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| FIA GT1 Weltmeisterschaft Abu Dhabi |
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| Christopher Haase fährt sein GT1-Debut in Abu Dhabi |
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Der amtierende GT3 Europameister Christopher Haase (22, GER) kehrt nach
einem Jahr wieder in das Cockpit des Lamborghini und in die Obhut von
REITER Engineering zurück. Er teilt sich in der GT1
Weltmeister- schaft den Superrenner Lamborghini Murcièlago R-SV mit den niederländischen
GT-Piloten Peter Kox. Der Lambo gehört zu den Neuzugängen in der FIA
GT1. |
| ©
mmr/motioncompany |
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| Lamborghini
Murcielago r-SV |
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Saisonauftakt des WM-Spektakels fand am vergangenen Wochenende auf dem
neueröffneten, luxuriösen GP-Kurs Yas Marina in Abu Dhabi statt. Die
schweißtreibenden Temperaturen erforderten hohe Ansprüche an Mensch und
Material. Sechs Hersteller, 12 Teams, 24 Supersportwagen mit 48 Piloten gehen auf die
Jagd nach dem begehrten WM-Titel 2010. Noch vor dem Start gibt es kritische Meinung über die Fairness der
FIA-Einstufungstests." Die Corvetten waren bei der Balance of Performance wieder Mal außen
vor." so Teamchef Hans Reiter. Die Qualifizierung ist in drei Sessions aufgeteilt. Peter Kox (45) brachte
den Lambo in Q1 auf Position 7. Die Trainingssitzung wurde kurz vor dem
Ende ausgesetzt. Ein heftiger Unfall des Ford GT mit Natacha Gachnang an
Bord störte die Streckensicherheit. Haase sollte das Q2 fahren, kam aber
nicht mehr zum Zug. Es blieb aufgrund des Unfalls bei der Q1-Wertung.
Christopher Haase ging für das Qualifying Race am Samstag an den Start,
behauptete sich im Pulk und machte zwei Positionen gut. Haase konnte das
Feld gut hinter sich halten. Er ging zum Pflichtstopp in die Box.
Reifenwechsel und Fahrerwechsel. Kox machte sich auf den Weg. Kaum draußen
im Feld machten sich Probleme bemerkbar. "Wir hatten ein Überhitzen der
Hinterachsen-Bremsen, was dann dazu führt, dass der Reifendruck hinten
wesentlich ansteigt, weil alles zu heiß wird und dann verliert man
Performance." erklärt Reiter. Schnell wurde Kox nach hinten durchgereicht und musste mit Rang 15 zehn
Minuten vor der Zielflagge abbrechen. |
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mmr/motioncompany
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Christopher
Haase |
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Kox steuerte den Startstint des Championship Race von P15. Nach dem
fliegenden Start, gewann er Land und hing auf P11 im Verkehr des
Mittelfeldes fest. Er hatte wenig Luft zum Attackieren und so bestellte das
Team Kox gleich nach dem öffnen des Boxenfensters zum Wechsel.
Haase übernahm und kam als zehnter zurück auf den Kurs. Der Lambo-Pilot
fand sofort Anschluss auf den Aston Martin von Turner und den Maserati von
Heger. Turner und Heger rauften und Haase lauerte. Es ging in dem
Dreier-Duell um Rang 8. Haase schnappte sich Turner und hängte sich an das
Heck von Alfrid Heger. Dann Rauch auf der überhitzten Hinterachse von
Haase, glühende Bremsscheiben, dann ging es auf die lange Gerade, da
verschaffte sich Heger (Maserati) etwas Abstand, Haase zog nach, hing sich
in den Windschatten. Haase scherte aus und überholte Heger auf der
Innenspur mit glühenden Bremsscheiben, kam ein bisschen schlecht um die
Ecke herum, hatte noch Heger im Dunstkreis neben sich, geht dann aber
vorbei auf P8. Erleichterung am Kommandostand. Turner tat ihm gleich und
heftete sich hinter Haase. Der setzte sich super durch und ging sofort auf
die Kampflinie um die Stellung zu halten. Christopher Haase sah als Achter
die Zielflagge.
"Abgesehen von den Umständen mit der Einstufung, sind wir ganz zufrieden
mit dem Ergebnis." resümiert der 22jährige. Hans Reiter beurteilt seinen Lauf so:
"Er ist ein super Rennen gefahren. Wirklich wie ein Großer, mehr ging nicht mit dem Auto im Rennen."
Der europäische Auftakt der GT1-Saison findet in zwei Wochen in
Silverstone statt. |
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| mmr/motioncompany |
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Artikel vom 19.04.2010
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