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| GT1-Weltmeisterschaft in Spa-Francorchamps |
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| Christopher Haase: Technischer Defekt verhindert Sieg |
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Die GT-Piloten der FIA GT1 Weltmeisterschaft traten zur fünften Runde im Rahmen des legendären 24h-Spektakel von Spa an. Für den 22jährigen Christopher Haase (Kulmbach) war es der zweite Renneinsatz auf den Circuit
Spa–Francor- champs in seiner Motorsport- karriere. Im Jahr
2008 steuerte Haase einen KTM X-Bow (GT4) über den 7395m langen Kurs. „Das ist jetzt das erste Mal, dass ich mit einem richtig schnellen Auto auf dieser Strecke bin.“ Haase. |
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mmr/motioncompany |
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| Ölverlust
bringt das Aus für Christopher Haase |
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Die Wetterkapriolen mit starken Regengüssen und trockenen Abschnitten ließen dem fränkischen Piloten wenig Raum für die nötigen Trainingseinheiten auf Slicks. Im Regen jedoch machte die deutsch/niederländische Fahrerpaarung mit Rang 4 im Pre Qualifying eine gute Figur. Haase-Partner Peter Kox (46) pilotierte den Lamborghini Murcielago 670 R-S (REITER Engineering) in der ersten der drei Qualifying-Sessions und schaffte mit P7 den Sprung in die Top 16 von Q2. Christopher Haase übernahm den Lambo für Q2. „Ich hatte in meiner ersten Runde auf neuen Slicks Probleme diese gleich umzusetzen, da ich vorher überwiegend im Regen gefahren bin. Vor allem der lange Mittelsektor machte uns Probleme. Im ersten und im dritten Sektor sind wir sehr gut dabei, jedoch im technisch gefragten Mittelsektor haben Peter und ich gleichermaßen Probleme mit 1-2 Sekunden Rückstand auf das Schwesterauto.“ so der 22jährige. Haase belegte mit seiner schnellen Runde P8, rutsche aber kurz vor dem Schluss mit nur 0.034 Sekunden Abstand auf P8 auf Starplatz 9 und damit aus den Top 8 für Q3.
Christopher Haase startete das Qualifying Race, kam sehr gut von P9 weg, wurde dann von einem Young Driver Aston Martin blockiert, landete im Pulk und musste einen Platzierungsverlust hinnehmen (P12). Rad an Rad mit dem Vitaphone-Maserati (Bernoldi/Ramos) lieferte sich Haase über die Distanz der ersten Hälfte harte Platzierungsduelle. Der Maserati traf den Lamborghini hart und lockerte den Diffusor. Haase kämpfte zwei Runden mit starken Vibrationen im Auto. Der Diffusor löste sich ganz. Der Maserati blieb bissig, kürzte nach einem Fahrfehler den Streckenverlauf ab und setzte sich vor Haase. Nach einer Attacke von Haase touchierte sein Gegner ihn unsanft in der Seite und trieb Haase über die Kurbs. Mit abbauenden Reifen musste sich Haase geschlagen geben. „Ich bin mit meinem Einsatz zufrieden. Ich konnte mich gut durchsetzten und die Pace mitgehen, bis auf den mittleren Streckenabschnitt. Peter ist dann mit guten Reifen aufs Auto gegangen und hatte bis ein paar Runden vor Schluss sehr gute Zeiten, aber auch immittleren Sektor Probleme.“ Christopher Haase. Kox fuhr als Achter ins Ziel. Durch einen Ausfall erbte das Duo Rang 7.
Eine Setup-Modifikation brachte den Vormarsch im Championship Race am Samstag. Kox platzierte sich nach dem fliegenden Start auf P2, musste diesen jedoch am Berg nach Start-Ziel an die Mad-Croc-Corvette abgeben. Gemeinsam mit dem Schwesterauto (Zonta/Kechele) setzte sich das Spitzentrio Rad an Rad ab. Nach fünf Runden der Platzierungswechsel. Maassen (Corvette) P1, Kox (Lamborghini) P2 und Zonta (Lamborghini) P3. Maassen verabschiedete sich anschließend mit einem Reifenschaden. Kox nun an der Spitze. Zonta steuerte den Schwester-Lambo hinter ihm auf P2. „Ich konnte mich gut absetzten und eigentlich wäre mir und Christopher der Sieg sicher gewesen. Leider hatten wir großes Pech gehabt.“ Peter Kox enttäuscht. Nach dem Wechsel bemerkte Haase noch beim Boxenausgang einen massiven Leistungsverlust. Nach dem Abschnitt Eau Rouge wieder ein kurzfristiger Anstieg der Motorleistung. Kechele näherte sich. Haase konnte seinen Reiter-Kollegen hinter sich halten, ließ ihn aber nach einem weiteren Leistungsverlust ziehen. „Ich musste leider feststellen, dass ich massive Probleme mit dem Auto hatte und wollte den Teamkollegen nicht die Möglichkeit auf einen Sieg verbauen. Mein Öldruck ist stark gesunken und Öl ist auf die Reifen gelaufen. Mir blieb nichts anderes übrig, als das Auto während der SC-Phase abzustellen. Ärgerlich. Wir hätten Minimum ein Podium eingefahren, sogar Platz 1 war greifbar. Wir sind auf jeden Fall mit dem Auto einen ganzen Schritt weiter gekommen und schauen jetzt auf das nächste Rennen.“ Christopher Haase optimistisch. Der Renner von Haase/Kox wurde nach dem Aus auf P20 gewertet.
Ende August trifft sich die GT1 WM auf deutschen Boden. Zusammen mit der FIA GT3 und der deutschen GT- Masters-Serie geht die FIA GT1 Weltmeisterschaft am 27 – 29 August auf dem Nürburgring in die sechste Runde.
Das Rennen in Durban (Südafrika) im November entfällt. Stattdessen findet vom 22 -24 Oktober 2010 ein GT1-Lauf im spanischen Navarro statt. |
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| mmr/motioncompany |
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Artikel vom 02.08.2010
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