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Rennen 2 notieren.
Beide knackten den 150er Schnitt. Er roch nach Kampf. Kein gemütlicher
Saisonausklang. Jeder wollte alles geben. Und das mit Keine leichten Aufgaben
auf dem von allen Fahrern geschätzten aber anspruchsvollen Motorrad-GP-Kurs von
Hockenheim. Neben den Polemännern in Reihe 1 die vom Team amüsant aufgemotzte
Startnummer „007“ von Nico Müller. Die zierte den schneeweißen Porsche 993
GT2 des Newcomers der Saison, Richard Green. Dem Mann der vor den Toren von
Zermatt in der Schweiz lebt und im britischen Coventry geboren wurde. Jener
Stadt in der vor Jahrzehnten die berühmten Coventry-Climax-F1-Motoren gebaut
wurden. Sein Team, die Männer um Teamboss Aref Kamp hatte die Startnummern
zuvor extra bestellt und auch die Bond-Pistole als Folie dazu geordert. Die
gesamte Crew freute sich schlicht und ergreifend über die Erfolge bei den
wenigen Starts in der 2. Saisonhälfte des UHSport-Meisterschaftspaketes Martin
Zajicek (CZ), Pierre v. Mentlen (CH) und Klaus Horn (D) lagen an der
Tabellenspitze vor dem Finale noch sehr dicht beieinander.
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Rennen 1.
Klaus Horn schießt bei herrlichem Herbstwetter in Führung. Pierre von Mentlen katapultiert sich aus Reihe 2 hinunter zur
ersten Rechtskurve nach Start und Ziel neben Richard Green. Martin Zajicek
fightet im Mittelfeld um den Klassensieg mit Ex-Doppelchampion Jörg Bernhard
und dem schnellen Tschechen Jan Jez. Beide Mitstreiter fallen aus. Zajicek, nach
dem Training als 3. in der Klasse nicht ganz zufrieden, kommt aber am Ende vor
Christoffer Nygaard (DK) und Jaromir Stadler (CZ) ins Ziel. Er bekam jedoch
einen Protest. Vorne tobt der Fight der Cup-Saison
2007. Pierre von Mentlen überholt Klaus Horn. Der kontert keck. Richard Green
drängt am Heck des Porsche GT2-Kollegen. Dann geht Green der Brite in Führung. Horn wird von
V8Star v. Mentlen aufgesaugt. Danach fällt der Deutsche leicht zurück. „Mir
ist ein abgebrochenes Verkleidungsteil der an Bord befindlichen Filmkamera in
den Fußraumgefallen“, so der sichtlich verärgerter Deutsche. Horn ist mit 32 Gesamterfolgen in der
UHSport-Divinol-Cupgeschichte der amtierende Rekordsieger unter den aktiven
Piloten. Am Ende denn der Zieleinlauf Green (GB), vor v. Mentlen (CH), Horn,
Stiefel (Lambo) und Bender (997 GT3) Bender konnte damit als Gesamtfünfter die
Klasse bis 3,8L gewinnen."
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Rennen 2 wurde erneut zum Showdown für Horn, v. Mentlen, und Green.
Bis zuletzt hatten die Fans noch auf den Start des Libanesen Chaouki Chikhani
gewartet. „Es ist zum Haare ausraufen“, so der schnelle Ingenieur und
Kaufmann. Mit brandneu überholten Auto und frischer RS-Power war er nach
Hockenheim gekommen. Und nun hingen seine Jungs, der Jürgen und der Henry halb
im Auto um verschiedene Abdichtarbeiten zu erledigen. Doch zurück zum Rennen.
Der Angloschweizer Green fackelte nicht lange und gewann erneut. Horn war über
die Distanz dran. Aber eben nicht nahe genug um angreifen zu können. Pech für
v. Mentlen. Das ABS stieg aus. „Als vierfacher Familienvater möchtest Du
nicht nach Bremsversagen in der Mauer landen“, so der Man aus Aragone.
Zieleinlauf Green, Horn (b.GT2), Raja (Lambo), „Dok Henry“ (GT2), Bohlin (S,
Ferrari 430 Challenge)) und Kreuer (Donkervoort). Die schnellste Runde ließ
sich Klaus Horn notieren 1.29.372 war OK. Green war nur um 2,5/100 langsamer. Er
schien vorne kontrollieren zu können. Die Klassensiege gingen an Peter Schaub (VW), Uwe Reich (Alfa),
Christoffer Nygaard (DK, Clio), Jens Smollich (BMW 325i), Werner Cvetko (Seat
Leon), Jo Kreuer (Donkervoort-Audi), Jürgen Bender (Porsche 997 GT3, Thomas
Horacek (CZ, Skoda Octavia), Lars Pergende (BMW M3), Theo Herlitschka (Porsche
996 GT3) und Graf Freddy Kottulinsky (BMW 325i) – mehr dazu in den News. Die Meisterehrung musste wegen des Protestes verschoben werden.
Doch dürfte V8Star-Pilot Pierre von Mentlen (CH) der 18.
UH-Sport-Divinol-Cup-Champion-2007 werden. Klaus Horn (Porsche-GT2) und Mike
Holden (DK, Porsche-GT3) werden auf den Plätzen landen. Eines aber ist schon
heute klar. Laura Hajkova, die schnelle Pragerin holte auf ihrem Skoda den Ladys
UHSport-Cup-2007. Und „Seppl“ Ismar wurde mit einem Mechaniker-Pokal geehrt.
Verdient, oder? Der Jo schraubte nicht nur Peter Schaub zum Erfolg – am Ende
14. unter ca. 100 Fahrern im Cup – sondern auch bereits einen der auf
Titelkurs unterwegs war – Henning Pape.Als Sensation bei der 2. Siegerehrung am Abend. Mit sehr viel Extraapplaus von den
vielen Rennsportkennern vor Ort geehrt stieg Graf Freddy Kottulinsky - Ex
Paris-Dakarsieger in Hockenheim auf’s „Stockerl“. „Hätte steigen
sollen“ – aber dazu gleich noch eine Info extra. Er gewann die TW-Klasse
-2,5L auf einem Gr. N 325i des Dresdener Smollich-Motorsport-Teams. Gemeinsam
waren Kottulinsky und Smollich sen. eine Woche zuvor die 12h von Mantorp Park
(S) gefahren. Auch dort war man Klassensieger. Auf die Frage warum er etwas
hinken würde die schmunzelnde Antwort des Grafen der auch bereits in der F2
aktiv war – „Man sollte keine gefährlichen Sportarten betreiben“. In
seiner deutschen Wahlheimat Schleiz hatte er letzte Woche bei den alten Herren
gekickt. So kann’s eben gehen. Und so nahm Freddy den Siegerpott aus den Händen
von UHSport-Promoter Gerd Hoffmann vor dem Treppchen entgegen, perfekt im
Overall, nahm einen Zug aus seiner Stanwell und verabschiedete sich in Richtung
Schleiz. |
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