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Chaouki
Chikhanis weise Entscheidung für Rennen 1 |
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Horn-Sieg zum UHSport-EM-Trophy-Auftakt
Most(CZ) war eine Reise wert - Chikhani siegt in Rennen 2 |
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„Wäre
zu schön gewesen“,
das war der wohl meist gesprochene Satz von vielen
Fahrern, aus Deutschland, Tschechien, der Schweiz,
Schweden und Dänemark an diesem Wochenende in Most. –
nach den Rennen! Gewinnen kann immer nur einer. In Most
hatten den Sieg viele in der Hand. Das gleiche galt auch für
überragende.... |
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HTS-MMM |
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| UhSport
Divinol Cup in Most |
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Einzelleistungen
etlicher Fahrer und Teams.Hohe Temperaturen im Training
verlangten akribische Abstimmung von Fahrwerken und Reifen. Nach
technischen Problemen beim Saisonauftakt in Hockenheim lief für
Porschepilot Robert Wallenborn in Most alles nach Plan. Pole mit
1.39.645 war ein Wort. „the man in black“ stand vorne links.
46/100 rechts daneben der leuchtgelbe Schweizer V8Star des
Schweizers Pierre von Mentlen. V8-Power kontra 6-Zyl. Boxer. „Na,
da wird sicher was geboten am Nachmittag.“, so ein Insider
schelmisch grinsend. Direkt dahinter die Herren Herold,
sauschnell unterwegs auch auf trockener Bahn. Dann Klaus Horn,
Milan Bezak (CH), Chaouki Chikhani (LIB), Toni Ring (S), Michael
Holden (DK), „Doc Henry“, Tobias Paul und Champion Martin
Zajicek (CZ). „Jürgen,
Henry und ich haben was gefunden. Wir werden fürs Rennen noch
was ändern müssen“, so Chikhani tiefgründig lächelnd. |
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Doch
kommen wir zu den Spitzenleistungen und zu dem was leider manches
Topergebnis zunichte machte. Aufziehende Wolken ca. eine halbe
Stunde vor dem Start. Laut Wettervorhersage war von möglichen
Regenschauern die Rede. Wer konnte bereitete schon mal Regenreifen
vor. Einige pokerten aber bewusst. Aber an den Boxen kam was
kommen musste. Die erste Tropfen vielen. Und plötzlich goss es
wie aus Eimern. „Weist Du noch, Zolder vor 7 Jahren“, so Olli
Mayer. Der Audipilot gewann dort damals und betreute hier in Most
nun Junior Max. In diesen Minuten fiel eine Entscheidung bei einem
Mann die unerwartet kam. Chaouki Chikhani, der furchtlose Libanese
sagte es zu seinen Technikern Jürgen Paul und Henry Werner.
„Jungs, machte die Box dicht. Unter diesen Bedingungen starten
wir heute nicht“. Das sollte sich als richtig erweisen, wie sich
später herausstellte. Eine solche Entscheidung wurde mir
abgenommen“, so „Doc Henry“. Den Berliner ereilte ein
Lader-schaden. Er startete zum 2. Rennen. Pech dagegen für
UHSport-DIVINOL-Urgestein Rüdiger Noll. Elektronikprobleme.
Aufladen. „Meine Gattin wird es mir danken. Ich bin so eher
daheim“. Galgenhumor? Auch Sebastian Görnitz, Sören Ferstl und
Peter Schaub spielte die Technik bereits im Training einige
Streiche. „Wir beheben das bei Veytal und dann sehen wir weiter,
so Peter Schaub aus Neustadt An den Boxen herrschte Hochbetrieb. Nach einer Startverzögerung ging das deutlich dezimierte Feld
hinter dem Pacecar auf die Reise. Die Nachzügler starteten nach
einer Pacecarrunde aus der Box. Darunter die Frontrunner
Wallenborn und Regenkönig Herold. Nach der halben Rennzeit wurde
der Start endlich freigegeben. Das Feld hatte sich jedoch leider
extrem auseinander gezogen. Pierre von Mentlen schoss auf seinem
gelben Boliden in Front. Ihm schien keiner gewachsen. Klaus Horn
dahinter. „Ich bleib bewusst außerhalb der Gischt von Pierre“
Dann GT3-Ass Holden (DK) und wie ein Blitz gestartet der Mann mit
der Nr.1, Martin Zajicek im Skoda. Perfekt gestartet ebenfalls
Routinier Tony Ring (S), Tobias Paul, Jens Smollich und Jan Jez (CZ).
Jez, der Alfa 147-Pilot, wurde hier von Dr. Jirik, dem Monegassen,
einem Sportarzt, betreut. Dr. Jirik managte seinen Schützling
nach einem Unfall im Lamborghini (FIA-GT) in Bukarest hier an Krücken. |
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Nach
gerade mal 2 Minuten dann der Schock bei Swissracing. Techniker
Ralf Hardlieb
schien in der Box wie erstarrt. „Sein Gelber“ fehlt auf der
Gegengeraden bereits. Horn führt. Dahinter Zajicek (CZ), Holden
(DK), Paul, Ring (S), Smollich und Ex-Champion Bernhard. Was war
mit dem Führenden? Er berichtete später: „Ich war als Führender
praktisch der Fährtensucher für die Anderen. In Kurve 7 lief
das Wasser höher wie zu vermuten als Bach über den Asphalt.
Ich lenkte ein. NIX. Für mich ging’s blitzartig geradewegs ab
ins Grün der Tschechei. Das war’s dann.“, schüttelte den
Kopf. Ganz hinter fährt Herold Powerboot. Mit bis zu 12s
schnelleren Rundenzeiten geht er über das Wasser. Der
Quattroantrieb lässt die Reifen förmlich am Asphalt kleben.
Auch Wallenborn kommt voran. Ein Boxenstopp haut ihn später
endgültig ins Abseits. Da nach sieben Pacecarrunden nur 8
Rennrunden übrig bleiben, wurde es für Audiass Herold nun eng.
„Ich war sehr gut unterwegs steckte mehrfach fest. Auch
Zajicek witterte auf heimischem Asphalt Morgenluft. Die
Reihenfolge nun - Horn,
Holden (DK), Smollich(!), Zajicek (CZ), Bernhard, Ring
(S), Paul, Adamzik, Herold. Willi Herold geht an den Gegnern
vorbei als stünde mancher still. Dann fehlt Holden. In Kurve 7
warf jemand beim Verlassen der Strecke Kiesel auf die Strecke.
„Habe ich viel zu spät gesehen“, zuckt der zutiefst enttäuschte
Däne die Schulten. Zwei Runden noch.
Zajicek ist nun 2, Willi Herold schnappt sich 3 Überrundete und
greift den Champion an. Dann nähert er sich Klaus Horn. Wird es
ein Horn Sieg oder nicht? Das ist für die Fans die Frage.
0,547s fehlen „Rainman“ Willi Herold am Ende. Die schnellste
Runde ist zwar ein Traum wie alle seine Rundenzeiten in diesem
Rennen, aber - OK. „Schreibt was schönes“, lächelt der
Vollblutracher aus Eschau. Auf dem Gesamttreppchen am Ende zum
32. Mal im Cup ein wie immer strahlender Klaus Horn ganz oben.
Er sah Rot in allen Spiegeln. Daneben auf dem Treppchen Willi
Herold und der Champion der in Most alles gab und alles
erreichte, DM und EM-Tabellenführer Martin Zajicek, der Mann
aus Most.
Klassensiege
gingen an Rene Keyselt (Ford), Martin Zajicek (CZ - Skoda), Jens
Smollich (BMW)
Willi Reichel (Renault), Tobias Paul (BMW), Dirk Adamski
(Ferrari), Klaus Horn (Porsche) – Team CSMS-Lady Laura Hajkova
aus Prag, 17 Jahre jung, hebelte ihren Skoda beim
UHSport-Seriendebüt im heimischen Most trotz Ausritt auf Platz
12.
SR
– Willi Herold 1.54,591 = 132,544 Km/h
HTS-MMM |
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Rennen
2 |
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Artikel vom 27.05.2007 |
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