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Pierre von Mentlen im Interview mit
auto-rennsport.de
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"Mir
war nicht bewusst, dass die Serie so aufmerksam verfolgt
wird" |
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Pierre
von Mentlen gehört zu den bekanntesten Gesichtern in der
DMV Tourenwagen Challenge. Seit 2002 trat der Schweizer,
zuerst im kleinen Clio RS, im Divinol-Cup an und wechselte
schließlich 2004 auf den von den Fans geliebten V8 STAR.
Nicht nur der V8 STAR wurde von da an schneller und
schneller, auch von Mentlen mauserte sich immer mehr
zum Porscheschreck. 2007 beendete er nach zwölf heiß |
| ©
Patrick
Holzer |
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| Pierre von
Mentlen holte sich 2007 den Meistertitel |
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umkämpften Rennen die Meisterschaft auf Rang 1. Für 2008 kocht schon die
Gerüchteküche. Grund genug für auto-rennsport.de sich mit dem
Divinol-Cup Champ 2007 zu unterhalten. |
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Pierre von Mentlen
ganz oben auf dem Podest
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Wie fanden Sie den Weg zum
Motorsport? |
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2001 lud mich Markus Bösiger – der amtierende Europameister
im Truckrace – zu einem Rennen ein und ich setzte mich für ein paar Runden auf
den Beifahrersitz. Auf die Frage ob es mir gefallen hätte, lautete meine Antwort:
«Ich will auch!» Ich konnte es kaum erwarten nach Hause zu kommen und meldete mich umgehend für die
Rennlizenz an.
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2002 erfolgte dann das Debüt in einem Renault Clio RS im damaligen Divinol-Cup. Wie kam es dazu?
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Bei einem Meisterschaftslauf
am Salzburgring fuhr der Divinol-Cup bei uns mit. Die Truppe war mir auf Anhieb
sympathisch und ein paar Wochen darauf startete ich meinen Clio zum ersten Mal
im Divinol-Cup.
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2002 erfolgte im
Renault Clio RS das Divinol-Cup Debüt
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In der Folgesaison erfolgte der Wechsel auf den
stärkeren Clio V6 mit dem Sie auch die Clio Speed Trophy bestritten. Was
brachte Ihnen die Erfahrung in einem Markenpokal anzutreten in dem oft mit
harten Bandagen gekämpft wird?
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Ich habe viel gelernt und es
hat mir sehr gefallen! Ich mag die Auseinandersetzung mit dem Gegner, auch
wenns mal ein wenig rotzt und rempelt, das gehört dazu und macht
Spaß. Ich
lernte die Nervosität zu besiegen und den richtigen Moment zum Angriff
abzuwarten.
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Dann 2004 ein erneuter Fahrzeugwechsel, diesmal ein V8STAR. Wieso entschieden Sie sich gerade für diesen Fahrzeugtyp?
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Mein Ziel war es, mit einem günstigen und technisch unterlegenen Auto
um den Gesamtsieg zu kämpfen. Ich höre immer wieder: «...ja ja, der Pierre
mit seinem Budget ...» doch wenn es damit getan wäre, dann hätte ich schon
lange den Wieth Maranello. Ein tolles Auto, ich bin in Most auf Anhieb mit
dem Wagen klar gekommen. Aber wie gesagt, der V8 Star ist ein hervorragendes
Fahrzeug und mit dem richtigen Team haben wir das Beste rausgeholt und ein Rennen
gewinnt nicht immer das schnellste Auto, sondern das Team mit der besten Teamleistung.
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Der V8STAR wurde stetig verbessert und
weiterentwickelt, doch auch Sie wurden immer schneller und
konstanter. Was hat sich am Fahrzeug und am Fahrer gegenüber 2004
alles verändert?
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Erstens muss das Auto ins Ziel kommen und zweitens muss es fahrbar sein.
Dazu kommt der Motor von einer Le Mans Corvette mit 750 Pferden. Was meine
Leistung anbelangt nur soviel: Mit dem Maranello bin ich bei Nässe ohne
Testkilometer auf Pole gefahren. Ich hätte den Lauf locker gewinnen können,
hatte aber Pech. Mit dem V8STAR bin ich nun einen Tick schneller als
das Pech und ich hoffe das bleibt so.
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Der Clio V6 war das
nächste Einsatzfahrzeug
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Großvolumige Rennfahrzeuge scheinen Ihnen zu liegen. 2004 starteten Sie parallel
zum Divinol-Cup auf einem RaceTruck. Wie sehen Sie rückblickend dieses Erlebnis
und könnten Sie sich wieder einen Start auf einem RaceTruck vorstellen?
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190'000 Zuschauer, Superracetrucks mit 1700 PS und 5000NM, das ist etwas ganz Besonderes und wenn
sich die Gelegenheit bietet mit einem konkurrenzfähigen Fahrzeug zu starten... ich würde keine Sekunde zögern!
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2006 gab es den Versuch die Euro GT Serie
wiederzubeleben. Trotz vieler Bemühungen und guten Ideen ist es
nicht gelungen die rhino’s GT langfristig zu etablieren. Worin
sehen Sie die Gründe, dass die Serie nach einer Saison
eingestellt werden musste?
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Das möchte ich nicht kommentieren,
Insider wissen weshalb und das soll so bleiben. |
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Danach ging es für Sie wieder mit vollem Elan im
Divinol-Cup weiter. Mit etwas Abstand. Was denken Sie über die Saison 2007?
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Eine wunderbare Saison, bei jedem Rennwochenende auf dem Podium, das Auto war sehr zuverlässig,
was wünscht man sich mehr. Aber was alles andere in den Schatten gestellt hat, war die
Geburt unserer Tochter Mailin.
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2004 kam in Hockenheim
der V8 STAR erstmals zum Einsatz
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Was war letztendlich ausschlaggebend
für den Titelgewinn? |
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Konstanz, ein gutes Team und eine
Portion Glück.
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Hat der Titelgewinn für Sie etwas verändert? Wie war die Resonanz
darauf?
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Komplett. Ich bin ein anderer Mensch geworden. Der
Rummel um die eigene Person, die Einladungen von Gottschalk und co, das ist
schon etwas Tolles. Im Ernst, natürlich nicht. Wir freuen uns über den Titel,
das ist klar und verdient und ich bin erstaunt über die Reaktionen aus den
verschiedensten Ecken. Mir war nicht bewusst, dass die Serie so aufmerksam
verfolgt wird und das ist natürlich schön.
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Die Saison 2008 steht vor der Tür. Wann können die
Fans damit rechnen zu erfahren, welche Pläne für die kommende Saison anstehen ?
Spielt dabei eventuell auch das Projekt Audi R8 eine Rolle?
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Wenn die E1 im neuen DMV-Cup nicht ausgeschrieben wird, wird es den SRM-V8 ( ex. V8STAR ) nicht mehr geben
und das wäre natürlich Schade. Die R8 sind noch im Bau und die Version GT2 für
den DMV-Cup wird Ende 2008 ihr Roll-out haben.
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Wie würde sich Pierre von Mentlen selbst beschreiben?
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Das fällt mir schwer. Zudem rede ich nicht so gerne
über mich, ich handle lieber und bewege etwas während die anderen darüber
reden.
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Herr von Mentlen, wir
danken Ihnen für dieses Gespräch und wünschen Ihnen viel Erfolg
für die Motorsportsaison 2008. |
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Patrick Holzer / Jürgen Holzer |
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