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Obwohl am Horizont dunklen Wolken mit Regen drohten, vollzogen viele Teams ihre Abwarte-Taktik. Sie wollen damit zum einen ihre Yokohama-Slicks schonen und zum anderen fahren somit die restlichen Fahrer die Strecke sauber. So freute sich in den ersten Minuten Marcel Schuler über den Platz an der Spitze. Doch nach zehn Minuten übernahm Nico Verdonck den ersten Platz und läutete damit den Kampf um die Spitze ein. Der entbrannte in den folgenden Runden zwischen Verdonck, Frédéric Vervisch, der gestern durch einen technischen Defekt nicht am ersten Qualifying teilnehmen konnte, Christian Vietoris, Carlo van Dam und Recardo Bruins Choi. Rund neun Minuten vor Schluss war es dann soweit: Van Dam übernahm mit einer Zeit von 1:39.539min die Führung und gab sie auch bis zum Ende des Zeittrainings auch nicht mehr her. Vervisch konnte den Abstand auf den Belgier zwar noch verkürzen, musste sich am Schluss aber mit Rang zwei vor seinem Teamkollegen Verdonck zufrieden geben. |
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Christian Vietoris, der nur 20 Minuten vom Nürburgring entfernt wohnt, wird mit seiner fünften Startposition nicht zufrieden sein. Zwischenzeitlich konnte sich der Gönnersdorfer zwar auf den dritten Platz vorarbeiten, wurde dann aber wieder zurückgereicht. Vietoris hatte sich nach dem zweiten Platz im gestrigen Qualifying und dem Wechsel vom Ligier zum Dallara mehr erhofft.
In der ATS Formel-3-Trophy für Fahrzeuge, die vor 2005 gebaut wurden, zeigten sich wieder die alten Bekannten an der Spitze. Mit Gesamtrang sechs zeigte Michael Klein, trotz einer Erkältung, wieder eine sehr gute Leistung. Zweitbester Trophy-Fahrer wurde Marcel Schuler, der in beiden Rennen von der elften Position ins Rennen gehen wird. Auch Simon Solgat aus dem Team rhino´s Leipert fuhr zum zweiten Mal auf den 13. Gesamtrang. Marika Diana, die einzige Dame im Feld und ebenfalls in der Trophy unterwegs ist, fuhr auf Platz 14.
Carlo van Dam: Ich habe schon den ganzen Tag Probleme mit meinem Rücken. Im Qualifying bekam ich zum Glück zwei, drei gute Runden zustande, die mir für die Pole gereicht haben. Es macht mir riesigen Spaß, dass ich hier zwei Mal die Pole habe. Jetzt muss ich sie morgen nur noch umsetzen.
Frédéric Vervisch: Nach meinen Problemen gestern hatte ich mir für heute die Top fünf vorgenommen. Das es der zweite Platz wurde, freut mich um so mehr. Morgen starte ich im ersten Rennen von ganz hinten und versuche Punkte zu sammeln. Im zweiten Rennen will ich dann um den Sieg fahren.
Nico Verdonk: Das Qualifying verlief besser als gestern, auch wenn heute viel Verkehr auf der Strecke war. Zudem habe ich etwas Zeit gebraucht meinen Rhythmus zu finden. Ich bin eine Runde ganz langsam gefahren, um Abstand nach vorne zu gewinnen. Die drauffolgende Runde war dann auch meine schnellste. |
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