzten Kurve vor dem Ziel auf der Außenseite und eroberte den fünften Platz. Die Rennleitung bestrafte Hohenadel/Seiler aber nachträglich mit einer Zeitstrafe von 30 Sekunden aufgrund eines angeblichen Vergehens unter gelber Flagge in den Runden zuvor. „Der Fehler beim Boxenstopp geht ganz klar auf meine Kappe», gestand Hohenadel nach dem Rennen. „Aber mit der Zeitstrafe bin ich nicht einverstanden, ich halte die Entscheidung der Rennleitung für nicht korrekt.“

In das Rennen am Sonntag startete Hohenadel von der Pole Position, musste sich aber nach dem Start einem BMW-Alpina geschlagen geben. Rundenlang hetzte Hohenadel seinen Gegner im Zentimeterabstand um den Kurs. Die Entscheidung fiel beim Pflichtboxenstopp, Hohenadel blieb eine Runde länger auf der Strecke, das verschaffte Teamkollege Toni Seiler anschliessend die Führung. Bis kurz vor Schluss führte der Schweizer das Feld an, doch dann sorgte ein Regenschauer für tückische Streckendingungen. Seiler konnte die Führung nicht halten und fiel auf der regennassen Strecke bis auf Platz drei zurück. „Ich wusste, dass ich in der Startphase keine Chance habe die Führung zu übernehmen, wenn der BMW-Alpina keinen Fehler macht“, erklärte Hohenadel nach dem Rennen. „Daher habe ich den BMW-Alpina so unter Druck gesetzt, das er seine Reifen stark beanspruchen muss. Ich denke man hat gesehen, dass ich eine sehr gute erste Rennhälfte gefahren bin, es ist natürlich schade das uns der Sieg so kurz vor dem Rennende noch durch die Lappen gegangen ist.“

Das nächste Rennen steht für Hohenadel in drei Wochen auf dem Programm, dann hat der Corvette-Pilot in Portugal die Chance vorzeitig die FIA GT3-Europameisterschaft für sich zu entscheiden.
Hohenadel Presse

Artikel vom 31.08.2010

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