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UHSport-Divinol-Cup in Hockenheim im August 

Rainer Scherer - der schnelle Mann von der Saar 

Die Rennen 7 und 8 des UHSport-Divinol-Cups standen dort auf dem Programm. Das Wetter spielt an jenem Augustwochenende voll auf Sommer. Ein sehr heißes Rennwochenende für die Fans und Aktiven. Auch im Arbeitszelt von Reiner Scherer war es heiß. „Dafür können wir uns heute hier ein wenig zurücklehnen“, so Reiner Scherer, der Saarbrücker Motorsportroutinier
 © Patrick Holzer
 2007 im BMW M3

Er ist mit seiner Crew nach Hockenheim gekommen um seinen neuen M3 zu testen. Der jugendlich wirkende Mittvierziger ist vom Fach. Als Kfz-Meister und Fahrschulunternehmer ist er beim Thema Auto absolut voll „durch“. „1981 fing ich, gerade mal 21 Jahre alt, auf einem VW-Golf an Rallyes zu fahren. Erst bei mir im Saarland. Später dann auch bei größeren Veranstaltungen in Süddeutschland“, so der Vollblutracer lächelnd. Zu der Zeit war er noch „beim Bund“. 83 kam dann ein Escort-Gr.2 in die Werkstatt. Gute Beziehungen im Rennsport führten ihn später zu Person-Motorsport. „Der Betrieb ist ja bei mir quasi gerade um die Ecke“, so Reiner Scherer. 2002 ging es für den schnellen Fahrschullehrer dann aktiv im Rennsport weiter. Als Rallye-Co bei der „Saar-Pfalz“ auf einem Golf. Der Escort kam 2004 erstmals im UHSport-Divinol-Cup zum Einsatz. Das erste „Treppchen“ war im Frühjahr 05 in Hockenheim fällig. Die Saison 06 wurde durch reichliche Defekte etwas versalzen.

Im August begann nun eine neue Ära für den Saarbrücker, der seinen Fahrschülern von Montag bis Freitag von Berufs wegen stets mäßigen Einsatz am Gaspedal nahe legen muss. Routinier Reiner Scherer fuhr beim Auftakt in Hockenheim mit dem neuen M3er BMW in der Gruppe bis 3,2L in seiner Klasse einmal auf Platz 3 und einmal auf Platz 2. Ein schöner Start für den Saarländer. Der erste Klassensieg dürfte für Reiner wohl nur eine Frage der Zeit bleiben. Und montags nach dem Rennen heißt es dann in der Fahrstunde wieder „piano meine lieben Freunde“, in der kommenden Stunde geht es nicht um Platz, Punkte und Pokale. Die Fahrschüler werden das verstehen. Aber sie werden stolz darauf sein von einem Mann gecoacht zu werden, der schnelle Autos beherrscht. HTS


 
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Artikel vom 20.08.2007