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ATS Formel 3 Cup - Zwei Belgier bestimmen den Speed
Fast perfektes Quali: Laurens Vanthoor
Die beiden Belgier Laurens Vanthoor  und Frédéric Vervisch sicherten sich auf dem Sachsenring die Pole- Position für den 15. und 16. Lauf des ATSFormel-3- Cup. Das erste Rennen des Wochen endes wird Vanthoor von der Spitze aus bestreiten. Neben ihm in der Startaufstellung wird der momentane Tabellen führer Vervisch stehen und am Start auf seine Chance lauern die Führung zu übernehmen. 
 © Formel3 Cup
 Laurens Vanthoor steht auf Pole im ersten Rennen
Genau umgekehrt sieht die erste Startreihe am Sonntag aus - hier hat Vervisch die Nase vorne. Der Venezolaner Johnny Cecotto (Dallara F307 Mercedes) geht in beiden Rennen auf der dritten Position an den Start. Er hat damit von allen Verfolgern im Meisterschaftskampf die besten Karten auf Vervisch aufzuschließen.

Der Kolumbianer Sebastian Saavedra (Dallara F307 Mercedes) hat es von der fünften Startposition, die er in beiden Rennen inne hat, aus schwer ganz nach vorne zu kommen. Auch der Italiener Matteo Chinosi (Dallara F307 Mugen-Honda) hat keine gute Ausgangsposition: Platz sechs im ersten Zeittraining und Platz sieben im zweiten. Eine konstante Leistung zeigte der Brasilianer Rafael Suzuki (Dallara F307 OPC-Challenge) und wird beide Läufe von der vierten Position aus bestreiten.

Im ersten Qualifying entschieden sich mit Van Amersfoort Racing, Ombra Racing und Josef Kaufmann Racing wieder einige Teams für die Wartetaktik. Vervisch und die beiden HS-Technik-Piloten Cecotto und Saavedra hingegen gingen mit Umschalten der Ampel auf die Strecke. Jedoch nach fünf Minuten waren alle 24 Fahrzeuge auf dem 3,645 Kilometer langen Kurs unterwegs. Zwölf Minuten vor Schluss übernahm Vanthoor die Spitze und bis zum Ende des 25-minütigen Qualifyings konnte ihm keiner mehr diesen Spitzenplatz streitig machen. Dabei halfen ihm auch einige gelben Flaggen, während deren keine schnellen Runden gefahren werden durften.

Nach einer zehnminütgen Reparaturpause ging es sofort weiter mit dem zweiten Zeittraining. Da es ganz leicht zu regnen begann, gingen sofort alle Piloten auf die Strecke. Der Nieselregen hörte jedoch sofort wieder auf und die Strecke selbst blieb trocken. Vervisch setzte sich schnell an die Spitze vor Cecotto und Vanthoor. In den letzten Minuten gelang es Vanthoor noch, sich auf den zweiten Platz zu verbessern.

Wie anspruchsvoll und schwierig der Sachsenring ist, bewiesen die zahlreichen Ausritte und Dreher in beiden Sessions. Besonderes Pech hatte die Schweizerin Rahel Frey (Dallara F307 Volkswagen): sie flog noch in ihrer Outlap im zweiten Zeittraining von der Strecke und musste mit kaputtem Vorderrad aufgeben. Auch Giulio Glorioso (Dallara F304 Opel) sorgte bei seinem Team rhino´s Leipert für viel Arbeit: er versenkte seinen Boliden gleich in beiden Sessions im Kiesbett.

                          Formel3 Cup  

Frederic Vervisch eroberte die Pole für Rennen zwei

IIn der ATS Formel-3-Trophy kann es an diesem Wochenende zur Vorentscheidung im Kampf um den Titel kommen. Der Niederländer Dennis Swart (Dallara F304 OPC-Challenge) und der Österreicher Bernd Herndlhofer (Dallara F304 Opel) liegen punktgleich auf Rang eins. Doch während Swart in beiden Qualifyings schnellster der internen Wertung war, hatte Herndlhofer mit Problemen zu kämpfe. Mitte des ersten Zeittrainings ging seine Kupplung kaputt, wodurch er auch im zweiten Zeittraining nicht antreten konnte. Er muss nun auf einen guten Start und ein gutes Rennen hoffen, um seine Titelchancen zu wahren.

Laurens Vanthoor: Das erste Qualifying verlief exzellent. Wir sind später rausgefahren, aber immer noch früher als normal. Ich hatte eine sehr gute Position auf der Strecke - immer freie Fahrt und auch die gelben Flaggen machten mir keine Sorgen. Eigentlich hätte ich noch schneller fahren können, aber dann hatte ich Verkehr auf der Strecke. Aber es hat ja zum Glück gereicht. Zu Beginn des zweiten Zeittrainings hat es angefangen leicht zu regnen, deswegen sind wir schnell rausgefahren. Zu Beginn hatte ich noch freie Fahrt, aber dann kamen die gelben Flaggen und immer wieder Verkehr. So blieb es bei Platz zwei, mit dem ich auch zufrieden bin.

Frédéric Vervisch: Das erste Zeittraining war wie eine Lotterie. Du musstest Glück haben und eine freie Runde erwischen. Mit Platz zwei bin ich zufrieden. Mit einem guten Start und einem guten Rennen habe ich die Möglichkeit zu gewinnen. Die Geschwindigkeit ist da und ich mache mir keine Sorgen.
Im zweiten Qualifying habe ich drei freie Runden erwischt und die habe ich genutzt, um die Pole-Position zu holen. Ich freue mich sehr über den ersten Startplatz. Im Rennen ist es das Wichtigste auf der Strecke zu bleiben.

Johnny Cecotto: Die beiden Qualifyings verliefen für mich ganz gut. Auf jeden Fall besser als bei den vergangenen beiden Wochenenden. Im ersten Zeittraining hatten wir Probleme mit dem Transponder und mussten das Auto aufmachen, um an ihn ranzukommen. Zum Glück haben wir es rechtzeitig geschafft. Leider fehlen mir neun Tausendstel auf Vanthoor für das zweite Rennen - das war ganz knapp. Aber von Rang drei aus ist viel möglich.
Presse Formel3 Cup
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Artikel vom 20.09.2008

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