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GT1-Weltmeisterschaft in Spa-Francorchamps 
Durchwachsenes Wochenende in Spa trotz zweitbester Zeit im freien Training
Am vergangenen Wochenende fand auf der traditionsreichen Strecke in Spa-Francorchamps die fünfte Runde in der FIA GT1- Weltmeisterschaft statt. Zwölf Teams starteten wieder mit insgesamt 24 Wagen in der Traumwagen-Liga. Das Swiss Racing Team (CHE) ging mit 
zwei NISSAN GT-R mit den gewohnten Fahrerpaarungen an den Start: Karl Wendliner / Henri Moser mit der Startnum- mer 3 und Seiji Ara ) / Max Nilsson mit der Startnummer 4.
 © mmr/motioncompany
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Das freie Training fand unter bewölktem Himmel aber anfangs nassen Straßenbedingungen statt. Der Japaner Seiji Ara trotzte diesen Umständen und fuhr die zweitbeste Zeit hinter dem Maserati von Vitaphone und vor der Corvette von Mad-Croc-Racing. Der zweite NISSAN GT-R kam im freien Training auf P20. Im Pre-Qualifying hatten die Fahrer mit schwierigen Wetterbedingungen zu kämpfen, starke Regenschauer und Sonne wechselten sich ab. Das Team und die Fahrer kamen aber mit den Fahrzeugen gut zurecht und holten die Plätze 7 (Ara/Nilsson) und 13 (Wendlinger/Moser).

Gemäß dem GT1-Reglement starten die Erstgenannten der einzelnen Fahrzeuge das Qualifying, also Karl Wendlinger und Seiji Ara. Wendlinger schaffte es im Q1 nicht, unter die ersten 16 zu kommen und konnte den NISSAN #4 nicht für das Q2 und somit für einen Einsatz von Henri Moser qualifizieren. „Seiji hat einen super Job gemacht und das Auto mit P12 ins Q2 gebracht“ so Erich Kolb, Teammanager von SRT „aber insgesamt haben wir unsere Ziele an diesem Tag nicht erreicht“. Der Schwede Max Nilsson fuhr das Q2, konnte aber hier keine Positionen gut machen, so dass er letztendlich P15 erreichte. Swiss Racing Team in SpaDas Qualifying Race lief unter trockenen Bedingungen für das Schweizer Team mit P16 (#3) und P17 (#4) wieder eher durchwachsen.

Im Hauptrennen am Samstag war die Rennspeed gut, die Änderungen, die das Team an den Setups durchgeführt hatten, haben sich positiv ausgewirkt, so dass sich insgesamt eine gute Entwicklung für die zweite Saisonhälfte abzeichnet. Seiji Ara berührte sich beim Start mit der Corvette #12 von Mad Croc Racing, dabei wurde das Ventil des vorderen linken Reifen zerstört und der Reifen zog sich ohne Luftdruck fast komplett von der Felge, so dass er bereits in der ersten Runde zum unplanmäßigen Reifenwechsel an die Box musste und fast eine Runde verlor. Nach dem Fahrerwechsel kam Max Nilsson in eine Safety-Car-Phase und konnte somit zum Feld wieder aufschließen. Sein Fahrzeug fuhr er auf P16 liegend über die Ziellinie wobei er mit sehr guten Rundenzeiten am Ende des Rennens aufwartete.

Wendlinger/Moser kamen mit ihrem NISSAN gut zurecht und Wendlinger konnte von P19 startend bis auf P 12 vorfahren. Dank eines exzellenten Boxenstopps der Reifenwechselcrew übergab er das Fahrzeug an Moser auf P10. Es bildete sich eine Vierer-Kampfgruppe in der sich Henri Moser schlussendlich als 12. einreihen musste und somit punktelos blieb. Henri Moser erfreut „Ich habe gemerkt, dass das Auto heute viel besser gegangen ist. Ich habe ein gutes Gefühl für das nächste Rennen“.

Ziel des Teams für das nächste Rennen am Nürburgring (27.-29.8.2010) ist, beide Autos unter die ersten Zehn zu bringen und endlich wieder Punkte aufs Konto zu packen.
mmr/motioncompany

Artikel vom 03.08.2010

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