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| Le Mans Series, 1. Lauf in Paul Ricard, Rennbericht Felbermayr-Proton |
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| Doppelsieg für Felbermayr-Proton, Porsche und den RSR |
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Ein Saisonauftakt nach Maß für das Team Felbermayr-Proton, Porsche und den 911 GT3 RSR
beim ersten Lauf zur Le Mans Series am Circuit Paul Ricard! Richard Lietz und Marc Lieb holen den Sieg in
der Klasse GT2, der zweithöchste Platz am Podium für die 88 mit Martin Ragginger, Patrick Long und Christian
Ried. Platz drei geht an Giancarlo Fisichella, Jean Alesi und Toni Vilander im Ferrari. |
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Proton |
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| 911 GT3 RSR, Team Felbermayr-Proton |
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Es waren 8 Stunden Schwerarbeit für die ganze Mannschaft und das gesamte Team ging durch das Fegefeuer
eines Langstreckenrennens: Gleich beim Start waren einige Piloten der Meinung, schon in der ersten
Runde gewinnen zu können. Der Startfahrer im Porsche 911 GT3 RSR, Richard Lietz hielt sich clever zurück,
holte das verlorene Terrain aber sofort wieder auf und übergab den blauen Porsche auf Platz zwei an seinen
Partner Marc Lieb. Der mit 3 Fahrertiteln erfolgreichste Pilot der GT2 Klasse legte einen ausgezeichneten
Stint hin und übergab auf P2 wieder an den Österreicher.
Richard Lietz gelang es dann, nach 2 1/2 Rennstunden die Führung zu übernehmen. Was dann kam, war
eine Nervenprobe: Die Tankanlage streikte und die führende 77 verlor mehr als 1 1/2 Minuten. Verschiedene
Probleme der härtesten Gegner spielten den Ummendorfern aber in die Karten und so kam auch das zweite
Auto immer weiter nach vorne. Kurz vor 17 Uhr, 2 Stunden vor Rennschluss, die Meldung aus dem Cockpit
des führenden Elfers: Stossdämpfer defekt! Aber die Piloten hatten auch dieses Problem in Griff. Nicht
einmal der gegen Rennschluss einsetzende Regen konnte einen Doppelsieg des Felbermayr-Proton Teams
verhindern. Da der führende LMP1 Audi über die 8 Stunden die 1500 Kilometer-Distanz überschritt, gibt es
noch dazu doppelte Punkte für die Meisterschaft.
Marc Lieb: „Wir sind richtig happy. Ein Superstart in die neue Saison. Sehr wertvoll war unser Test in Ricard
vor Saisonbeginn. Wir haben das Auto noch besser verstehen gelernt. Die Michelins sind auf die Distanz mit
unserer Abstimmung konstant und sind am Ende jedes Stints beinahe wie am Anfang.“ Richard Lietz hatte
so richtig Spaß mit den Windschattenfights auf der Mistral-Geraden. „Ich hoffe, unsere Duelle sind im Fernsehen
gut rübergekommen. Es war die Reklame für den Langstreckenrennsport. Danke ans Team, das uns
wieder ein perfektes Auto hingestellt hat. Die Boxenmannschaft hat auch die Probleme mit der Tankanlage
rasch in Griff bekommen und hervorragende Arbeit geleistet. Dass auch unser zweites Auto aufs Podium
gekommen ist, ist schlichtweg genial, heute wird gefeiert“! |
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| Porsche Motorsport |
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Artikel vom 13.04.2010
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