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„Finales“ Training zum Fnale in Hockenheim

So spannend war es noch nie

Der umtriebige Schweizer Pierre von Mentlen drückte dem ersten Training zum Finalwochenende des 18. UHSport-Divinol-Cups 2007 seinen Stempel auf. Mit einem 150er Schmitt setzte er auf dem Hockenheimer Motorrad-GP-Kurs die erste Duftmar-ke vor dem Finale! 1.28.200 min waren ein Wort. Der gelbe V8Star des Schweizers war bei dieser Toprunde sogar schon technisch angeschlagen. Später mussten defekte 
 © Patrick Holzer
 Spannung am Saisonende
Fahrwerksteile ausgetauscht werden. Was wäre wohl mit einem IO-Fahrwerk drin gewesen? 4/10 zurück qualifizierte sich der Landauer Klaus Horn für die Reihe 1 des ersten Rennens am Samstag. Richard Green der Brite mit Wohnsitz in der Schweiz lag weitere 9/10 zurück auf Platz 3. Ihm folgten die Piloten Jürgen Bender (!) auf einem 997er Porsche. Bender war damit klar der schnellste Mann in der kleineren Klasse. Der Neckarsulmer Reifeningenieur verwies Lamborghini-Teamchef Rainer Stiefel, „Doc Henry“, Ferrariass Toni Ring (S), den schnellen Blonden Dänen Mike Holden, Jo Kreuer und Georg Schwittay auf die Plätze. Schnellster Tourenwagenpilot dahinter bereits Jan Jez (CZ) auf Alfa 147. Am Ende überstanden 40 Fahrer das Training ohne Schäden bzw. Probleme.

Mike Holden aus Dänemark

Das 2. Training dominierte am Ende Klaus Horn. Hauchdünne 2,5/10 zurück der strahlende Brite und Wahlschweizer Richard Green. 4/10 dahinter der Polemann aus dem 1. Training. Nun waren seine Dämpfer komplett hin. „Zum Glück haben wir den 2. Wagen im Transporter“, so der Tessiner. Renningenieur Ralle und seine Jungs hatten also was zu tun. Ab Platz 4 sah die weitere Reihenfolge so aus. Chikhani (RS-Porsche), Raja (Lamborghini), Holden (DK, GT3) Bohlin (S, Ferrari) “Doc Henry“, Kreuer (Donkervoort-Audi) Frank Schreiner und Theo Herlitschka (b. GT3). Schnellster Tourenwagenpilot wurde Tobias Paul aus Dresden auf BMW als Gesamt-15. – Einer hatte böses Pech. Oschersleben-Sieger Michi Schrey. Ihn ereilte ein Motorschaden. „Michi, versuchs gleich 08 noch mal, OK“, so Promoter Hoffmann. Eine kleine Sensation bot der Wahlschwede Graf Freddy Kottulinsky in Hockenheim. Nach einem Kurzeinsatz (nur Training) am Sachsenring und 2 Langstreckenrennen zusammen mit Jens Smollich aus Dresden schwang sich der 75jährige VIP-Audi-Experience-Trainer in den Smollich 325i und ließ sich Platz 3 in der Klasse notieren. Graf Kottulinsky war der erste Gewinner der Rallye Paris-Dakar auf einem Iltis-Allrad von VW. Das Training verspricht sehr heiße Rennen am Finalwochenende des 18. UHSport-Weekends in Hockenheim. Und das trotz kühlem Wetter und Regen.

Rainer Stiefel Lamborghini GT3

Text/Fotos: HTS/Patrick Holzer
 
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Artikel vom 19.10.2007