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UHSport-Divinol Cup
Beat Eggimann - Erfolg auf dem Sachsenring
„Setzen wir uns doch dort rüber“, und wies freundlich auf 2 Stühle im Zelt unter dem er gerade mit seinem Freund Marc Schaub an seinem Crossle Spyder schraubte. Die Rede ist von Beat Eggimann aus Sissach in der Schweiz. Ein kleiner Ort in der Nähe von Basel. Jener Gegend aus der auch der weltberühmte Schweizer Formel 1 Fahrer Marc Surer stammt. Beat gehört noch zu den jungen Fahrern im UHSport Divinol-Cup
 © MMM
 Neues Gesicht aus der Schweiz

Meisterschaftsgeschehen. „In Most kam ich mit einem der Cuporganisatoren ins Gespräch. Die Rennen um den UHSport-Divinol-Cup übten auf mich eine besondere Faszination aus“, so der Schweizer. Ein Feld aus Touren- und GT-Wagen bietet nicht nur dem Fahrer sehr interessanten Rennsport. „Besonders für die Fans und Zuschauer sind die Rennen mit vielen echten Überholmanövern außerordentlich interessant und voller Abwechselung“, so der Schweizer Kfz-Elektroniker. Sport- und Rennwagen haben ihn schon seit frühester Jugend fasziniert. Ein legendären De Tomaso Pantera aus der Sportwagenhochburg Italiens, aus Modena, war sein erster großer Bolide. Danach waren es historische Rennwagen, die von den Freunden an den Start gebracht wurden. Dazu fuhr er einen Chevron B18 Formel-2 aus dem Besitz der Schweizer Rennfahrerikone Jo Siffert. Auf der Rundstrecke und am Berg kamen Beat Eggimann so Fahrzeuge von Lola, Chevron und auch ein 350PS starker MGB V8 unter die Hände. Bei einem Rennwochenende auf der ehemaligen französischen Grand Prix Strecke wurde Beat Eggimann und Arni Black aus Irland 2004 miteinander bekannt. Mr. Black war seit eh und je ein guter Kunde seines Landsmannes John Crossle. Der baute in Belfast Formel-, Sport- und Trialsportfahrzeuge. Black übernahm die Firma später von Crossle. Beide Herren einigten sich darauf dass Beat einen Crossle-Spyder erhalten solle, der mit Straßenzulassung auf Schweizer Straßen für Fahr-vergnügen sorgen würde. Der Crossle C95 mit 2L-Ford-Zetec-Power von Tuner Dunell wurde ein Rennen später von Arni Black mit nach Spa gebracht und danach von Beat Eggimann in der Schweiz zugelassen. Natürlich bestritt der Sissacher auch bald Rennen mit dem klassisch anmutenden Leichtgewicht. 220PS sorgten dabei für sehr viel Fahrvergnügen. Bei den Läufen zum Schweizer Rundstreckenpokal 2007 war Beat bislang immer vorne mit dabei. Die Motor-sportmedien der Schweiz waren angetan von dem schnellen Winzling. „Das Ding geht höllisch ab“, so jedenfalls wurde der Schweizer AR-Sportchef Peter Wyss zitiert. „Eine Freude den flachen Spyder im Kampf mit den Tourenwagen mit der Canon einzufangen“, so der Berliner Meisterfotograf Manfred Michelmichel.

Beat Eggimann (linls) im Gespräch mit Martin Zajicek

Und nun vor 2 Wochen der erste Start im Rahmen des UHSport-Divinol-Cups auf dem legendären Sachsenring. „Eine tolle Strecke“, so Eggimann anerkennend. „Wie schnell die Frontrunner sind wurde mir klar als der Libanese Chikhani mich mit seinem Porsche RS am Ende der Zielgeraden bei voller Fahrt überholte“. Zwar ist die Einteilung bezüglich Leistungsklasse im Cupgeschehen noch nicht perfekt für den Crossle. Aber einen 3. und eine 2. Platz in der Klasse gab es bereits vor den Toren von  Hohenstein Ernstal für Eggimann. Und damit auch die ersten Meisterschaftspunkte im ersten Lauf zur UHSport-Winterserie 07/08. Mal schauen wie es in Hockenheim in drei Wochen weitergehen wird. HTS

 
 
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Artikel vom 01.10.2007