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Fightet Thomas Probst 2008 um den DMV-Titel
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Vierter der Ewigensiegerliste – kommt er?
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Platz 4 in der Ewigen- siegerliste der UHsport Meisterschaftswelt und ein Meistertitel, eine
satte Leis- tung. Dazu holte sich Thomas Probst, der Rodgauer Fahrer mit
Profiambitionen noch die UHS-EM-Trophy-2005 und im gleichen Jahr auch den
Hockenheim-Pokal. Wie ge- sagt. Das war 2005. In der Saison 2006 kassierte Tommy
weitere 3 Gesamtsiege im Cup. Unglücklich verloren gingen 2 Siege auf dem von
Probst
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Patrick Holzer |
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2008 in der UHsport DMV Tourenwagen Challenge ? |
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geschätzten Salzburgring. „An dem Wochenende war einfach der Wurm
drin“. Fünf Gesamtsiege trennen den schnellen Hessen noch von Platz 3 in der
Ewigensiegerliste der UHSport-Gesamtsiegerliste. Genau dann hätte der
Porschemann mit Audi-Quattro-Ass Dieter Heubacher aus Österreich gleich
gezogen. Bei dem Tempo des Probst 2005 vorlegte, könnte er die 5 Gesamtsiege in
der Saison 2008 an 3 Wochenenden holen. Probst lacht schallend. „Na, ich
bitte Dich, so schnell geht das sicher nicht“. Und fügt verschmitzt lächelnd
hinzu, „Gefallen würde mir das natürlich schon“. Zwei Jahren zuvor, also
2003, nahm Thomas Probst, übrigens neben Klaus Horn einer der ewig strahlenden
Fahrer im Hoffmanschen UHSport-Meisterschaftspaket, in Oschersleben schon mal
als Gastfahrer im Cup teil. Für 2005 schrieb er sich im Cup ein, um es Rolf
Rummel als bis dahin einzigem Titelträger auf Porsche gleich zu tun. Thomas
Probst, übrigens Teamchef und Fahrer in einer Person, wollte 2005 den Titel
holen. Und es sah für den Mittvierziger von Anfang an nicht schlecht damit aus.
Doppelsieg zum Saisonauftakt in Hockenheim, Doppelsieg am Ring. Und dort sogar
ein Sieg vom letzten Startplatz aus - und das bei Regen! Jürgen Bender, auf
einem Sauger unterwegs, zollte Probst nach dem Rennen Respekt. „Das hat Thomas
im Regen verdammt gut gemacht“. Drei Wochen dann danach der Doppelsieg am
Eurospeedway-Lausitzring. In der Lausitz holte Thomas Probst sich auch seine
erste Pole im Cup. Und im Rennen die schnellste Rennrunde dazu. Wirklich ein
rundes Rennwochenende da-mals durfte man wohl getrost behaupten. Auch die Kunden
des Probst-Motorsportteams waren mit den weißen GT2-Porsches, die zu der Zeit
eine schwarze Skyline der Stadt Frankfurt auf den Seitenflächen trugen, recht
zufrieden. Das gilt für den Niederländer Jaap Bartels wie auch für den
Libanesen Chaouki Chikhani. Jürgen Bender steuerte erst später einen der
Probst-GT2-Renner. Jedes Team bereitet seine Renn-GT’s auf eine ganz eigene Art vor.
Thomas Probst setzt bei den von ihm getunten Motoren auf viel Drehmoment. Nicht
ausschließlich auf Höchstleistung. „Das schadet dem Getriebe, den
Antriebswellen und auch der Kupplungen enorm. An meinen Siegen im Cup sah man
ja recht deutlich, dass meine Philosophie so falsch wohl nicht sein könne, oder?“
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Thomas Probst 2006
am Nürburgring |
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Recht hat der Rodgauer Teamboss. Als
Fahrer begann er übrigens nicht wie so viele andere im Kart. Thomas Probst,
wohl zunächst mehr durch das Zweiradgeschäft seines Bruders geprägt, war
zuerst im Motocross unterwegs. Und das mit Erfolg. Deutscher Juniorenmeister
bis125 ccm. Am Ende dann sogar die WM-Teilnahme in der Klasse bis 500 ccm. 1996
kam er als Mech-aniker zum Nürburgring. Ab da nahm die Sache im Automobilsport
ihren Lauf. Infi-ziert von den schnellen Geräten auf 4 Rädern wurden von ihm
in der Folge verschiedene Porschemodelle aufgebaut und selber gefahren. Um etwas
Geld in die Teamkasse zu bekommen vermietete Probst Autos. Daraus entstand das
heutige Erfolgsteam Probst-Motorsport. Viele Fahrer aus verschiedenen Ländern
griffen bei Probst ins Lenkrad. Darunter auch einer den der Rodgauer später im
Divinol-Cup zum Gegner hatte. Automobilkaufmann Klaus Horn aus Landau in der
Pfalz. Ein spannender Kamp zwischen den beiden Piloten könnte sich 2008
anbahnen, wenn, ja wenn der Tommy in der DMV-Tourenwagen-Challenge antreten
wird. 32 Gesamt-siege für Horn. 16 Gesamtsiege für Probst und dazwischen die
21 Gesamterfolge des Audi-Heros Dieter Heubacher aus Österreich. Alles
entscheidend für die Saisonplanung von Thomas Probst ist momentan noch die
nicht ganz abgeschlossene Planung seines Kundenteams. „Die Jungs entscheiden
worauf das Team sein Hauptaugenmerk richten muss“, so Thomas Probst. Aber
durch 5 Gesamtsiege in der DMV-Saison auch in der UHSport-Tabelle aufs „Ewigensiegertreppchen“ zu springen, dürfte sehr sehr reizvoll
für den Tuner, Teamboss und Fahrer sein. „Bei mir in den Meisterschaften hat
Tommy Akzente gesetzt“, so Promoter Hoffmann. „Der Mann gibt sich nicht mit
16 Gesamterfolgen zufrieden. Der will mehr“. HTS
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HTS |
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Artikel vom 28.01.2008 |
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