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UHSport schreibt 2008 vier Championate aus
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Alles VW - bis auf einen |
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Der Hatz des Schweizer Rennfahrers Pierre von Mentlen hatten die Gegner in der Meisterschaftssaison 2007 am Ende nichts ernsthaft entgegen zu setzen.
Der Mann aus dem Tessin im V8Star holte sich den Cup-Titel vor den Porschepiloten Klaus Horn (D) und Mike Holden (DK) in einem leuchtgelben
VW Passatgewand. 2007 war aber nicht die erste UHSport
Cupsaison in der 18jährigen Meisterschaftsgeschichte, die |
| ©
MMM
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| Peter
Schaub vor Pierre von Mentlen |
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die ein Fahrer gewann, dessen Renntourenwagen in einem
Volkswagengewand daher kam.
1995 erkämpfte sich bereits sich zum ersten Mal ein VW-Pilot den UHSport-Divinol-Cup-Titel. Der Gernspacher VW-Scirocco-Fahrer Ralf Löffler, ein junge
Fahrzeug-bauer, damals in den Diensten der Firma mit dem Stern, setzte sich vor 13 Jahren gegen härteste Konkurrenz durch. „Wir, unser kleines Privatteam
und ich, haben 95 wirklich sehr sehr hart fighten müssen, um mit den relativ bescheidenen Mitteln am Ende den Meistertitel mit in den Nordschwarzwald nehmen
zu können“, so Löffler damals hocherfreut.
Fahrer aus Österreich, der Schweiz, Italien, Benelux und Deutschland brachten in der Meisterschaftsgeschichte gleich mehrere Dutzend Starts für Volkswagen
zustande. Neben den Modellen Käfer, dem 1600er, Scirocco, Polo, Golf, Jetta nun 2007 also ein VW-Passatgewand als Titelgewinner des 18. UHSport-Divinol-Cups.
Der Schweizer Unternehmer Pierre von Mentlen gewann den 18. von UHSport veranstalteten Cup jedoch auf einem Auto das lediglich über die Optik der VW-Passat
verfügte, nicht aber aus dem Hause Volkswagen stammte. Bei dem Auto des Schweizer Champions handelt es sich um einen waschechten V8Star. Konzipiert wurde die Technik dieser Serie Ende der 90er Jahre.
Dip.Ing. Thomas Ammerschläger, zuvor leitender Entwickler in Sachen Fahrwerk bei NSU, VW, Ford, Audi und BMW ist der technische Vater der V8Star-Regeln
und der Technikkonzeption der Klasse. Karossensilhouetten verschiedener Hersteller zierten ansonsten technisch gleiche Fahrgestelle auf Basis von
Gitterrohrahmenkonstruktionen. Ausgerüstet mit einem einheitlichen V8-Motor sowie einheitlichen Getrieben, Bremsen, Antrieben Lenkungen und allen
sonstigen Ausstattungskomponenten war ein V8Star Einheitstechnik getrimmt auf Chancengleichheit. Die Karossen in der Optik verschiedener Automobilhersteller
machten die Autos zu echten „Hinkuckern“. In einem Schweizer Windkanal wurden die Karossenformen aller zulässigen Modelle, darunter auch die Siegeroptik
des Passat von Volkswagen, nahezu identisch abgestimmt. „Ich denke die Aerodynamik aller Autos war wirklich gleich“, so einer der zu den Frontrunnern der
ersten Stunde in der V8Starklasse zählte, Ex-DTM und Formel-3-Champion Kurt Thiim aus Dänemark. Der Däne brachte sein Wissen 06 als Fahrer für
Swissracing in die Klasse ein. Genau jenem Schweizer Team das nun mit Pierre von Mentlen den Titel mit Team Swissracing im Tessin gewann. Teameigner
und Fahrer Pierre von Mentlen (CH) leistete sehr viel Entwicklungsarbeit. „Alle Optimie-rungen forderten sehr viel Augenmerk von jedem Mitglied meines Teams“,
so der Schweizer mit ernster Mine. Dazu erwarb ich die Basisautos ja gebraucht. Verschleißteile mussten ersetzt werden. Erst danach ging es in allen
Bereichen mit der Entwicklungsarbeit los“. Aber der Erfolg, das anrecht des Champions auf die Start-Nr. 1 für 2008, ließ am Ende wohl alle Mühe vergessen. |
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Walter Pfenning beim
denkwürdigen Regenrennen am Nürburgring
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War es Pierre von Mentlen mit der Start-Nr.99 in der großen Hubraumklasse, so konnte Peter Schaub mit der Nr.10 auf seinem Polo in der kleinen Hubraumklasse
ebenfalls voll überzeugen. Während ganz vorne der gelbe V8-Böllermann den Porsches und einem Audi Quattro die Stirn bot, war es im Verfolgerfeld der schwarze
VW-Polo Gr.H, der sich in der 1,6L-Klasse zu behaupten verstand. Tuner Pierre von Mentlen (CH) im gelben Overall, passen zum Gelb seines geliebten V8Star
unterwegs, bändigte 750PS. Peter Schaub, auch er in einem gelben Overall, ließ es mit 550 PS weniger gut sein. Von Mentlen ging als Routinier in der Saison 007
auf Titeljagd. Schaub dagegen debütierte zu Saisonbeginn mit Freunden im Team und Tuner Veytal an der Seite. Wehmut kam auf als Cup-Legende Walter Pfenning
in Hockenheim seinen Golf Gr.H an den Start brachte. Ein Heimspiel für diesen Hero mit satten 40 Jahren
Rennsporterfahrung. Sein Golf schrieb in Zolder vor Jahren übrigens absolute Cupgeschichte. Bei sintflutartigem Regen war Walter kaum einer gewachsen. Nur Die Herren Oliver Meyer (Audi Quattro) und
Rolf Rummel (Porsche GT2 kamen vor dem Golf ins Ziel. Noch einer brillierte in Hockenheim. Der „3. Mann“ der Symanzick Brüder, Jörg
Symanzick. Er ließ seinen VW-Jetta Gr.H ordentlich „fliegen“.
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Dr. Gerold im
legendären Käfer Foto:Bernd Barth
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Unvergessen in der Serie sind die auch Namen der Gerold- und der
Hassmannbrüder.
Echte und erfolgreiche „VW-isten“ über Jahre im Cup. Promizahnarzt und Cuplegende Dr. Jo Gerold fand ab und an sogar Zeit auf die Schnelle einem
armen Teufel im Fahrerlager zwischen 2 Rennen einen gebrochenen Schneidezahn provisorisch zu flicken. Das kleine Besteck hatte der Jo nämlich immer
im Auto. „Und weist’s“, so der Jo zum „Notfall im Fahrerlager“, „spätestens übermorgen gehst zu deinem Zahnarzt daheim. Was ich Dir auf die Schnelle hier
gemacht habe, hält freilich net ewig, gell“, lachte, schwang sich in seinen Holzapfel-Käfer und röhrte raus auf die Strecke. Frisch behandelt, glücklich und
schmerzfrei genoss Patient Herbert danach das Rennen in Spa vom Boxendach aus – Wahnsinn, oder?
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Artikel vom 02.04.2008 |
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