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   DMV Tourenwagen Challenge I Übersicht      
Georg Schwittay - Liebt der Versicherungskaufmann das Risiko des Rennsports
Wassermann will’s wissen
Georg Schwittay saugte den Motorsport schon in jungen Jahren auf. Rallyesport stand hoch im Kurs der Familie. Als angehender Vermögensbe- rater und Versicherungsfach- mann ging er den Rennsport wohl mit der nötigen kritischer Distanz an. Wer die Kosten sieht, agiert behutsam. Mitte der 90er Jahre absolvierte er einen Fahrerlehrgang. Por- sches damals aktuelles Modell, der 993er war zu der Zeit ein klug gewählter Untersatz dafür 
 © Patrick Holzer
 Georg Schwittay - gute Chancen für 2008 
Oktober 2007 in Hockenheim, Saisonfinale des UHSportmeisterschaftspaketes von Promoter Hoffmann aus Saarbrücken. Nach einem recht guten Ergebnis zum Saisonende in Hockenheim für HTS eine passende Gelegenheit für ein Interview mit dem Porschefahrer. 
„Der 997 (das aktuelles Modell) ist mit dem 996er, wie ich ihn heute hier eingesetzt habe, kaum wirklich zu packen“, so der schnelle Versicherungsagent aus Wipperführt.
Aber gegen den Gesamtdritten der Meisterschaft sah der Georg, Jahrgang 64, Sternzeichen Wassermann, sehr gut aus. Auch Mike Holden, der schnelle Dänische Automobilkaufmann aus dem Jütländischen Rödding pilotiert einen 996-GT3 des Stuttgarter Sportwagenherstellers. Genau wie Georg Schwittay und Frank Schreiner. 
Jürgen Bender und Theo Herlitschka dagegen pilotierten in Hockenheim einem neuen 997er. „Deren Ergebnis spricht klar für den 997er“, so Schwittay. Seit 1999 waren es Ferrari, Porsche und auch eine Cobra, eine klassische Replica, die der Wipperfürther mit guter Regelmäßigkeit zu Erfolgen pilotierte.
„Faszinierende Autos“, so ein sichtlich begeisterter Fahrer kopfnickend mit genüsslich gezogenen Mundwinkeln. Ab 2002 nahm er an den Läufen zum UHSport-Divinol-Cup teil. „Promoter Hoffmann konnte mich für die Starts in seinem Meisterschaftspaket gewinne. Und ich denke das die Rennen dort ein interessantes Betätigungsfeld für mich bleiben werden, auch unter dem neuen DMV-Banner“. Zweimal schnuppert Georg Schwittay bereits am Sieg in seiner Klasse.
Das sind die GT’s bis 3,8L Hubraum. Ein klassische Betätigungsfeld für Porsche- und Ferraripiloten. Seine Lieblinsstrecken sind neben dem Hockenheimring in allen Varianten vor allem der Nürburgring und Spa, der Formel-1-Strecke in Belgien. „Von mir ja nur einen Steinwurf entfernt“, Den A1-Ring meine ich ebenfalls als eine Strecke herausgehört zu haben, die ihm sehr gefallen hätte. „Vorbei, leider“.

Für 2008 wird Georg Schwittay seinen GT3 im Porschezentrum Bergisches Land neu aufbauen lassen. Axel Kunz nimmt das dort mit seiner Topcrew in die Hand. „Und Dominik“, fügt er hinzu. Gute Tipps gab es in der Vergangenheit auch von Hockenheimsieger James Green’s Tuner Aref Kaup aus Münster. „Wenn ich mir was wünschen dürfte“, lächelt Georg“, dann wäre es eine Klasse nur für die 996er. Aber irgendwo ist eben immer die Grenze. Der schnelle Wipperführter Porschemann wird von den Kennern der Szene auf alle Fälle in Bezug auf seine Resultate mit den 996er Kollegen verglichen. Und da sieht's gut aus für 2008. 
Und so ein Einsatz in einem großen Boliden in der DMV? „Der Audi ist was Spezielles von Willi Herold. Und der V8Star ist von Swissracing für Champion und Teamchef Pierre von Mentlen aufgebaut. Ob ich da mal ran käme“, bezweifelndes Kopfnicken von Schwittay. Aber einen GT2. „Das wäre sicher zu machen. Aber ohne Sponsorhilfe auch nur schwerlich“. 

 HTS

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Artikel vom 02.04.2008

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