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Chikhani: Der Klaus ist ein Lieblingsgegner
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Klaus
Horn - Portrait eines Frontrunners |
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Sponsor cargraphic dürfte mit der Auswahl seines Fahrers von Beginn an sehr zufrieden gewesen sein.
Und Divinol-Oils wohl auch. Man unterstützt Klaus Horn im Automobilsport seit Jahren. Und die Erfolge
gaben den Sponsoren absolut Recht.
Im August 2002 stieg der Landauer Kfz-Kaufmann Klaus Horn in den UHSport
Divinol-Cup ein. Platz zwei gleich
im ersten Rennen war ein Hit. Danach gab es in der Saison nur noch Gesamtsiege. |
| ©
Patrick
Holzer |
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| Ein
Favorit für die DMV Tourenwagen Challenge ? |
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„Hoffentlich fährt der
nicht bei uns alles in Grund und Boden“, so ein sehr geschockter Mitstreiter jener Tage. Klaus Horn
dagegen war hocherfreut. „Ans Siegen könnte ich mich glatt gewöhnen“, strahlte der junge Unternehmer aus
Landau in der Pfalz.
Klaus Horn gewann damals alle Rennen aus einer gewissen Reserve heraus. Seine Stärke war es, nie gleich
mit der Brechstange zu agieren. Noch keine 40 Jahre alt bedeutet für die Gegner, das von diesem Fahrer
noch einiges zu erwarten sein würde.
Bereits Vater Horn sen., in Aktivenkreisen liebevoll „Papa Horn“ genannt, betrieb Motorsport. Als Schüler
begann Junior Klaus Seifenkistenrennen zu fahren. Mit 18 Jahren wendete er sich dem Motorradrennsport zu. |
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Das ewige Duell -
Klaus Horn und Chaouki Chikhani
Foto: Patrick Holzer
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Klaus arbeitete in den Jahren als Mechaniker beim legendären Lamborghini Tuner Gustav Hoecker im
heimischen Landau, quasi gerade mal daheim um die Ecke. Dort schraubte er auch eine Saison lang an
Michael Schumachers 1. Formel-König Meisterschaftsrennwagen. Auch mit der Formel-1 hatte Klaus Horn
kurz zu tun. „Nein, nicht als Fahrer, leider“ strahlte er im Interview leicht verschmitzt übers ganze
Gesicht. Für ATS-Boss Günther Schmid aus Bad Dürkheim schraubte Klaus Horn als Mechaniker im britischen
Banbury an Hans Stucks ATS-F1-Monoposto.
Als Chef im eigenen Kfz-Handelsunternehmen eilte Klaus Horn später auf verschiedenen Porsche GT-Fahrzeugen
von Erfolg zu Erfolg. Rennen in Daytona, Sebring oder Laguna Seca wurden mit Erfolg bestritten. Siege in
Europa auf der Langstrecke, in der FIA-GT oder im Porsche-Cup bzw. der GTP-Serie rundeten in der Vergangenheit
das Bild ab. Auf verschiedenen Team-Freisinger-Porsches machte Horn dabei immer eine überzeugende Figur.
2002 stieg der ewig strahlende Racer in Promoter Hoffmanns UHSport-Meistershaftswelt ein. Dort gewann der
Landauer alles, was er anpackte. 18 Monate nach Eintritt in den Cup feierte er 2003 bereits seinen 20. Gesamtsieg.
Wahnsinn! Der 27. Sieg bedeutete die EM-Trophy-04 für ihn. „Es ist wohl anzunehmen, dass die Siegesserie
im Cup-2004 anhalten wird“, so seine Sponsoren, die Brüder Schnarr aus Landau, damals überzeugt. Deren Firma
cargraphic hat internnational einen Namen als Audi- und Porscheveredler.
Auch die im Rahmen der Horn-Einsätze beteiligten Tuner Freisinger und Schmirler leisteten steht’s gute
Vorarbeit für den Landauer. Und so wurde lange Zeit praktisch an jedem Rennwochenende die Ernte in Form
von Gesamtsiegen im Feld von bis zu 50 Startern eingefahren. Der UHSport-Divinol-Hockenheim-Pokal 2003
und der Winterserie 2003/2004 sowie die EM-Trophy-2004 hat Klaus Horn bereits gewonnen.
Jetzt richtet er sein Augenmerk auf die von UHSport veranstaltete DMV-Challenge-2008. Nach einer nicht ganz
optimalen Saison 06 geht es seit 2007 nach einem Sieg unter schwierigen Wetterbedingungen in Most weiter
aufwärts. Nichts lenkte den Meisterfahrer in Most bei seinem fantastischen Siegesritt ab. Er ging förmlich
über das Wasser und nicht mal der Rote hinter ihm, Audi-Regenkönig Willi Herold, gefährdete Klaus in der
Tschechei. |
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Klaus Horn und CC
Foto:MMM
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Die Pfälzer Fans und die Rennsportfreunde aus anderen Regionen drücken Klaus Horn steht's ganz fest die
Daumen. Besuchen sie Klaus ruhig mal in seiner Box. Er und seine Techniker Harald und „Locke“ werden sich
sicher darüber freuen. Und Anlass für ein interessantes „Benzingespräch“ ist das meist auch. „außer wenn’s
uns richtig pressiert“, betont Cheftechniker Harald mit hochgezogenen Augenbrauen. Denn dann wird geschraubt,
auch wenn der weiße Landauer Porscheriese dabei schon warm läuft. „Da sind wir gnadenlos hart gegen uns selbst“,
lacht Schrauber und Team-„Sternekoch Locke“ aus Landau. - Und dann geht’s ab. Raus auf die Strecke. Gegen
seine alten Weggefährten Chaouki Chikhani aus dem Libanon, Pierre von Mentlen aus der Schweiz, James Richard Green
aus England oder „DOK Henry“ dem schnellen Berliner Filmemacher. „Die Jungs langen alle kräftig hin“,
so
Horn ein wenig grinsend. „Der Chikki hat in Most Rennen 2 gewonnen. Ohne Wasser in meiner Elektrik bei
dem Sturmregen dort hätte ich einen Doppelsieg feiern können“, lächelt - wendet sich ab, winkt noch kurz
und verschwindet in der Box um einzupacken. „Bis zum Ring Klaus“, ruft im Chikki noch. Dort sieht man
sich im April 2008 wieder. HTS
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Artikel vom 24.03.2008 |
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