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ATS Formel-3-Cup
2008 folgen: Carlo van Dam steht bereits als Fahrer für das Werksteam Tom´s
Toyota in der Japanischen Formel-3-Meisterschaft fest.
Bei den Testfahrten auf dem Twin Ring Motegi Circuit trafen sich unter anderem
die beiden Rivalen aus der deutschen Formel 3 des letzten Jahres wieder. Der
Niederländer Carlo van Dam war an den beiden Testtagen die Meßlatte für
alle anderen Piloten - auch für Nico Verdonck. Der Belgier nutze den ersten
Tag zur Eingewöhnung: neues Umfeld, neue Strecke, neues Auto und neue Reifen
- Verdonck hatte eine Menge zu lernen. „Die größte Umstellung forderten
die Reifen“, gibt der Belgier zu. Am Abend konnte er die sechstschnellste
Zeit seinem Konto gutschreiben - mit einem Rückstand von 1,4 Sekunden auf Van
Dam.
Am folgenden Tag setzte Verdonck seine neuen Erfahrungen in Geschwindigkeit um
und sicherte sich die vierschnellste Rundenzeit. Diesmal fehlten ihm
allerdings nur noch 0,1 Sekunden auf den Niederländer. „Ich weiß, dass ich
viel schneller fahren kann“, zeigt sich Nico Verdonck selbstbewusst. „Aber
ich brauche noch mehr Testmöglichkeiten.“
Im Formel-3-Sport gehört die Japanische Meisterschaft seit vielen Jahren zu
den Top-Championaten. Im internationalen Vergleich sind die Teams aus Japan
immer im Spitzenfeld zu finden. So konnte vor wenigen Monaten Oliver Jarvis im
Tom’s-Toyota den prestigeträchtigen Macau Grand Prix gewinnen. Neben der
Chance, aus der Japanischen Formel-3-Meisterschaft weiter aufzusteigen, bietet
ein Start im Land der aufgehenden Sonne auch finanzielle Reize.
Die Möglichkeit, dass neben Carlo van Dam auch Nico Verdonck vielleicht
diesen Schritt schaffen wird, unterstreicht den Stellenwert des ATS
Formel-3-Cup. Die nationale deutsche Formel-3-Serie rückt immer mehr in den
Focus und etabliert sich kontinuierlich als wichtige Station im Formel-Sport. |
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