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Divinol-Cup Auftakt in Hockenheim
Ferrari, das ist Tonys' Ding
Tony wurde zum Racer geboren. In der Schwedischen Rennmetropole Karlskoga erblickte er das Licht der Welt. Und da der Herr Papa auf Clubniveau selber Rennsport betrieb, war es nur eine Frage der Zeit bis auch Tony mit diesem Metier in Berührung kommen würde. Im zarten Knabenalter von 6 Jahren war es soweit.
 © Patrick Holzer
  Tony Ring greift 2007 im Divinol-Cup an
Natürlich in Karlskoga auf der Strecke vor den Toren der Heimatstadt, wo denn sonst? Noch heute erinnert er sich gut daran. Der Brite Chris Craft gewann auf einem Hubraumgiganten, einem McLaren Rennsportwagen mit V8-Power und reichlich 7L Hubraum. „Das Gedonner von dem Apparat ging mir durch Mark und Bein“, lacht er heute noch sichtlich beeindruckt.
Ronny Peterson wurde später sein Idol. Der schwedische Formel-1-Vizeweltmeister auf Lotus war der Hero im Land. „Ich glaube jeder Schwede stand hinter Ronny. Auch die Leute die sonst mit Rennsport wenig am Hut hatten“. Mit 15 Jahren begann Tony Moto-GP zu betreiben. Sponsor und Schrauber war der Herr Papa. Vater Ring war Reifenhändler. Das passt im Rennsport immer. Erst 1985 dann ein kurzes Kartgastspiel in Schweden. Auf einem britischen Anson ging’s danach weiter in die Formel-3. Beruflich orientierte sich Tony Ring journalistisch. Sprecher bei Eurosport und Formel-1-Commentator für viele TV-Kanäle in Schweden und den Skandinavischen Nachbarländern waren und ist noch heute sein Job. Da gibt es viel zu tun und man hat nicht gerade alle Zeit der Welt für den geliebten Rennsport. Aber etwas Zeit fand sich immer wieder mal.1993 dann der erste große Sieg in Falkenberg im Westen von Schweden.
1998 dann ein Superergebnis in Hockenheim. So kehrt Tony natürlich 2007 sehr gerne mit guten Erinnerungen ins badensische Hockenheim zurück. 2007 übrigens auf einem Ferrari 430 Challenge, einem GT in Cupversion. Aber was beim Interview am meisten erstaunte war als Tony begann die Strecken aufzuzählen über die er bereits eines der 11 verschiedenen Ferrari Modelle gefeuert hat. Lassen Sie sich die Namen mal auf der Zunge zergehen. Monza, Misano, Mugello, Vallelunga, Varano, Daytona, Bathurst, Suzuka, Zhuhai, Macau, Magny Cours, Paul Richard, Val de Vienne, Le Mans, Nürburgring, Lausitzring, Hocken-heim, Silverstone, Donington Park, Brands Hatch, Zandvoort, As-sen, Spa Francorchamps, Zolder, A1-Ring, Anderstorp, Falkenberg, Mantorp, Ring Knutstorp, Kinnekulle, Gelleråsen, Sviestad, Jyllandsringen, dem Padborg Park, Rudskogen, Mo i Rana, Valencia, Barcelona, Jerez, Jarama, Brno, Most.
Und ich bin mir fast sicher die eine oder andere Strecke vergessen zu haben“, lacht Tony. Alter Schwede, das sind ja Circuits auf 3 Kontinenten. Wahnsinn oder? Man darf sehr gespannt sein wie sich Tony Ring in Hockenheim beim Auftakt zum 18.int. deutschen UHSport-DIVINOL-Cup gegen die dicken GT3- und GT2-Bolieden von Porsche durchsetzen kann. Und dann sind da noch die Jungs im V8SuperStar, von Donkervoort, Audi und Lamborghini. „Es wird spannend“, pflegt Tony Rings deutscher Streckensprecherkollege Klaus Lambert es bei seinen packenden UHSport-DIVINOL-Cup Reportagen in solchen Fällen zu nennen.

HTS
 
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Artikel vom 18.03.2007