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zer für die Meisterschaftsläufe sieben und acht einiges vorgenommen. Bei
sommerlichen Temperaturen kam Christian im Zeittraining besser in Fahrt und platzierte seinen ADAC Formel powered by Volkswagen auf dem dreizehnten und zehnten Rang. „Im ersten Zeittraining hatte ich auf meiner letzten schnellen Runde leider einen kleinen Ausrutscher und verschenkte eine bessere Platzierung, im Zweiten lief es dann besser. Trotz Platz zehn muss ich aber weiter an meiner Performance im Zeittraining arbeiten.“, resümiert
Wangard.
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Vor zahlreichen Zuschauern erwischte Wangard im ersten Rennen einen schlechten Start, konnte sich aber trotzdem nach vorne kämpfen und rangierte nach drei Runden schon auf Platz neun. In der Kumho-Kurve versuchte dann ein Kontrahent sich an Christian vorbei zu schieben, wobei er auf die dreckige Außenbahn kam und sich drehte. Wieder auf der Strecke reihte sich der Super Rok Weltmeister 2006 auf Rang sechszehn ein. In den verbleibenden sechs Rennrunden legte er eine Aufholjagd par excellence hin. Beim Fallen der Zielflagge war Wangard mit Platz zehn wieder auf Punktekurs. Die Freude wehrte aber nicht lange. Auf Grund einer Missachtung der gelben Flagge entschied die Rennleitung den Nachwuchspiloten anschließend mit einer fünfunddreißig Sekunden Strafe zu versehen und so fand er sich auf dem enttäuschenden fünfzehnten Rang wieder.
Am frühen Sonntagmorgen startete Christian aus der zehnten Position ins zweite Rennen. Trotz eines schlechten Starts konnte er sich auf neun nach vorne schieben und reihte sich im Pulk der Führenden ein. Doch nur eine Runde später kollidierten vor Christian einige Piloten, wobei er keine Chance mehr zum Ausweichen hatte und in die verunfallten Fahrzeuge rutschte. Neben dem Verlust von zwei Plätzen beschädigte er seinen ADAC Formel powered by Volkswagen nachhaltig. Mit einem defekten Frontflügel und einer leckenden Bremsleitung ging er wieder auf die Reise und kämpfte sich in den verbleibenden Runden bis auf neun nach vorne. „Was für ein Wochenende!“, Christian im Ziel. „Die Rennen waren an Spannung kaum zu übertreffen, es ging in beiden Läufen heiß her. Leider hatte ich wieder einmal Pech und musste jeweils einen Dreher hinnehmen. Allem in allem kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein, wenn ich überlege, dass auf Grund meines Blinddarmdurchbruchs vor zwei Wochen der Einsatz noch in Frage stand. Nun müssen wir nach vorne schauen und ich hoffe mich in der zweiten Saisonhälfte im vorderen Feld zu etablieren.“, Christian abschließend. Im Ziel erhielt Christian zusätzlich ein großes Lob von Motorsportlegende Hans-Joachim Stuck, der die Leistungen des Koblenzers nach seiner Krankheit zu würdigen wusste.
In der Gesamtwertung belegt der Abiturient nun mit neun Zählern den vierzehnten Rang und wird vom 05.-07. September beim neunten und zehnten Meisterschaftslauf auf dem EuroSpeedway in der Lausitz wieder voll angreifen. |
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