Formel BMW auf. 2006 absolvierte er die Toyota Racing Series in Neuseeland, ehe ihn seine
motorsportliche Karriere nach England in die Britische Formel 3 führte. In den vergangenen Wintermonaten
konnte Hamad Al Fardan in diversen asiatischen Formel-3-Rennen vier Siege feiern.
Die Entscheidung für das Team von Franz Wöss und für den ATS Formel-3-Cup fiel Anfang Februar: Franz Wöss
flog mit seinem Renningenieur Arnold Graier zur Vertragsunterzeichnung nach Bahrain. „Vorher hat sich Hamad
genauestens über unser Team informiert. Er geht die Sache sehr professionell an und wird sogar
vom Kronprinz von Bahrain unterstützt“, so Franz Wöss. Im Team Franz Wöss Racing trifft Al Fardan
auf kompetente Formel-3-Experten. Seit 1990 ist der Österreicher im Formel-3-Sport aktiv, holte 22
Meistertitel, beispielsweise in Österreich oder Tschechien. 1991 trat das Team erstmals in Deutschland
an und erlebte mit dem Einsatz von fünf Fahrzeugen 1997 seinen vorläufigen Höhepunkt. Franz Wöss ist
zudem der Organisator des Austria Formel-3-Cup.
Hamad Al Fardan hat sich für die Saison 2008 eine Menge vorgenommen - neben dem ATS Formel-3-Cup wird
er auch den Austria Formel-3-Cup bestreiten. „Ich werde wohl ziemlich oft im Flieger sitzen und
zwischen Bahrain und Deutschland unterwegs sein. Meinen Wohnsitz in Bahrain möchte ich nicht komplett
aufgeben, obwohl ich wohl die meiste Zeit in Österreich sein werde“, so der 20-Jährige.
Neben Al Fardan im ATS Formel-3-Cup geht Franz Wöss Racing mit dem Österreicher Bernd Herndlhofer auch
in der ATS Formel-3-Trophy an den Start. Der 17-Jährige aus Sollenau bei Wien fährt einen
Dallara F304 Opel-Spiess. Herndlhofer holte in der vergangenen Saison den Titel in der österreichischen
Formel Junior.