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Im Portrait
Hendrik Larsen ist ein echter Beißer
UHSport-Weekend in Oschers- leben 007 Die Rennen 1 und 2 der EM-Trophy-2007 standen auf dem Programm. Das Wetter an dem Wochenende bescherte den Piloten einmal mehr absolute Gluthitze dort oben auf der Börde rund um Magdeburg. Einer der Starter aus Dänemark war der Kopen- hagener Hendrik Larsen. Der Däne, ein echter „Vollbeißer am Volant“ saß dort in einem Renault Cup-Clio.
 © Parick Holzer
 Hendrik Larsen will siegen

Und dass er gleich aufs Treppchen driftete war den Leuten, die ihn kannten schon vorher klar. „Hendrik will nicht nur dabei sein“, so sein Freund Klaus aus Dänemark. Und Klaus kennt Hendrik schon lange. Hendrik Larsen wurde im April 61 in Kopenhagen geboren. 1973 begann er Kart zu fahren. Damals war der Rennsport um Kopenhagen noch besonders populär. Traten in den 60ern auf dem nahen Roskildering noch Jahr für Jahr Rennfahrer mit Weltgeltung an. „Als diese Strecke städtebaulichen Planungen zum Opfer viel, sank bei uns auch das Motorsportinteresse etwas“, so Hendrik, der blonde Beißer achselzuckend. Im Kart kam schnell der erste Sieg zustande. „In diesen Jahren wohl die beste Motivation für einen Jungen wie mich“, so Larsen lächelnd. Vom Kart ging’s 1980 direkt in die Formel-Ford-1600. In jenen Jahren war das weltweit der Weg den ein Fahrer gehen musste wenn er vom Kart kam und von der F1 träumte.

Den ersten Sieg holte Hendrik auf einem britischen PRS-Minister am Jyllandsringen bei Silkeborg. Wer was auf sich hielt reiste am Jahresende natürlich zum größten FF-Rennen der Welt, dem Frormel-Ford-Festival. Das Rennen fand in Brands Hatch vor den Toren Londons statt. Hendrik Larsen fuhr in England unter 220 Piloten und 8 Vorläufen auf Platz 15 im Finale. Eine Sensation für einen jungen Burschen der zuvor nicht bereits das ganze Jahr in England gefahren war, sondern nur eben aus Däne-mark zum Festival angereist kam. Danach ging’s direkt in die FF-2000. Auf einem eher konventionellen britischen Delta fightete Larsen mit Leuten wie Senna und Co in der EM um Siege. 88 belegte Larsen den 2. Platz in der Formel-Opel-Lotus-EM hinter dem späteren Doppelweltmeister Mika Häkkinen. Ein Jahr später dann Platz 2 in der EM hinter Peter Kox. 1990 ging’s wieder rüber nach England. Und zwar in die F3. Nach 6 Monaten dann „the run out off money“ und so die vorzeitige Rückreise nach Dänemark. In der Heimat fuhr Larsen 1994 für Toyota. Später pilotierte er einen Ex-DTM-Mercedes in Deutschland. Und das mit sehr gutem Erfolg.

Patrick Holzer
 In Deutschland holte der harte Däne 3 Meistertitel. Wechselnde Produktionswagen waren in der Zeit danach die Objekte der Rennleidenschaft des schnellen Dänen. Man sah Hendrik Larsens Fahrweise steht’s deutlich an, dass er Rennwagenerfahrung hatte. 2007 schließlich sein Debüt im UHSport-Divinol-Cup. „Promoter Hoffmann ist ein toller Bursche. Der hat selber Rennerfahrung. Ich werde so oft wie möglich bei ihm in seinem Meisterschaftspaket fahren“, so der Däne. Auf dem Treppchen macht sich Hendrik besonders gut, meinen seine dänischen Freunde jedenfalls. Und das sicher auch im Rahmen der DMV-Tourenwagen-Challenge-08. Wie bereits gesagt. Hendrik ist kein Fahrer der nur mitfahren will. Wie nannte es einer der Hendrik gut kennt, „Hendrik will siegen“, so sein Freund aus Jyttland.
HTS
 
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Artikel vom 20.11.2007