Mediadaten I Werbung I Kontakt I Impressum

GT/Sportwagen
SERIEN REGIONAL REPORT AUTO&TECHNIK TERMINE GALERIE LINKS RENNSPORTMARKT DATENBANK FOTOSERVICE
Start I STT I DMV TCC I AvD 100 Meilen I PCHCT I ADAC Procar I Histo I Langstrecke I GT/Sportwagen I Tourenwagen I Berg I Marken I Diverse
Start > GT/Sportwagen
Le Mans-Traum rückt näher für Young Driver AMR
Erster Start von Young Driver bei den legendären 24h von Le Mans
Der Traum der 24h von Le Mans rückt näher für Young Driver AMR. Am kommenden Wochenende (12./13. Juni) wird das Aston Martin-Team aus Paderborn an der 78. Ausgabe der legendären 24h von Le Mans teilnehmen. Young Driver AMR ist das einzige deutsche Team, das in der GT1-Klasse für stark modifizierte Seriensportwagen startet und das einzige Team, das einen Aston Martin DBR9 einsetzt. 
 © David Stephens
 Der Traum Le Mans rückt näher
Mit Klassensiegen 2007 und 2008 zählt der Aston Martin zu den erfolgreichsten Fahrzeugen in der GT1-Klasse bei den 24h von Le Mans in den letzten Jahren.
Die 24h von Le Mans, die erstmals 1923 ausgetragen wurden, sind nicht das berühmteste 24h-Rennen, sondern mit mehr als 250.000 Zuschauern auch das größte Einzelsportereignis in Europa. Zusammen mit dem Grand Prix von Monaco und dem Indianapolis 500 zählen die 24h von Le Mans zu den drei legendärsten Rennen im Motorsport. Die meisten Teams, die in Le Mans starten, bereiten 364 Tage im Jahr nur auf diese 24h vor, die härtesten 24h im Motorsport.

Ein Teil des Le Mans-Mythos ist der legendäre, 13.629 Meter lange “Circuit de la Sarthe”. Die Strecke ist eine Kombination aus seiner permanenten Rennstrecke und öffentlichen, französischen Landstrassen – eine aufregende Mischung bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von 200 km/h. Le Mans ist vielerlei Hinsicht anders als andere Rennen. Um in Le Mans starten zu dürfen, werden die Teams von einem Selektionskomitee ausgesucht. “Es ist eine sehr große Ehre für uns das der Veranstalter ACO Young Driver AMR als einziges Aston Martin-Team in der GT1-Klasse ausgesucht hat”, freut sich Young Driver AMR-Teamchef Hardy Fischer über die Chance, Aston Martin in der GT1-Klasse zu vertreten.

Young Driver AMR tritt in Le Mans mit Christoffer Nygaard (DK), Tomas Enge (CZ) und Peter Kox (NL) an, einem Fahrertrio mit einer guten Mischung aus Speed, Erfahrung und Jugend. Peter Kox ist der erfahrenste Pilot des Young Driver-Trio, der Niederländer startet in diesem Jahr zum 13. Mal in Le Mans. “Wir haben ein sehr gutes und aussortiertes Auto und dazu ein sehr gutes Team”, ist Kox zuversichtlich. “Gemeinsam mit Tomas Kox war ich in Le Mans bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreich, zusammen haben wir 2003 bereits die GT1-Klasse in Le Mans gewonnen. Für das Team ist Le Mans zwar Neuland, aber die Mannschaft ist sehr gut und weiss, was sie tut. Wir haben eine sehr gute Chance auf den Klassensieg in Le Mans.”

Tomas Enge war in den letzten Jahren “Mr. GT1-Pole Position” bei den 24h von Le Mans. In sechs Starts in einem GT1-Fahrzeug stand der Tscheche fünf Mal auf der GT1-Pole. In diesem Jahr startet der ehemalige Formel 1-Pilot zum fünften Mal gemeinsam mit Peter Kox in Le Mans. “Ich will natürlich meine Serie an Pole-Positions in Le Mans fortsetzen” so Enge. “Allerdings muss man ehrlich zugeben das die Pole Position bei einem 24h-Rennen nicht besonders ausschlaggebend ist, das Rennen ist es, worauf es ankommt. Aber eine Pole ist natürlich immer schön. In Le Mans geht es darum die Zielflagge zu sehen und schnell und gleichzeitig konstant zu sein. Es wichtiger als alles andere das Auto am laufen zu halten, es so gut wie möglich zu schonen und die Runden wie ein Uhrwerk abzuspulen. Das Rennen in diesem Jahr wird nicht einfach, wir haben eine sehr starke Konkurrenz. Aber wir haben ein sehr gutes Auto, das seine Klasse in Le Mans bereits zwei Mal gewonnen hat, und ein sehr gutes Team, das in den Rennen der GT1-WM in diesem Jahr schon perfekte Arbeit geleistet hat.”

Der dritte Fahrer in Le Mans ist “Young Driver” Christoffer Nygaard. Der junge Däne feiert in diesem Jahr seine Le Mans-Premiere. “Ich bin sehr aufgeregt, es wird momentan von Tag zu Tag spannender”, beschreibt Nygaard die Anspannung vor dem legendären Rennen. “Le Mans ist Neuland für mich, aber meine Teamkollegen sind sehr erfahren und ich hoffe die werden mir alles über die Strecke und über das Rennen beibringen.”

Der Aston Martin DBR9, auf den Young Driver AMR vertraut, ist bereits ein Siegerauto in Le Mans. In diesem Jahr startet das V12-Coupé zum sechsten Mal bei den 24h von Le Mans. In den Händen von Aston Martin Racing gewann der DBR9 die GT1-Klasse in Le Mans 2007 und 2008. “Es ist das erste Mal das wir nach Le Mans kommen, aber wir haben ein gutes Auto, gute Fahrer und ein starkes Team”, ist Hardy Fischer zuversichtlich. In unserer Vorbereitung hat das Team eine perfekte Boxenarbeit abgeliefert, eins von sehr vielen Dingen, auf die es in Le Mans ankommt. Ich denke das wir im Rennen sehr konkurrenzfähig sein werden, aber das Wichtigste von allem ist in Le Mans ist die Zielflagge zu sehen.”

Während die Trucks mit Auto und Material bereits auf dem Weg nach Le Mans sind, folgt das Team am Sonntag. Alle drei Fahrer haben an diesem Wochenende noch ein schnelles Aufwärmtraining vor sich. Tomas Enge und Christoffer Nygaard starten im Ford GT vom Young Driver-Schwesterteam Fischer Racing in der spanischen GT-Meisterschaft in Jarama (E), Peter Kox fährt in der britischen GT-Meisterschaft in Spa (B).

Young Driver AMR Media

Christoffer Nygaard beim TV-Interview mit Tom Kristensen in Kopenhagen

Kurzinterview mit Christoffer Nygaard
Erster Start des jungen Dänen bei den 24h von Le Mans


Christoffer, wie fühlst Du dich eine Woche vor deinem ersten Start bei den 24h von Le Mans?

“Als wir vor zwei Wochen mit der GT1-Weltmeisterschaft in Brünn in Tschechien gestartet sind, fühlte sich Le Mans noch eine Ewigkeit weit weg an. Nun kommt das Rennen in den letzten Tagen aber in großen Schritten immer näher. Alles geht jetzt extrem schnell und die Anspannung vor dem Rennen wird mit jedem Tag größer. Am Donnerstag habe ich in Kopenhagen an einer Präsentation aller dänischen Piloten bei den diesjährigen 24h von Le Mans teilgenommen, es ist schon ein großartiges Gefühl dort in einer Reihe mit Le Mans-Legenden wie Tom Kristensen und Jan Magnussen zu stehen. Le Mans ist ein so legendäres Rennen und ich bin sehr stolz, dass ich gemeinsam mit dem Young Driver AMR-Team dort in diesem Jahr antreten kann.”

Die 13.629 Meter lange Strecke in Le Mans ist komplettes Neuland für dich. Wie bereitest Du dich auf den Kurs vor?

“Ich habe im Vorfeld eine Menge Inboardaufnahmen studiert, um die Strecke zu lernen. Einige Fahrer bereiten sich auch mit Videospielen vor. Aber alle Spiele, die ich ausprobiert habe, waren ein bisschen zu sehr “Arkade” und nicht so realistisch. Aber es hilft in jedem Fall, den Streckenverlauf zu lernen. Wir haben bis zu dem Beginn des Trainings am Mittwoch noch ein bißchen Zeit, diese Zeit werde ich nutzen, um mit Tomas Enge zusammen um die Strecke zu laufen und zu fahren. Tomas hat sehr viel Erfahrung in Le Mans und ich habe mich schon sehr oft mit ihm über das Rennen unterhalten. In Le Mans wird er mir dann alle die Dinge über die Strecke beibringen, die man im Inboardvideo nicht sehen kann.“

Wie bereitest Du sich körperlich auf das Rennen vor?

Ein 24h-Rennen unterscheidet sich auf der körperlichen Seite schon sehr zu den Ein-Stunden-Rennen der GT1-Weltmeisterschaft oder FIA GT3-Europameisterschaft in denen ich sonst starte. Ich habe meinen Trainingsplan etwas geändert und habe in den letzten Wochen mehr in Richtung Ausdauer trainiert. Allerdings werden wir in Le Mans eine Klimaanlage in unserem Auto haben, die vom Reglement vorgeschrieben ist. Das macht es im Auto bei hohen Temperaturen ein klein bisschen erträglicher.“

Wie sind Deine Erwartungen an den ersten Start in Le Mans?

“Ich hoffe natürlich das wir um den Klassensieg mitfahren können, aber es wird nicht besonders leicht werden. Unsere Konkurrenz ist sehr stark, das haben wir bereits in der Weltmeisterschaft und bei unserem Testeinsatz bei den 1000km von Spa gesehen. Allerdings ist unser Aston Martin DBR9 sehr zuverlässig und von Young Driver AMR sehr gut vorbereitet. Viele halten uns für die Favoriten, aber die Ford und Corvette sind keinesfalls zu unterschätzen und werden sehr stark sein. Für uns ist es wichtig schnell und konstant zu fahren und die Zielflagge zu sehen. Wenn uns das gelingt, ist alles möglich.”
Young Driver AMR Media

Artikel vom 07.06.2010

Anzeige

daparto - der Autoteile-Marktplatz

Home I STT DMV TCC I AvD 100 Meilen I PCHC I ADAC Procar I Historische I Langstrecke I GT/Sportwagen I Tourenwagen

Berg I Marken I Diverse I Slalom I Rallye I Verschiedenes I Reportage I Museen I Messen I Auto I Technik I Industrie I Tuning & Zubehör

Termine National I Termine Regional I Galerie I Links I Rennsportmarkt I Fahrer I Fahrzeuge I Serien I Ergebnisse I Strecke

Fotoservice I Mediadaten I Impressum

top