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Perfekter UHSport-DIVINOL-Saisonauftakt - 50 GT’s und TW in Hockenheim
Erster V8Star-Sieg durch Pierre v. Mentlen
Nicht jedes Rennen einer Serie kann ein Highlight werden. Der Saisonauftakt zum 18. int. deutschen UHSport DIVINOL-Cup wurde zu einem absoluten Highlight. Bei unerwarteten sommerlichen Temperaturen zeigte sich die Formel-1-Rennstrecke von Hockenheim von ihrer besten Seite.
 © Patrick Holzer
  Wallenborn und von Mentlen setzten die Akzente
Bereits im Training gelang es dem Schweizer Pierre von Mentlen den V8Star von Swissracing zweimal in die erste Reihe zu pilotieren. „Absolut kein technischen Probleme. So konnte ich hier unbeschert Gas geben“, so von Mentlen nach dem Training strahlend. Rennen 1 nahm der Schweizer Geschäftsmann einmal mehr von der Pole in Angriff. Den fliegenden Start konnte Porschepilot Klaus Horn, von Platz 2 gestartete, knapp für sich entscheiden. Dahinter v. Mentlen im Sandwich von Probst und Chikhani. Wird das in der ersten "Rechts" gut gehen? Es ging gut. Die Jungs beherrschen ihr Handwerk eben. Direkt dahinter Audipilot Herold dann Wallenborn im 996 GT2 und Ferrariass Tony Ring (S). Vorne ging’s kräftig zur Sache. Aber auch im Feld der 50 GT’s und Tourenwagen herrschte beim von allen Fahrern ersehnten Saisonauftakt echte Aufbruchsstimmung. Man schenkte sich nichts. in der 4. Runde war v. Mentlen vorn. Leichtes Gedränge im Bereich des schnellen hinteren Teils der Strecke gingen zum Nachteil von Prost und Horn aus. V. Mentlen (CH), Wallenborn, Horn, Chikhani (LIB), Probst Ring (S) – Herold muss an die Box. verschiedene kleine Probleme zwingen den schnellen Hessen in Runde 8 ins Aus. Auch Jan Jez (CZ), Mike Holden (DK) und Thomas Probst scheiden aus. Der Mann mit den Gridgirls, Sören Ferstl, fängt auf der Zielgeraden Feuer. Nicht die Schuld der Mädels. Karl Knaus (A) rollt nach beherztem Kampf mit Peter Schaub, Chris Kunick, Chris Ehret und Rene Keyselt mit Kraftstoffproblemen aus.
Schnellster Tourenwagen ist der Mann mit der Nr. 1, Martin Zajicek (CZ) auf einem neuen Skoda. Der Mann hielt sich Jens Hansen (DK), Vincenzo Cencini, Frank Schreiner und Giuseppe Pironaci (CH) vom Leib. Dahinter Pergande, Gruber, Sedlmaier, Marrill (DK) und Formann (CZ). Robert Wallenborn konnte alle Angriffe von V8 STAR v. Mentlen abwehren und gewann. Und das nach durchschraubter Nacht der Crew. Dahinter ein bravouröser Chaouki Chikhani. Er musste verhalten agieren. War er doch erst kurz zuvor operiert worden. Perfekt auch was der 4. Mann, der schwedische Eurosportkommentator Tony Ring auf einem Ferrari 430 von Luge Sportive ablieferte. Nicht übel mit 250 PS weniger im Auto. Als großartiger Gesamt-5. Milan Bezak und dem Sieg in der Klasse.
Rennen 2 wurde dann zur „one man show“ für Pierre von Mentlen. Der Schweizer führte vom Start weg und geriet über die volle Distanz nicht wirklich in Bedrängnis durch die Porschepiloten Klaus Horn und Chaouki Chikhani. Der schweizer Marco Seefried mischte auf seinem 997er GT3 anfangs noch beherz im Gefolge der GT2er mit. Zum Mann des Rennens entwickelten sich hier und heute zwei Herren. Der Gelbe ganz vorn. Da ging die Post ab. „Aber immer mit guten Zwischeninfos von Ralf, meinem Techniker und unserer Crew die peinlich darauf achtete, wo Robert Wallenborn, der schwarze Porsche gerade war. Dass er von ganz hinten kommend in der ersten Runde fast durchs halbe Feld gegeigt war, hatte man mir schon angezeigt“, so von Mentlen nachher schelmisch lachend. Wallenborn hatte alles optimiert. der Start mit Funkunterstützung – Vollgas und Überholen ab dem Zeitpunkt wenn das Rennen an der Ziellinie gestartet war – das lief alles perfekt. Der graue Herr an der Box managte das ganz cool. Alle sahen Schwarz in diesem Rennen. Bis auf einen. Der V8Star in Gelb. Der sah am Ende das schwarzweiße Tuch. und damit gehörte Herr von Mentlen nun zum Kreis der Gesamtsieger In der UHSport-Meisterschaftsfamilie. „Und an einige weitere Gesamterfolge könnte ich mich gut gewöhnen so der junge Mann der an den nächsten Cup-Termin in Most durchaus gute Erinnerungen hat. Dort hätte er vor 2 Jahren um ein Haar auf einem Ferrari gewonnen. „Nicht auf meinem“, so v. Mentlen. Aber auch auf einem gelben Boliden damals.

Die Plätze gingen am Ende an Robert Wallenborn, dem ewig strahlenden Klaus Horn, Chaouki Chikhani (LIB), einem großartigen Marco Seefried, Martin Dechent, Milan Bezak, Jürgen Bender, Michael Holden (DK – Junge es geht doch), Christer Bohlin (S) – dem schwedischen Rallye-Cross-Champion von 94 – und GT3-Pilot Frank Schreiner. HTS  Fotos: P. und J. Holzer
 
 
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Artikel vom 14.04.2007