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UHSport-Divinol-Cup + Hockenheim-Pokal - Erster Doppelsieg 2007 im Cup 

Richard Green (GB) siegte… Von Mentlen und Herold brillierten 

Nach 6 Rennen mit 6 verschiedenen Gesamtsiegern (Robert Wallenborn, Pierre v. Mentlen (CH), Klaus Horn, Chaouki Chikhani (LIB), Michael Schrey, Willi Herold) aus 3 Nationen (Deutschland, Schweiz, Libanon) und 3 verschiedenen Fahrzeugfabrikaten (Porsche, V8Star, Audi) roch es in Hockenheim förmlich nach neuen Überraschungen im UHSport-Divinol-Cup.Pole für Richard Green (GB) und ... 
 © Patrick Holzer
 Viel Spannung im UHSport Divinol Cup
Willi Herold mit Pierre v. Mentlen (CH) jeweils in Reihe 1 daneben versprach sehr heiße Duelle in beiden Rennen dieses 4. UHSport-Weekends. Zur Begrüßung hatte es sich Promoter Hoffmann nicht nehmen lassen den einzigen Serenissima-Formel-1 Rennwagen den es weltweit gibt im VIP-Bereich zu zeigen. „Ein Juwel das Nicolas Schönleber aus Fürth hier nach Hockenheim gebracht hat“, so Manager Hoffmann. Gästen aus Deutschland, England, den Niederlanden, Dänemark, Tschechien, Belgien, Schweden und Österreich gefiel der wunderschön restaurierte Wagen, dessen Motor in den 60er in Brands Hatch einen WM-Punkt holte, absolut riesig. Freitagstraining – Überraschungen in Sicht „Es gab Probleme mit einer kleinen Ölundichtigkeit“, so Chikki nach dem Training. „Aber das bekommen wir in den Griff“. Platz 6 im 2. Training ließ hoffen. „Wäre fast zu schön gewesen“ so der schnelle Mann aus England nach dem 2. Training in Hockenheim. Er hatte aus dem Stand bei seinem 2. Rennwochenende nach fast 20 Jahren Rennpause auf dem kleinen Kurs mit 1.05,602 Pole in den badischen Asphalt gehämmert. Dahinter Pierre v. Mentlen und Willi Herold. Porsche, V8Star und Audi. Nach dem Training diagnostizierte Greens Techniker Aref Kemp ein zu heißes Radlager hinten links. Man warf sich unter den schneeweißen GT2 um das 2. Training noch zu retten. Derweil informierte sich Pilot Richard Green selbst bei Promoter Hoffmann um ganz sicher zu gehen, dass er auch ohne Training ggf. noch das 2.Rennen fahren könne. Aber Arefs Mannen vollbrachten ein kleines Wunder und stellten den GT2 bis 10 Min vor Trainingsende wieder auf die Räder. Das reichte für den schnellen Mann aus Coventry um noch eine Anwärmrunde und 2 kurze Kracher in die Bahn zu hauen. „Mmm, die Reifen waren nicht warm genug“, so Techniker Kemp später. Man sah das auch. Der Wagen war aus den Ecken raus absolut noch nicht perfekt beherrschbar. Aber für Platz 3 in der Startaufstellung hinter Willi „Hero“ Herold auf Audi und V8Star Pierre von Mentlen (CH) reichte es am Ende für den Briten im weißen sponsorlosen Porsche denn doch noch. Diesmal Audi, V8Star und Porsche. So kann’s gehen. Der V8Star war die „Bank“ in Hockenheim. „Nicht ganz“, so v. Mentlen. Ein Wimpernschlag müssten wir noch finden. Aber wie man hört ist der nächste Technikschub bereits „im Rohr“ des Schweizer Teams“

Die Ehre Österreichs hielten Dieter Svepes und Claus Hable (beide Porsche GT3) hoch. Sie holten sich die Plätze 4 und 10. Dr. Jo Piribauer reiste aus Wien mit Gattin an, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen (Bandscheibe) aber leider nicht fahren. Rennen 1 – 7. Rennen = 7. Sieger Vom Start weg schoss Green, der Brite mit Wohnsitz Schweiz in Führung. Dahinter das Duell Pierre v. Mentlen, Willi Herold, Klaus Horn mit Tony Ring (S), Mike Holden (DK) und Jo Kreuer im Genick. Der amtierende Champion Martin Zajicek führte die TW-Liga klar an. „Ich will meinen Titel verteidigen“, so der Mann aus Most. „Das mit der 1 auf dem Auto gefällt mir“, und lacht. Er führt die Meisterschaftstabelle weiter an. In Runde 9 fehlte Willi Herold. Kurz vor Eingang Zielgerade rollte er nach Atemberaubenden Fight mit v. mentlen aus. Rot kontra Gelb. die Schlacht über etliche Runden war echt der Hammer. „Was am Kabelbaum“, so der Eschauer später leicht finster. „Aber das bekommen wir für Rennen 2 wohl wieder hin so der Eschauer. Sieger nach 27 Runden kleinen Kurs - Richard Green (GB) vor Pierre v. Mentlen (CH), Klaus Horn, Tony Ring (S) und Mike Holden (DK). Green holte sich auch die schnellste Runde. Er tat dem Gesetz der Serie im Cup Genüge.

7. Rennen der Saison = 7. Gesamtsieger.  Willi Herold katapultierte seinen Audi Quattro S2 in Rennen 2 von der Pole in Führung. Pierre v. Mentlen (CH), Richard Green (GB), Klaus Horn, Chaouki Chikhani (LIB), Dieter Svepes (A), Christer Bohlin (S), Mike Holden (DK) und Jo Kreuer auf seinem schnellen DonkiAudi dahinter. Chaouki Chikhani traf Pierre v. Mentlen zu Rennbeginn in der rechten Seite. Der Schweizer verlor die rechte Tür dabei. „Ich hatte kein ABS mehr“, so der Li-banese später achselzuckend und todtraurig. Er sprach sich danach mit seinem Freund v. aus. „Aber mich hätte es um ein Haar das Treppchen gekoster“, so der Tessiner. Pierre v. Mentlen verbesserte nicht nur sein Punktekonto in Hockenheim, sondern insbesondere seine Position als Treppchen-könig“ im Cup. 8 Rennen, 7 Mal auf dem Stockerl. Eine Verbesserung der Treppchen-Quote von 83% auf 89% für den Tessiner.Willi Herold knallte die schnellste Runde in den Asphalt. Dann aber das frühe Aus für den Franken. „Ein Ölverlust“. Achsel Zucken bei Herold. „Wohl nichts Gravierendes. Aber wir untersuchen und beheben das ab Montag“, so Herold nach dem Rennen, das er hätte gewinnen können. Vorn umfuhr Green das Kampfgetümmel sehr geschickt und entschwand in Richtung „Win No.2“. Dahinter Klaus Horn, Pierre v. Mentlen (CH), Dieter Svepes (A) im GT3, Christer Bohlin (S), Mike Holden (DK), Jo Kreuer und der „Halb-zeitmeister“ Martin Zajicek (CZ). Er wurde bedrängt von Ex-Cham-pion Jörg Bernhard (Honda S2000). 
In den Klassen siegten Peter Schaub, Martin Zajicek (CZ) und Jo Kreuer, je zweimal. Christoffer Nygaard (DK), Hans Christian Zink (CH), Herbert Zimmer, Michael Holden (DK), Hendrik Larsen (DK), Jens Smollich, Lars Pargende, und Dieter Svepes (A) holten sich je einen Klassensieg. Peter Schaub und Tuner Veytal kassierten für saubere Arbeit und routinierten Einsatz 2 verdiente Pötte für die Siege vor Peters Haustür. Langsam nimmt in der Klasse auch die Konkurrenz zu. Schade das Andreas Lee aus Öhringen in der Klasse nicht antreten konnte. Jörg Symanzick dagegen verhalf dem VW-Jetta in ungewohnter Flügelkonfi-guration zu neuen Ehren. Er, der 4. (Schon der Herr Papa war Rennfahrer) der renn-fahrenden Symanzick-Buben war bereits mal in Cup aktiv. In der Gr-H -2L regiert König Martin-1. Jörg Bernhard ist es, der dem jungen Tschechen langsam näher rückt. Bernhards Honda S2000 legt technisch schnell zu. Es wird eine Pracht werden den beiden UHSport-Meistern zuzusehnen, wenn sie demnächst auf Augenhöhe fighten. Dazu Ralf Symanzick aus der Schweiz. Martin Zajicek hat mit den Tschechischen Fahrerkollegen Jaromir Stadler, Vaclav Novak, Martin Skala, Radek Bares und Simon Kubista eine super Hausmacht hinter sich. Und dann ist da noch die junge Lady aus Prag, Laura Haykova. Die junge Lady schlägt sich hervorragend. 
Frisches Blut bei den N-2,5L brachte der Schweizer Hans Christian Zink aus Allersberg in die Klasse. „Der Junge gibt ordentlich Gas. Alle Wetter. Den packst Du nicht mit Links“, so Jens Smollich in Hockenheim. In der Klasse bis 3,2L gaben sich UHSport-Routiniers ordentlich Feuer. Herbert Zimmer vor Fahrschulunternehmer Reiner Scherer und Willi Reichel, so der Zieleinlauf. Reiner Scherer hat den Sprung von Ford zu BMW gemacht. „Läuft für den Anfang alles ganz gut“, so der schnelle Saarbrücker. Den 2. Lauf gewann Lars Pagende aus Köln. Thomas Reichel musste leider aufgeben. Die Technik spielte dem Junior einen Streich. Bei den 3,5L-Wagen hatte Jo Kreuer die lange DonkiAudi-Nase vorn. Tobias Paul wartete wohl vergeblich auf Regen. Er, der in Most bei Wolkenbruch kurz mal auf Gesamtrang 4 vorruderte, hat bekanntlich einen Bootsführerschein. Ob das auch im Rennwagen hilft? Für sehr viel Beachtung sorgen die Auftritte von Rüdiger Noll im Ex-champions-Audi-Quattro. Ein schönes schnelles Teil der Automobilentwicklung das Rüdiger steht’s mit sehr viel Herzblut bewegt.

Die Dänen siegen weiter „It was great, this GT-race here at Hockenheim“, so Michael Holden nach seinem Klassensieg im Porsche 996 GT3 in Hockenheim beim 7. Lauf zum UHSport-Divinol-Cup. „Der Österreicher Klaus Hable (A) wurde 2. Dahinter Porschekollege Dirk Schreiner (D) und Ferraripilot Dirk Adamski. Das 2. Rennen des Wochenendes konnte Michael Holden auf Platz 2 beenden. Vor ihm der Porsche supercuperfahrene Dieter Svepes (A) und zwischen beiden der Schwede Christer Bohlin auf einem Klasse-1 Ferrari. „An Christers Ferrari führte kein Weg vorbei“, so Holden. “Und erst dann hätte ich auch Svepes (A) mit Aussicht auf Erfolg überhaupt erst angreifen können”, so der schnellste Däne des Hockenheimwochenendes. Aber der Mann aus Österreich war sehr schnell unterwegs. Die Klasse der TW bis 2L sah wie in Oschersleben die Dänen auf dem Treppchen. Cristoffer Nygaard vor Henrik Larsen und Jörgen Hansen. der ewig strahlende Jörgen Hansen hatte Glück im Unglück. Im Training flog er kräftig ab. Rennen 2 der Klasse bis 2L Hubraum gewann wie in Oschersleben Henrick Larsen vor Martin Marrill und Jörgen Hansen. „Ich war froh beide Rennen in Hockenheim auf dem von Jannik, Michael und mir notdürftig reparierten Clio hier noch zu Ende fahren zu können“, so der Däne erleichtert. Michael Hoden hat angekündigt auch auf dem Sachsenring antreten zu wollen. Die legendäre Berg- und Talbahn nahe Dresden ist eine besondere Herausforderung für Fahrer und Material. Das berichtete Freddy Kottulinsky (S). Der international geschätzte Fahrer will dort auch wieder mal ins Lenkrad greifen. Bei Smollich-Motorsport. HTS
 
 
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Artikel vom 06.08.2007