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Saisonauftakt in der Le Mans Series (LMS)
Stefan Mücke als Zweiter beim LMS-Saisonauftakt in Le Castellet auf dem Podest
Einen hervorragenden zweiten Platz hat der Berliner Sportwagen-Pilot Stefan Mücke am Sonntagabend (11. April) beim Saisonauftakt in der Le Mans Series (LMS) im französischen Le Castellet eingefahren. In dem 8-Stun- den-Rennen musste der 28- Jährige im geschlossenen 
LMP1-Sportwagen-Prototypen Lola-Aston nur dem Diesel- Werks-Audi R15 TDI plus mit dem Italiener Rinaldo Capello und dem Schotten Allan McNisch am Steuer den Vortritt lassen.
 © LMS/DPPI
 Stefan Mücke im Sportprototypen Lola-Aston
„Das ist ein tolles Ergebnis für uns, das wir vorher nicht erwarten konnten. Zugleich war dies ein wertvoller Test für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans Mitte Juni“, sagte LMS-Vorjahres-Meister Mücke, der sich am Sonntag das Cockpit mit seinen Aston-Martin-Werksfahrerkollegen Adrian Fernandez (Mexiko) und Harold Primat (Schweiz) teilte. Nach dem dritten Rang am 21. März beim 12-Stunden-Rennen von Sebring/USA verbuchte der Berliner den zweiten Podestplatz in seinem zweiten Langstreckenrennen der Saison.

Der ehemalige DTM-Pilot, der am Samstag (10. April) im Qualifying den dritten Startplatz herausfuhr, hatte in Le Castellet schon zu Beginn des Rennens am Sonntag um 11.00 Uhr für Furore gesorgt. Er legte einen Superstart hin, überholte die vor ihm gestarteten Diesel-Renner von Peugeot und Audi und führte das Feld drei Runden an, ehe er wieder von beiden einkassiert wurde. „Der Geschwindigkeits-Unterschied macht sich auf der langen Geraden extrem bemerkbar. Da hatte ich keine Chance“, sagte Stefan Mücke, der in Südfrankreich bester Deutscher war und die schnellste Rennrunde der Benzin-Autos fuhr.

LMS/DPPI

Stefan Mücke auf dem Podium

„Ich freue mich natürlich sehr über den erneuten Podestrang, der uns auch wichtige Aufschlüsse in Vorbereitung auf das Saisonhighlight in Le Mans gibt“, merkte der Berliner an. Dass er und seine Teamkollegen bei der Siegerehrung kurz nach 19.00 Uhr auf dem falschen Platz des Podiums – auf dem dritten anstatt auf dem zweiten – gestanden haben, ist niemandem so richtig aufgefallen. „Ist auch nicht schlimm, wir haben ja den richten Pokal für unseren zweiten Platz bekommen“, grinste Stefan Mücke.

Für ihn geht es jetzt nahtlos weiter. Bereist am Montag (12. April) sitzt der Berliner im Flugzeug nach Abu Dhabi. Denn am kommenden Wochenende (17./18. April) wird es für ihn und seine Konkurrenten eine weitere Premiere geben: In den Vereinigten Arabischen Emiraten steigt die Premiere der FIA GT1 World Championship, die bis Anfang Dezember zehn Veranstaltungen rund um den Erdball umfasst. In der Weltmeisterschaft mit insgesamt 24 Autos pilotiert Stefan Mücke zusammen mit dem Dänen Christoffer Nygaard einen Aston Martin DBR9 für das Team Young Driver AMR (Paderborn/Kopenhagen).
Presse Mücke Motorsport

Artikel vom 13.04.2010

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