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| 24h Le Mans - Getriebeschaden und eine Stunde Reparatur in der Box am Sonntagmorgen |
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| Sportwagen-Pilot Stefan Mücke LMP1-Fünfter in Le Mans |
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Zum vierten Mal dabei, zum vierten Mal in den Top Ten und die zweitbeste Platzierung erreicht: Sportwagen-Pilot Stefan Mücke ist beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Sonnabend und Sonntag (12./13. Juni) LMP1-Fünfter und damit Gesamtsechster geworden. Nach seiner
Zieldurchfahrt bei der 78. Auflage des größten, berühmtesten und härtesten Auto-Rennens der Welt war bei dem Berliner am
Sonntag- nachmittag die Freude |
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Alexander Trienitz |
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| Zweitbester Platz bei viertem Start |
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vor mehr als 238.000 Zuschauern über seine zweitbeste Platzierung nach Rang vier im Vorjahr sehr groß. Den Sieg holten sich die beiden Deutschen Timo Bernhard und Mike Rockenfeller zusammen mit dem Franzosen im Diesel-Werksauto Audi R15 TDI vor den zwei Schwester-Autos des gleichen Fabrikats.
Stefan Mücke war nicht problemlos über die Distanz auf der Traditionspiste im Nordwesten Frankreichs gekommen. „Wir hatten am Sonntagmorgen einen Getriebeschaden. Da haben wir wegen der Reparatur eine Stunde in der Box gestanden. Das Team hat einen tollen Job gemacht, das Auto wieder hinzubekommen“, berichtete der 28-Jährige, der sich das Cockpit des geschlossenen LMP1-Sportwagen-Prototypen Lola Aston Martin (Startnummer 007) mit seinen Werksfahrerkollegen Adrian Fernandez (Mexiko) und Harold Primat (Schweiz) teilte. „Und dann hatte ich auf meinem letzten Stint 35 Minuten vor Schluss noch einen Reifenschaden, der zum Glück nicht viel Zeit gekostet hat. Am Ende haben wir unseren Aston Martin trotzdem noch als zweitbesten Benziner in der LMP1-Klasse ins Ziel gebracht. Ein toller Erfolg“, sagte der Berliner, der mit riesigem Jubel von seinem Team im Ziel empfangen wurde.
Stefan Mücke, erstmals 2007 in Le Mans als erster und bis heute einziger Berliner dabei, hatte das Rennen am Samstag von Startposition acht aus begonnen. Bis zum Sonntagmorgen waren der Aston-Martin-Werksfahrer und seine Teamkollegen ohne Probleme über die Nacht gekommen, ehe am Sonntagmorgen das Getriebe streikte. Davor hatte Mücke den Renner zwischenzeitlich auf Rang fünf als beste Platzierung nach vorn gefahren. Nach der unfreiwilligen Auszeit in der Box waren Mücke & Co. bis auf Rang 14 zurückgefallen, ehe es sich wieder nach vorn arbeitete und Stefan Mücke schließlich als Gesamtsechster wurde. Nach zuletzt drei Jahren in Folge sah es auch diesmal über den größten Teil des Rennens so aus, als würde er die schnellste Rennrunde aller von einem Benzinmotor angetriebenen Fahrzeuge erreichen. Da er aber keine neuen Reifen mehr zur Verfügung hatte, verpasste er die schnellste Benziner-Runde nur um wenige Hundertstelsekunden. Pech hatte Mückes Aston-Martin-Schwester-Auto mit der Startnummer 009, das eine Stunde vor Schluss mit Motorschaden ausschied. Zuvor waren schon die vier favorisierten Diesel-Renner von Peugeot ausgefallen.
Im vergangenen Jahr hatte Stefan Mücke auf der rund 13,6 km langen Strecke seinen bisher größten Erfolg gefeiert. Er wurde im besten Benzin-Renner sensationell Vierter und damit bester Deutscher im Feld der 55 Autos. Der Berliner hatte bereits 2007 als bester Rookie mit LMP1-Platz fünf (Gesamtrang acht) und 2008 als Gesamtneunter nach toller Aufholjagd für Furore gesorgt. |
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| Mücke
Motorsport |
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Artikel vom 14.06.2010
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