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Fahrer ersehnen Saisonauftakt
Action satt bot der erste Saisonlauf des Divinol-Cup in Hockenheim. Robert Wallenborn bot eine starke Leistung und gewann Rennen 1. Im zweiten Rennen holte sich der Schweizer Pierre von Mentlen seinen ersten Divinol-Cup Gesamtsieg.
 © Patrick Holzer
  Packender Dreikampf um die Spitze
Willi Herold: Im ersten Lauf hatte ich ab der zweiten Runde Probleme mit der Benzinpumpe. Was im zweiten Lauf war, können wir bisher noch nicht sagen. Das war Pech für eine ganze Saison. Trotz Probleme mit der Bremse waren am Samstag zwei gute Trainingsläufe.
Klaus Horn: Ich war im Training ganz gut dabei und auch heute Morgen beim ersten Lauf lag ich nach vier Runden in Führung. Aber ab der vierten Runde hatte ich Laderprobleme und habe das Rennen zu Ende gefahren, so gut es ging. Wir haben dann das Ventil gewechselt. Im zweiten Lauf war zweimal der Strom weg und das Auto aus. Pierre von Mentlen war dann natürlich weg und ich musste abreißen lassen. Wallenborn kam mit unheimlicher Power von hinten und war auf dieser Strecke mit Geraden nicht zu halten.
Thomas Probst: Das war heute nichts. Im ersten Rennen hatte sich der dritte Gang verabschiedet. Dazu hatte der Motor noch einen starken Leistungsabfall. Das zweite Rennen ist nicht mehr möglich.
Robert Wallenborn: Es war wichtig den Start gut und ohne einen Unfall zu überstehen. Ich bin dann zunächst abwartend und kontrolliert gefahren und habe geschaut, wie sich die anderen Fahrer einsortieren. Im richtigen Moment bin ich dann vorbei und habe den Sieg nach Hause gefahren. Das Auto lief gut, einzig mit dem Reifendruck hatten wir zu kämpfen. Das zweite Rennen wird sicher interessant, denn da muss ich von hinten starten.
Chaouki Chikhani: Wir haben am Auto über den Winter nichts gemacht. Durch meine Operation hatte ich keine Zeit. Ich war auch mit alten Reifen unterwegs, neu war nur das Öl und die Bremsen. Es war deshalb nicht möglich ganz nach vorne zu fahren. Ich musste auch vorsichtig fahren ob es überhaupt geht mit den Schmerzen. Wir werden das Auto jetzt neu aufbauen und verbessern, so dass ich zum nächsten Rennen mit einem komplett neu aufgebauten Auto antreten und angreifen werde.
Pierre von Mentlen: Es lief im Training schon sehr gut und konnte deshalb zweimal aus der ersten Reihe starten. Im ersten Rennen hatte ich aber den Start verschlafen. Ich konnte aber Klaus Horn folgen und überholen. Das Rennen habe ich mir gut eingeteilt. Als Wallenborn mit einem enormen Geschwindigkeitsüberschuss von hinten kam, war er nicht zu halten. Im zweiten Rennen kam ich sehr gut weg und konnte mir das Rennen von Anfang an gut einteilen und einen Abstand herausfahren. Durch mein Team war ich immer gut über den Stand des Rennens informiert und hätte noch zulegen können. Überhaupt ein großes Kompliment an mein Team, das das Auto über Winter super aufgebaut hat. Jetzt freue ich mich auf Most. Mein Ziel heißt jetzt ganz klar Meisterschaft.
 
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Artikel vom 15.04.2007

   
   

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