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Großhandels im Fahrzeugbereich, Firma
Fahrzeugteile-Paul ein logischer Schritt in die richtige Richtung. „Da hat man natürlich zunächst alles Andere zu tun
als an Autorennen teilzunehmen“, so der agile Dresdener. Den Rennsport hat er aber immer verfolgt. Und da die Hauptstadt
des Landes Sachsen motorsportlich bei Leibe keine Provinz ist, sind Kontakte mit heimischen Racern dort fast das tägliche
Brot. Schließlich ist Dresden die Heimat der legendären Melkusfamilie. Und die machten den DDR-Rennwagensport weltbekannt.
Aber nicht nur diese Familie, sondern viele Andere auch machten im Rennsport in der Region von sich reden.
In der Saison
2003 war es Ex-DDR-Rennwagentechniker und Fahrer Jens Smollich der Tobias Paul einen M3 und später einen 325i für
UHSport-Divinol-Cupeinsätze anbot. Der Strahlemann Tobias Paul schlug kurz entschlossen zu und war Rundstreckenpilot.
Lausitzring, Hockenheim, Most (CZ), grüne Hölle Nürburgring, Oschersleben, Dijon (F), Salzburgring (A) oder Zolder (B)
waren die bevorzugten Reviere der Rennersdorfer Team Smollich-Motorsportschmiede. „Meisterschaftspunkte, Treppchen und
Klassensiege stellten sich beim „Neuen“ im Smollich-Team schnell ein“, so DDR-Formelsportfrontrunner und Smollich Teamkollege
Wolfgang Küther. Auch der ein waschechter Dresdener. Und die „Schrauberverantwortung" jener Zeit, die lag bei Chris
Kunick.
Auch der ist später dann vom Schrauber zum Fahrer aufgestiegen.
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In der Saison 2007 setzte Tobias Paul einen M3-E46 CSL Coupe ein.
„Meine Klasse 6 war leider nicht stark genug besetzt“, so der Dresdener. Ansonsten wäre er leicht unter die ersten 10 der knapp
100 Fahrer in der Punkttabelle 2007 gefahren. Auch ein punktloses Wochenende drückte in einer Saison ohne Streichresultat natürlich
auf die Endplatzierung. Doch wer den Privatier in Most bei strömendem regen im schwierig zu fahrenden Hecktriebler sah, der weiß
die Fahrerqualitäten von Tobias Paul einzuschätzen. „Der muss eine Boortführerschein haben“, so ein
Schweizer kopfschüttelnd als er den dunkelgrün/silber lackierten BMW in Most zeitweise als Gesamtvierter (!) durch das
Zentimeter hohe Wasser brettern sah. Respekt Kollege. Nur einer ging in Most ebenso mutig übers Wasser, Chaouki
Chikhani. Und einer ging auf einer „Monsterwelle“ in Most viel
zu früh ab. V8Star Pierre von Mentlen. „Von dem Bach vor dem Matadorbogen im hinteren Teil der Strecke hatte mich ein
Tschechischer Kollegen gewarnt“, so Tobias nach dem Rennen. Genau diese Stelle wurde dem späteren Champion-007 aus der
Schweiz zum Verhängnis.
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