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Starke Tschechenfraktion im UHSport Divinol Cup

Manager Hoffmann ist begeistert von den schnellen Skodas

18. UHSport-Divinol-Cup Die Rennen 1 und 2 der EM Trophy 07 stehen an jenem Tag in Most auf dem UHSport Divinol Cupprogramm. Das Wetter spielt an diesem Maiwochenende verrückt. Einem sehr heißen Rennwochenende. Dem verlängerten Pfingstwochenende des Jahres um ganz genau zu sein. Am Freitagabend, dem freien Trainingstag, denn ein Temperaturabfall um 16°C.
 © Patrick Holzer
 Wieder ein tschechischer Sieg im Cup?

Am nächsten Morgen zum Zeittraining jedoch wieder trocknes warmes Wetter. Aber am Nachmittag dann plötzlich dicke, schwarze Regenwolken am Himmel. Pünktlich zur Startaufstellung des 1. Rennlaufs kam es zu wolkenbruchartigen Regenfällen. Und dann die Wirren, die bei einem solchen Rennstart unausweichlich auf die Fahrer und Teams zukommen. Erst am Abend kehrte wieder Ruhe ein. Zeit für ein Gespräch mit dem Mann, der den UH-Sport-Divinol-Cup zu dem gemacht hat, was er heute ist, der am stärksten frequentierten Meisterschaft für Sprintrennen auf der Rundstrecke. Promoter Gerd Hoffmann aus Sulzbach bei Saarbrücken. In Tschechien kommt man dabei natürlich zuerst auf das Thema der starken einheimischen Fahrerfraktion. Und dabei fällt als erstes der Name jenes Mannes, der die Start-Nr.1 auf seinem Auto trägt, Martin Zajicek. Und, man mag es kaum glauben, der stammt auch aus Most. Er lebt nur einen Steinwurf entfernt von der Rennstrecke. 2005 schnupperte der 22jährige in die UHSport-Cup-Welt mit der DM-, EM-, Hockenheim- und Winterserienmeisterschaft rein. Und der junge Tscheche schnupperte gut. So gut, dass er nach vier Rennwochenenden am Saisonende den Pokal für den besten Gaststarter 2005 holte.

Der Skoda Octavia Pilot bekam so Lust auf mehr. Er motivierte seine Crew über den Winter so kräftig am Octavia zu arbeiten, dass es in der Folgesaison hauchdünn zum Titelgewinn vor Porsche Dauersieger Robert Wallenborn reichte. Auf Platz 6 landete bereits der 2. Tscheche, Jiri Bazata. Ebenfalls ein Octaviapilot aus Tschechien. Überhaupt schossen im Winter 06/07 die Skoda Octavia und Fabia Renntourenwagen nur so aus dem Boden. „Demnächst müssen wir wohl eine Skodapokal ausschreiben“, lacht Promoter Hoffmann an jenem Abend. Martin Zajicek, Jiri Bazata, Thomas Horacek, und Radek Bares, alle vertrauen auf den robusten Gr.H-2L aus der Heimat. Jaromir Stadler dagegen setzt auf den kleinen wendigen Skoda Fabia. Das tat vor einem Jahr auch der ultraschnelle 15jährige Kartfahrer Jiri Skula. Der junge Tscheche kam, sah und siegte als jüngster Klassensieger im Cup überhaupt. Auf den Octavia setzt derzeit Manager Roman Seidls junge Schülerin Laura Hajkova aus Prag. So wie der 25 jährige Martin Zajicek auf seinen 2. UHSport-Divinol-Cup-Titelge-winn zusteuert, so schein die 18jährige Schülerin „Laura H“ 2007 den Ladys-Cup im Rahmen der Meisterschaft zu gewinnen. Team CSMS aus Tschechien dürfte sehr zufrieden sein mit der schnellen jungen Lady.


HTS
 
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Artikel vom 13.08.2007