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Überzeugter Divinolisti - Christer Bohlin
Im Ferrari von Offroad Richtung Asphalt
Der schwedische Ex Rallycross Champion Christer Bohlin ist 47 Jahre jung. Er lebt am größten schwedischen Binnensee, dem Vänern. Dort in einer kleinen Ortschaft am Ostufer des Sees. Ganz in der Nähe liegt übrigens die Rennstrecke von Kinnekulle. Daher wohl die Begeisterung für den Rennsport bei Christer? Nein. nicht die ...
 © Patrick Holzer
 Ring/Bohlin mit Ferrari auf Erfolgskurs

klassische Rundstrecke sondern Rallycross und Rallyesport war was ihn zunächst faszinierte. 1979 begann er nationale Wettbewerbe auf einem Volvo 142 zu bestreiten. Das ging bis 1984 so weiter. Erfolge stellten sich sehr schnell ein. Dann ging es in ein etwas härteres Metier. Dem Rallycross-Rennsport in heimischen Schweden. Eine Sache für beinharte Burschen. Eine Grundhärte ist da Bedingung. Christer Bohlin frönte diesem Sport 10 Jahre. 1992 gelang es dem jungen Unternehmer Platz 5 in der Europameisterschaft der Rallycrosser zu gewinnen. In der Saison 1994 gewann Christer Bohlin schließlich den nationalen Rallycross Meistertitel in Schweden. 1995, mittlerweile 35 Jahre alt, gründete der Schwede ein eigenes Ralycross-Team in seiner Heimat. Anschließend nahm er für 3 Jahre das Amt des Managers und Veranstalter der Rennen in die Hand. Alles Dinge die von Erfolg gekrönt wurden. Nach 11 Jahren Unterbrechung am Volant.

„Die Arbeit in meinem Handelsunternehmen und einem Zweig der sich mit Investitionen im Technologiebereich beschäftigt, nahm mich voll in Anspruch“ - wurde Christer 2006 rückfällig. „Just for fun“ und wie es die Zeit gerade erlaubte, begann er auf einem Ford Escort in Schweden Rallyes zu fahren. Seine Tochter unterstützt Christer Bohlin nach Kräften im Reitsport. Die GT-Starts im UHSport-Meisterschftspaket von Serien-Promoter Gerd Hoffmann wurden von EuroSport-Kommentator Tony Ring aus der Rennstadt Karlskoga, übrigens am nördlichen Ende des Vänernsees gelegen, 2006 herangetragen. „Wir kamen darüber ins Gespräch und schon ging’s los“, so der Schwede. Christer Bohlin dürfte nicht lange benötigen um den Ferrari im Team von Ahrens-LUEG-Sportivo voll ausreizen zu können. Mit dem ferrarierfahrenen Tony Ring ist das nur eine Frage der Zeit. Nach den Rennen in Hockenheim (D) und Most (CZ) steht im UHSport-Divinol-Cup nun Oschersleben auf dem Programm. Dort geht es um Punkte zur Deutschen Meisterschaftswertung und um Zähler zur EM-Trophy. In Most rauschte Christer Bohlin im Ferrari 430 bereits lange als Gesamtdritter um den Kurs! Im Ziel waren nur weit stärkere Boliden mit über 250 PS mehr unter der Haube vor dem Fahrer aus Västra Götalands. Man darf auf die Starts des Schnellen Schwedenduos in Oschersleben, Hockenheim und am Sachsenring im Rahmen der Deutschen GT-Masters wirklich sehr gespannt sein

.„Die beiden Schweden geben bemerkenswert Gas“, so die Mitstreiter im Kampf um die Spitze in den UHSport-Cup-Meisterschaften. Noch sind Christer und Tony leistungsmäßig und bezüglich Aerodynamik leicht im Nachteil“, so der Libanesische GT-Spezialist Chaouki Chikhani. Aber wenn die zwei im Winter da noch zulegen, dann... Auch Robert Wallenborn und Klaus Horn sind angetan von ihren neuen Mitstreitern. „Die legen beide sicher schneller zu wie es manchem lieb ist“, so „Doc Henry“, der Cup-2. von Most. „Als ich im Regen von hinten aufkam, ließen die Jungs mir fair Platz, so Audi-Quattro-Ass Willi Herold. „Das hat man leider nicht immer“. Die Routine der Schweden + Streckenkenntnis – eine gute Mischung für die Zukunft. Da sehen wir in Hockenheim bereits weitere Resultate. Auf seine Lieblingsstrecken angesprochen – „Monza will ich und den A1-Ring hätte ich sehr gerne gefahren. und irgendwann mal „the green hell Ring – together with Ring, my friend Tony“.   HTS-MMM


 
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Artikel vom 11.06.2007