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Marc Roth und Pierre von Mentlen –Zwei Meister am Start
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Roth - 2009 im Audi unterwegs |
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In der Saison 2008, ob am Ring, in Most (CZ), in Hockenheim, oder in Oschersleben, immer fiel den Szenekennern ein Toyota ins Auge, der eher unscheinbar weiß lackiert um die Cirquits in Deutschland Tschechien, Frankreich oder Italien donnerte. Und das meist vorne in seiner
Klasse. 2009 dürfte für den Schweizer Toyota eigner nun wohl der Wechsel hinüber zur Erfolgsmarke Audi vollzogen werden. |
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Patrick Holzer
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| Marc
Roth mit Startnummer 1 in der neuen Saison |
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Marc Roth, der amtierende Meister der von UHSport veranstalteten DMV-Challenge, wird seine hart erkämpfte Start-Nr.1 für die Saison 2009 auf den Ingolstädter Boliden kleben, bevor es Mitte April ans Verladen und dann Richtung Norden ins deutsche Hockenheim geht.
In Dijon (F) und Monza (I) wollte sich Marc Roth die EM-Trophy 2008 im Rahmen der UHSport-Meisterschaftspaketes sichern. Ein Ausfall machte leider einen Strich durch diese Rechnung. Aber in Hockenheim beim Challengefinale-08 gelang der Sieg in der DMV-Challenge 2008.
Das war der der bisher wichtigste Titelgewinn aus Marc Roths Sicht. Dazu, als kleines Extra sozusagen, gelang dann noch der Hockenheim-Pokalgewinn-2009. Auch den konnte sich Marc Roth holen. Quasi die Zugabe für den Schweizer Vollblutracer am Ende einer harten Saison.
Der Mann aus dem Berner Land wird mit dem neu erworbenen Audi 09 in den Gesamtergebnissen noch weiter nach vorne fahren können. Wie es in der Klasse aussehen wird, „Man wird sehen“, so der Schweizer dieser Tage.
Doch zurück zu Marc Roths Anfängen im Rennsport. Vom Autofan in jungen Jahren mutierte er schon bald zu einem jungen Mann mit Fahrerambitionen. Im VW-Golf-1 der Gruppe N begann alles. 1987 dann der Umstieg in eine Toyota Corolla AE 86 1600 Gr.N. Viele Rennen bei
Slaloms, am Berg, der Rundstrecke und auch auf der Langstrecke wurden zu Marc Roths Revier. Der KFZ-Meister kannte sein Rennauto praktisch auch besser als seine Hosentasche. „Da war kein Teil, von dem ich nicht wusste, ob es neu war oder überholt werden musste“, lächelte
Marc im Interview bei der Meisterfeier 2008. Der Wagen gehört mit guten 780 Kg zu den echten Leichtgewichten. Da kann man mit den gemessenen 210 PS denn schon einiges ausrichten. „Natürlich kommt es darauf an in den richtigen Rennserien anzutreten“, fügt Marc Roth mit
ernster Miene hinzu. Und mit den Beteiligungen an der DMV-Tourenwagen-Challenge, der UHS-EM-Trophy dem Hockenheim-Pokal und der Winterserie 08/09 lag der Schweizer immer ganz vorne mit im Feld. „Aber ich durfte natürlich keinesfalls den Fehler machen und
meine Meisterschaftsgegner für den Rest der Saison 08 unterschätzen“. Die Kollegen Bernhard, Paul, Kamm (CH) Holden (DK) und Zink (CH) sind immer in Schlagdistanz zur Tabellenspitze geblieben. „Leider, oder doch nicht“, lächelt Marc nach dem Titelgewinn. Ein guter Fight
war ihm steht‘s lieber als aus technischer Überlegenheit zu gewinnen. Technik ist wichtig. Aber er wollte natürlich auch fahrerisch überzeugen. Das gelang Marc Roth 08 perfekt. |
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Marc Roth mit Gattin
und Challenger Jörg Bernhard (l)
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Marc Roth liebt den technischen Wettbewerb. Er schätzt den kollegialen Umgang mit seinen Gegnern aus der Schweiz, Österreich, Italien, England Deutschland, Holland, Polen, der Tschechei, Spanien, und dem Libanon sehr. „Das eine oder andere Benzingespräch lockert auf
und fördert häufig auch für mich noch neue interessante Erkenntnisse ans Tageslicht“, so Roth mit hochgezogenen Brauen. Und seine Kunden im schweizerischen Schaffhausen? Die verfolgen meine Einsätze sehr aufmerksam. Da werden nicht nur die Erfolge fachkundig diskutiert,
sondern jedes Ergebnis“, so der Mann, der schon einige Titel und große Mengen an Pokalen eingefahren hat. Marc Roth und sein Team werden ab Saisonbegin 2009 in Hockenheim wieder für reichlich Spannung sorgen. Wetten dass?
Ab Hockenheim sind zwei Schweizer Titelträger in der DMV-Challenge auf Titeljagd. Pierre von Mentlen, der Meister von 2007 und der amtierende Champion Marc Roth. Dazu starten wohl sicher noch über ein halbes Dutzend weiterer Schweizer Landsleute.
„Der Marc ist ein ausgesprochen sportlicher Racer“, so der Libanese Chaouki Chikhani. Der Porschepilot mit Wohnsitz Frankfurt und Paris ist Experte, wenn es um Beurteilung sportlichen Fahrens geht. Er fährt einen 750PS Porsche 993 GT2 und knackt die 300 Km/h-Grenze auf
den langen Gerade regelmäßig. „Da musst du dich 100% auf den Mann, auf den du aufschließt verlassen können. Macht der einen Fehler, weil er dich übersehen hat, kann das schnell fatale Folgen haben. Marc ist ein perfekter Fahrer. Ein Fahrerkollege, der den Erfolg stets
verdient und mit großer Umsicht erkämpft“, so der Libanese. |
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HTS
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Artikel vom 09.03..2009 |
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