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An diesem vorletzten Rennwochenendes des Cups sollte sich die Meisterschaft
entscheiden. Sein Team Jenichen Motorsport zog eigens für die Entscheidungsrennen den Dallara F 304 Opel ehemals von Marcel Schlenker aus
dem deutschen ATS Formel 3 Cup ab. Tiller fühlte sich in dem Monoposti gleich wie zu Hause und legte super Zeiten im freien Training auf die Strecke. Tiller
krönte die Trainingseinheiten mit der Poleposition im ersten Lauf. In Q2 legte Mitstreiter Bernd Herndlhofer (AUT, Lola F307 Opel) noch eins drauf und Patrick
Tiller startete in Rennen 2 von P2 neben Herndlhofer. Rennen 1: Tiller kam beim Start sehr gut weg. Ihm rückten dann sich zwei
duellierenden Renaultfahrzeuge auf die Pelle. Der Österreicher wollte nichts riskieren und machte den Streithähnen Platz. Auf der folgenden langen Geraden
zog Tiller wieder vorbei und hockte sich hinter Herndlhofer. In der S-Kurve nach Start-Ziel machte er ordentlich Druck auf den Leader, setzte sich auf die
dreckige Spur neben Herndlhofer, bremste an, zu spät, blockierte, drehte sich und parkte in der Auslaufzone. Der Motor bockte. Nach einigen Sekunden
brachte Tiller seinen Motor wieder zum Laufen und startete seine Aufholjagd. Der Österreicher kam gut voran, setzte in der Fahrerlagerkurve zum Überholen
an, war schon vorbei, als er von hinten einen Schlag ins Heck bekommt. Die Folge war ein Dreher. Patrick Tiller rappelte sich erneut auf und fuhr dann
doch noch P5 über die Ziellinie und seine Meisterschaftspünktchen ins Trockene.
"Es hat ja zum Glück für die endgültige Meisterschaft gereicht, aber es wäre auch Glanzvoller gegangen. Morgen im zweiten Rennen möchte ich
auf jeden Fall ganz oben aufs Podium," weissagt Patrick Tiller.
Rennen 2: Vom Vortagsrennen gelernt, hielt sich der Österreicher in der unfallträchtigen ersten Kurve ein bisschen zurück. Bernd Herndlhofer setzte
sich mit seinem F307 ab. Patrick Tiller behauptete sich auf Rang 2. Beim Überrundungsverkehr hatte Tiller nicht so viel Glück wie der
Führende Herndlhofer und verlor im Verkehr knapp zehn Sekunden. Unbeirrt fuhr der
Österreicher über den Kurs um seine Zeit wieder reinzufahren. Leader Herndlhofer machte im Unfall-S einen Übermutsfehler und landete im Kies.
Patrick Tiller setzte sich an die Spitze und fuhr konkurrenzlos den Sieg nach Hause.
"Das hab ich mir gewünscht, ein krönender Abschluss und ich möchte mich bedanken bei allen die mir geholfen haben da hin zu kommen, wo ich jetzt
bin", strahlt Patrick Tiller. Patrick Tiller beendet hier die Austria F
3-Saison mit dem Meisterschaftssieg und dem Gewinn in der Österreichischen
Rennwagenmeisterschaft
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