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2. Lauf der Sports Car Challenge in Hockenheim
Wer kann Doppelsieger Mitländer stoppen?
Nach der tadellosen Auftakt- leistung auf dem Nürburgring heißt es für Mitch Mitländer (Norma Nissan) diese auf dem Hockenheimring zu bestätigen. Der zweite Saisonlauf am kommenden Wochenende dürfte besonders interessant werden, da Sabrina Hungerbühler und Wolfgang Payr erstmals mit dem neuen PRC WPR 60 in das Geschehen eingreifen sollen. Während die Schweizerin in der Eifel noch fehlte, setzte Rückkehrer Payr noch auf einen PRC mit BMW Motor.
 © Patrick Holzer
 Mitch Mitländer beim Sieg am Nürburgring
Ebenfalls mit dem neuen PRC WPR 60, statt des Turbos aber mit einem BMW Motor bestückt, wird Peter Kormann in Hockenheim starten. Neben diesen Vier dürfte Andreas Fiedler (PRC BMW) eine gute Rolle spielen, nachdem er letzte Saison beim Endlauf in Hockenheim seinen ersten SCC Gesamtsieg einfuhr. Er zählte genau wie Siegmar Pfeifer und Bruno Küng (beide PRC BMW) zu den Pechvögeln des Nürburgringwochenendes. Vor allem Bruno Küng hatte im ex-Hungerbühler Auto mit guten Zeiten aufhorchen lassen.

Die Division 2 scheint in dieser Saison besonders ausgeglichen und bärenstark besetzt zu sein. Zwar dominierte Sven Barth beim Auftakt in der Klasse und stellte den Ligier sogar einmal auf Gesamtpole, doch die Konkurrenz dahinter war ebenfalls schnell unterwegs. Thorsten Rüffer kämpfe noch mit kleineren Problemen an seinem über den Winter völlig neu aufgebauten Norma Honda. Erst einmal in Fahrt fuhr der Division 2 Sieger des Vorjahres mit an der Spitze. Gerhard Münch konnte sich gegenüber der Vorjahressaison noch einmal deutlich steigern, wofür auch Serienchef Walter Pedrazza lobende Worte fand. Bei den PRC Honda hielten Mirco Schultis und Valentin Hummel die Flagge hoch.

Patrick Holzer

Sven Barth zeigte am Nürburgring eine starke Leistung

In der Division der Crosslé wird erneut mit einer starken Beteiligung gerechnet, bedeutet das Rennen in Hockenheim für die vielen Schweizer quasi eine Art Heimspiel. Bei den GT-Fahrzeugen wird es erneut auf Jürgen Bender (Porsche 997 Cup) ankommen, der in der Eifel noch zweimal von Jens Hochköpper im leistungsstärkeren Turbo Porsche geschlagen wurde.

Freitag, 18.06.
11.50 – 12.10 Uhr: 1. Zeittraining
15.50 – 16.10 Uhr: 2. Zeittraining

Samstag, 19.06.
09.35 – 10.00 Uhr: Rennen 1
14.30 – 14.55 Uhr: Rennen 2

Patrick Holzer

Wolfgang Payr hofft auf das neue Fahrzeug in Hockenheim

Patrick Holzer

Artikel vom 16.06.2010

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