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Die Powerboys aus Most 
Martins schnelle Schrauber geben alles
Leidenschaft brauchst du als Mechaniker im Rennsport. Viel Leidenschaft. Ohne geht nichts. Sonst wird das nichts mit dem Erfolg des Fahrers den die Mechaniker durch ihr Geschick erst möglich machen. Rennmechaniker, das bedeutet Improvisationsgeschick. Das bedeutet aber auch Erfahrung und Wissen, Wissen um Festigkeit und Wissen um Belastbarkeit jeder Schraube
 © HTSMMM
 Männer hinter den Kulissen

Auf die Technik, die einem Rennmechaniker durch die Hände geht, muss sich der Fahrer absolut verlassen können. Ansonsten ist kein Erfolg möglich. Oft sogar nicht einmal die Bewältigung der vollen Renndistanz an einem Wochenende. Die Rennmechaniker von Privatteams sind nicht nur bei den Rennen einer Saison an den Wochenenden gefragt, natürlich besonders dann wenn es mal gekracht hat, nein, auch in den Wochen dazwischen. Immer wieder heißt es den Rennwagen zwischen den Rennen optimal vorbereiten. Ansonsten gibt es Probleme am Wochenende. Aber auch das ist noch nicht alles. Sehr gute Männer können über den Service an den Rennwochenenden und die Vorbereitungsarbeiten hinaus über den Winter auch einen neuen Rennwagen aufbauen. Leute, die das können, sind die Meister ihres Metiers. Drei Solche Meister sind seit mehreren Jahren im tschechischen Most damit beschäftigt die Renneinsätze von Team-Kamaplast des Familienunternehmens der Zajiceks zu bearbeiten. Das bedeutet Aufbau des Rennwagens für Junior Martin Zajicek (25), Transport zu den Rennen in Tschechien, Deutschland, Österreich, Frankreich oder Belgien, sowie den Service an den Rennwochenenden.

Und zwischen den Rennen im heimischen Most in der Werkstatt die Vorbereitung für den nächsten Einsatz. 2 Skoda Gr. H Tourenwagen wurden für 2007 aufgebaut. Und man schaffte was man sich im Team Kamaplast erträumt hatte, viele Klassensieg, den Titel des besten Gaststarters 2005 sowie den Gewinn des 17. int. deutschen UHSport-DIVINOL-Cups 2006. Dazu gewann man den UHSport-Hockenheim-Pokal 2006. Und 2007 begann man wieder erfolgreich mit dem Gewinn der jahresübergreifenden deutschen UHSport-DIVINOL-Winterserie. Und wer sind die drei Männer? Petr Grimm aus Most, 39 Jahre alt, Techniker bei M-PROtech in Most ist schon 5 Jahre im Rennsport bei Team-Kamaplast dabei. Als Chefmechaniker gewann er 2006 den UHSport-Mechanikerpokal. „Ein Preis den wir im Team erarbeitet haben“, so Petr stolz mit Blick auf seine Kollegen. Auch Kamil Jetel ist seit 5 Jahren bei M-PROtech sowie als Renntechniker im Team aktiv dabei. Der dritte Mann ist Frantiek VaselyDer ist ein Beamter der Polizei und seit 7 Jahren im Rennsport bei Kamaplast aktiv. Als Experte für Ermittlungen mit Hunden hat Frantiek sich in seiner Heimat einen sehr guten Namen gemacht. Im Rennsport polieren die 3 Männer aus Most gerade am 2.- Pardon - eigentlich bereits am 4. Titel.

Das Team führt vor dem Heimrennen in Most im UHSport-DIVINOL-Cup 2007 schon wieder die Tabelle an. „Wir machen die Technik“, so einer der drei. „Martin muss nur fest Gas geben. Dann klappt das mit weiteren Erfolgen“. Und das macht Martin, fest Gas geben. Die Crew aus Most will den Titel gegen härteste Konkurenz aus Tschechien, der Schweiz und Deutschland 2007 verteidigen. Teammanager Otaka Zajicek, Petr Grimm, Kamil Jetel, Frantisek Vasely und natürlich der junge Mann mit dem mächtigen Gasfuß, Fahrer Martin Zajicek (25) schrauben und fahren für den nächsten Sieg. Und welchen Traum haben diese Männer? Eines Tages werden sie an einem GT für den Gesamtsieg von Martin arbeiten. Während des Gespräches röhrt Mechaniker Henry langsam in Chikhanis Porsche 993 GT2-RS vorbei, rauf zu den Boxen. Wehmütig folgen die Blicke der drei Männer von Most dem orangeschwarz lackierten 770 PS-Hammer. Auch Martin schaut schon mal kurz hin. HTS-MMM


 
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Artikel vom 21.05.2007