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60
Jahre Ferrari |
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UHSport und der Hengst aus
Maranello
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Man schrieb das Jahr 1947. Enzo Ferrari gab damals seinem eigenen Rennwagen auch seinen eigenen Namen. Anfangs, so weiß
Formel 1 Szenekenner Hans Dürrholz zu berichten, halfen Ferrari auch andere italienische Konstrukteure. So die Firma Lancia mit der Überlassung eines
halben Dutzend D-50 Formel-1 Rennwagen, die nach Umbau ebenfalls den Namen Ferrari trugen. |
| © Patrick Holzer |
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| Wieder
ein tschechischer Sieg im Cup? |
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Juan Manuel Fangio trieb diese Autos in den 50ern zu einigen
Siegen. Niemand dachte wohl daran, welchen Siegeszug um die ganze Welt die neue Marke Ferrari noch machen würde. Was mit reinrassigen Rennwagen begann, führte
von der Formel 1 und 2 recht schnell auch in Richtung Sportwagen. Und als man in Modena und später dann in Maranello merkte, dass bei dem gewaltigen Aufwand für
die Entwicklung eines Motors eigentlich aus den vorhandenen teuren Werkzeugen auch leicht kostengünstig weiter Motoren hergestellt werden könnten, begann
man mit befreundeten Karosseriebauern der Umgebung daran zu arbeiten, formschöne schnelle Sportwagen für den Straßenbetrieb zu bauen. Die Kunden für die
wenigen Exemplare musste man meist nicht lange suchen. Und dass die aus reinrassigen Rennwagen quasi zurück gerüsteten Straßensportwagen im
Stadtbetrieb gerne mal zum Kochen neigten, wurde dem charismatischen Konstrukteur Enzo Ferrari aus dem Norden Italiens in der Regel auch verziehen.
Unzählige Erfolge im Rennsport, darunter die 5 Weltmeistertitel des 7-fachen Weltmeisters Michael Schumacher aus Deutschland zwischen 2000 und 2004 sprechen
für sich.
Aber auch im straßennahen GT-Rennsport trumpfte Ferrari immer wieder auf. |
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Tony Ring (S) - R: Pierre v. Mentlen (CH) |
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Im internationalen deutschen UHSport-Divinol-Cup
gingen die schnellen Hengste aus Maranello erst relativ spät an den Start. Aber nun wiehern sie auch dort. Mit Dr. Darius Ahrabian (D), Pierre von Mentlen aus
der Schweiz, Dirk Adamski (D) sowie dem schnellen Schwedenduo Tony Ring und Christer Bohlin gab es in den letzten Jahren spannende Fights im Cup. Ferrari
kontra Porsche & Co. zu bestaunen lohnte sich für die Fans. Pierre von Mentlen wäre es um ein Haar sogar gelungen 2005 als erster Ferrarifahrer einen
Maranello 550 im Cup in Most zum Sieg zu steuern. 2007 sind es Dirk Adamski, Ex-Rallyecrosschampion Christer Bohlin (S) und Eurosportkommentator Tony Ring,
die im UHSport-Meisterschaftspaket durch entsprechende Erfolge „ihre“ 60-Jahrfeier für Ferrari begehen. Und das natürlich auch immer wieder mal mit
einem Gang aufs Treppchen. HTS-MMM
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Artikel vom 16.08.2007 |
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