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ATS Formel3 Cup - Chance auf Sieg Nummer zwei?
Dritte Pole für Laurens Vanthoor (Dallara F307 Volkswagen) 
Der Belgier Laurens Vanthoor (Dallara F307 Volkswagen) hat sich in Oschersleben mit seiner dritten Pole-Position in die beste Ausgangslage für seinen zweiten Saisonsieg im ATS Formel-3-Cup gebracht. Nach sechs zweiten Plätzen konnte der erst 17-Jährige am Sachsenring endlich seinen ersten Sieg in der Formel 3 feiern. Aber auch hinter ihm wird es im morgigen vorletzten Lauf rund gehen.
 © Formel3 Cup
 Jonny Cecotto auf Platz drei
Der Kolumbianer Sebastian Saavedra und der Venezolaner Johnny Cecotto (beide Dallara F307 Mercedes) belegten die Startplätze zwei und drei. Die beiden Teamkollegen von HS Technik liegen im Kampf um den Vizetitel nur einen Punkt auseinander. Vanthoor wird wohl hoffen, dass der Kampf der Beiden im Aus endet. Ihm fehlen nur zehn Zähler auf Saavedra und damit auf den zweiten Tabellenrang.

Eine gute Leistung zeigten die Neueinsteiger im ATS Formel-3-Cup, die beim Saisonfinale ihre Formel-3-Ambitionen austesten wollen. Der Ire Niall Quinn (Dallara F307 Volkswagen), der Rahel Frey im Team von Van Amersfoort Racing ersetzt, platzierte sich auf dem siebten Rang. Der Mexikaner Esteban Gutierrez (Dallara F307 OPC-Challenge), der im Team Josef-Kaufmann-Racing an den Start geht, steht zwei Plätze hinter dem Iren. Auch das Team Swiss Racing hat Verstärkung bekommen und den Finnen Tomi Limmonen (Dallara F307 OPC-Challenge) engagiert, der das Zeittraining auf Rang 16 beendete. Wieder im Cup dabei ist Philipp Eng (Dallara F307 Mugen-Honda). Der Österreicher startet für Matteo Chinosi im Team Ombra Racing. Mit Startposition fünf hat er durchaus Chancen aufs Podium zu kommen.

Der Deutsche Kevin Mirocha wechselte zum Saisonfinale ins Team von Jo Zeller. Dort sorgte er am Freitag für viel Arbeit. Im zweiten Test hatte er sich in der ersten Kurve überschlagen und dabei seinen Dallara F307 Mercedes schwer beschädigt. Das Team arbeitete bis ins Qualifying und schickte den 17-Jährigen erst kurz vor Schluss auf die Strecke. ″Alle vier Räder waren weg″, erzählte Mirocha. ″Vielen Dank ans Team für die schnelle Arbeit.″

Laurens Vanthoor: In der dritte Runde bin ich abgeflogen und im Anschluss vibrierte mein Lenkrad. Danach gab es eine lange Gelbphase und ich wusste, dass ich nochmal pushen muss, um weiter nach vorne zu kommen. Das hat auch sehr gut geklappt.

Sebastian Saavedra: Ich freue mich sehr über Rang zwei, da wir bei den Tests noch technische Probleme hatten. Das Team konnte den Fehler finden und wurde kurz vor Beginn des Zeittrainings fertig. Mein Hauptkonkurrent ist mein Teamkollege Johnny im Kampf um den zweiten Gesamtplatz. Die erste Kurve wird der Schlüssel zum Erfolg, da man hier nur sehr schwer überholen kann.

Johnny Cecotto: In der dritten Runde ist mein Auspuff gebrochen und dadurch hatte ich kaum noch Power. Ich habe dennoch versucht noch die neuen Reifen auszunutzen. Ich bin dann an die Box, um den Schaden wenigsten etwas beheben zu lassen. Ich denke, ich habe das Beste aus der Situation gemacht und Rang drei ist ganz ok.

 

Presse Formel3 Cup
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Artikel vom 11.10.2008