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ALL-INKL.COM Muennich Motorsport will bei der zweiten Runde der FIA GT1 World Championship in Silverstone etwas Zählbares erreichen
Christophe Bouchut nun für das Team aus Sachsen in Einsatz
Etwas Zählbares steht auf dem Wunschzettel des Teams ALL-INKL.COM Muennich Motorsport, wenn am kommenden Wochenende (1./2. Mai) die Rennen drei und vier der FIA GT1 World Championship im englischen Silverstone auf dem Programm stehen. Der Großteil der 
Mannschaft aus dem sächsischen Friedersdorf und deren zwei Lamborghini Murciélago LP670 RS-V sind bereits seit Dienstagabend (27. April) an der Traditionsstrecke vor Ort.
 © DPPI
 Besonders motiviert für Silverstone 
„Wir hatten noch einige Reparaturen nach dem Auftakt in Abu Dhabi zu erledigen. Das Flugchaos wegen der Vulkanwolke hat uns vorher keine Zeit dafür gelassen“, sagt Teammanager und Fahrer Marc Basseng. „Abstimmungs-Veränderungen konnte wir deshalb leider kaum vornehmen.“

Die übrigen Fahrer des Teams werden am Donnerstag (29. April) in Silverstone erwartet. Darunter auch der Franzose Christophe Bouchut, der nun anstelle von Ersatzfahrer Thomas Jäger (Chemnitz) zusammen mit Basseng den Lambo #37 pilotieren wird. Der 43-Jährige Bouchut, bereits dreimal FIA-GT-Champion (2000 bis 2002), war für ALL-INKL.COM Muennich Motorsport bereits in der Serie unterwegs und hatte dabei 2007 unter anderem für den allererster Lamborghini-Sieg gesorgt. „Christophe ist ein sehr erfahrener Pilot, der uns sicher dabei helfen kann, in die Punkteränge zu kommen“, betont Teamchef René Münnich. Das Cockpit des Lambo #38 teilen sich wie in den Vereinigten Arabischen Emiraten Nicky Pastorelli (Niederlande/Italien) und Dominik Schwager (München).

Nach den Ausfällen beziehungsweise hinteren Platzierungen im Qualifying Race und im Championship Race (jeweils eine Stunde lang) in Abu Dhabi ist das Team aus Sachsen nun auf der 5,9 Kilometer langen Piste von Silverstone besonders motiviert, besser abzuschneiden. „Dass Punkte für uns möglich sind, hatte ja schon das Hauptrennen von Abu Dhabi gezeigt. Doch ein Reifen- und ein Getriebeschaden hatten dies verhindert“, sagt René Münnich. „Wir hoffen trotz der nur notdürftigen Vorbereitung, es diesmal packen zu können.“
Redaktionsbüro Hanke

Artikel vom 28.04.2010

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