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„Rock am Ring zum Auftakt 08“…
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…für den Tischtennisvirtuosen Frank Schreiner |
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Racing fasziniert ihn gerade- zu. Das ist absolut Fakt. Frank Schreiner aus Völklingen an der Saar muss man
als einen „Spätberufenen“ des Automo- bilsports sehen. „Ja, Leider“ fügt der Chef von Donic mit einem ganz kleinem Schuss
Wehmut in der Stimme hinzu. Erst mit 38 Lenzen griff er bei einem Rennen ins Lenkrad. Sport war aber immer schon sein
Ding. Lange nur eben nicht der Automobilsport. In Schüler- |
| ©
Patrick
Holzer |
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| Von
der Platte auf die Rundstrecke |
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zeiten geriet Frank an „die Platte“, die
Tischtennisplatte genau zu sein. Dieses Spiel zu beherrschen gelang „Franki“ recht schnell. Siege und Titel holte der Schüler Schlag auf
Schlag. Schüler-, Jugend- und Landesmeistertitel im Saarland kamen blitzartig nacheinander zustande. Danach dann 7 Jahre
Einsätze in der 2. Bundesliga dieses Sports. Frank Schreiner spielte nicht nur topp, er verstand auch bald die
organisatorische Seite dieses Metiers, eines Sports der nichts für zögerliche Typen ist. Schnelligkeit und Reaktion
machen an der Platte den Meister. Einen Ausgleich für den sportlichen Stress bildete schon früh die Liebe zur Musik.
Auf einer Rockfete lernten sich auch Fränki und seine Frau Christa kennen. Den Automobilsport begann Frank Schreiner
nach Beendigung seiner Tennisprofijahre am Ring Anfang der 90er. Auf Rennsportklassikern wie dem M3 und dem 911er
absolvierte der Saarländer etliche Fahrerlehr- gänge in der grünen Hölle der rauen Eifel. Das Fahren und die immer
bessere Fahrzeugbe- herrschung gaben mir sehr viel. Der richtige Ausgleich für die oft aufreibende kaufmännische Arbeit
im eigenen Sportunternehmen Donic in der Tischtennisszene. Donic operierte schon bald auch international erfolgreich.
Wenn’s um Tischtennis ging war Donic die führende Adresse. |
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Frank Schreiner -
Porsche 996 GT3 Cup Foto: Patrick Holzer
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1998 waren es Freunde, die Frank dazu bewegten Rundstreckenrennen zu fahren. Auf jenem Opel-Manta
Gr.H, den später
Erich Sickinger in der UHSport-Meisterschaftswelt zum Titel steuerte, begann Frank Schreiner. Danach stieg er in
einen Ex-DTM-BMW um. Doch das Auto des dreifachen Motorradweltmeisters Johnny Cecotto aus Venezuela war für einen
Privatier mit begrenzter Zeit für den Rennsport schlicht zu kompliziert. „Da ist’s nichts mit kurz zum Ring düsen,
abgekämpft vom Geschäftsalltag in die Kiste hüpfen und dann Topzeiten
runterbretzeln“, so der Völklinger mit entsprechendem Augenaufschlag. Ein nagelneuer Cup-Porsche 996 GT3 eines Freundes
brachte schnell die ersehnten Topresultate. Nicht nur viele schöne Pokale, sondern auch die Genugtuung aufs Treppchen steigen zu dürfen, gaben
Frank Schreiner jene Freude, die er suchte. „Und ganz oben auf dem Treppchen ist die Luft eben doch am schönsten“,
lachte der schnelle Sportsmann. Die Klasse -3,8L im UHS-Divinol-Cup wurde 2002 seine sichere Beute. Dass der
Kundensport bei Porsche viele technische Varianten bereit hält, sorgte im Team von Frank auch für einen gewissen
Lernprozess. 2007 hatte er endlich jenes Fahrwerk herausgearbeitet, mit dem er sich auf den „Flachstrecken“ wie
Hockenheim oder Oschersleben hervorragend fahren ließ. Für 2008 baut der Saarländer erneut leicht um. „Ich möchte
einfach sicher sein alles getan zu haben, was eine runde und erfolgreiche Saison 08 ermöglichen sollte“, so Schreiner. |
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Hockenheim eingangs Motodrom
Foto:MMM
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Was ist eigentlich Deine Lieblingsstrecke. „Tja, das ist nicht ganz einfach zu erklären“, windet er sich ein wenig.
Dass er den Ring liebt war und ist klar. Aber er schwärmt noch heute vom A1-Ring. „Der hatte es in sich“. Seit es
diese Strecke nicht mehr gibt hält sich Frank mit seiner Familie in jedem Winter in Österreich auf. „Schnee, die
Ruhe, erholsame Tage…..Das brauchen wir drei “. Die Dritte. ist die kleine Tochter Carrie . Mit dem Papa stand sie schon
oft auf dem Treppchen. Quadt und Minibike fährt sie wie der Teufel. Was sie im Kart macht und was der Papa 08 in
der DMV-Challenge gegen Fahrer wie Salernitano (Ferrari), Schwittay, Renz (b. Porsche), Noll (Audi) oder
Kreuer (Donkervoort-Audi) erkämpft, dürfte Stoff für eine weiter Story sein. Und das sicher eine weitere
Geschichte mit interessanten Überraschungen. HTS
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Artikel vom 20.03.2008 |
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