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Dem jungen Schweizer gelang es hier zweimal Pole, zweimal die schnellste Runde und zweimal den Sieg zu holen. Mehr ging nicht. „Ich bin 2008 in die Meisterschaft zu spät eingestiegen um vorne in der Tabelle entscheidend mitzumischen“, so der Junior. Aber Siegerkönig, bester Neueinsteiger und bester Junior, diese Auszeichnungen dürften ihm sicher sein. Nicht so tolle Erinnerungen nimmt die Pfälzer VW-Crew um Peter Schaub mit heim. Team-Co-Driver Matthias Stauch überschlug sich in Monza.
„Fahrer OK, Polo weniger“, so der Kommentar eines DMV-Challengemitstrei-ters betroffen. Aber auch Tobias Paul blieb nicht von Problemen verschont.
„Gerissener Zahnriemen“, so die lapidare Info eines Teamtechnikers. Und Chaouki Chikhani (RL)? Probleme gab’s auch bei ihm - trotz nagelneuem Motor im Heck seines GT2. Aber der Ingenieur aus dem Libanon meisterte die Situation wenigstens im 2. Rennen. Er sah als 2. hinter Aeberhard und vor dem 997 GT3-Piloten Seefried das Ziel. Marco Seefried fuhr entgegen der ursprünglichen Planung beide Rennen in Monza. Teamchef Renz war gesund-heitlich nicht fit und ließ seinem ungestümen Partner den Vortritt. Mit Erfolg.
Denn der nutzte seine Chance. Platz zwei und drei. Zwei perfekte Resultate auf einer Traumstrecke. Monza ist eine extrem schnelle Strecke. So waren es die GT’s, die hier bei herrlichem Spätsommerwetter die Nase vorne hatten. Im ersten Rennen fighteten sich neben Jürg Aeberhard, Marco Seefried und Dirk Riebensahm auf’s heiß geliebte Gesamttreppchen. Zwei Porsches vor einer Viper. Ganz breit aber grinste der Sieger der Tourenwagenpiloten „CH“-Zink.
Der Schweizer aus Zug ließ die TW-Kollegen Dr. Kubista (CZ) und Chris Langer (D) klar hinter sich. „Ja, lief eigentlich alles recht gut für mich“, und strahlte genüsslich. Bruder Udo Zink belegte trotz Wasserproblemen an seinem M3 noch zwei dritte Plätze in der Klasse. „Bin zufrieden“, so der in Deutschland lebende jüngere der Zink-Brüder. Besonderer Beachtung erfreute sich der Kampf der Männer, die in der bisherigen Saison um den Titel gekämpft haben. Der in Dijon ausgefallene Schweizer Marc Roth hatte seinen Toyota für Monza sehr gut vorbereitet. Und so gelang es ihm, den in der Tabelle führenden Hondapiloten Jörg Bernhard aus Heidelberg hinter sich zu halten. Wer wird am Ende den Meisterschaftspokal 2008 aus den Händen des amtierenden Champions Pierre von Mentlen (CH) entgegen nehmen können?
Die schnellste Runde fuhr Jürg Aeberhard (1.52,881) Im Rennen zwei fuhren Chikhani und Seefries neben Aeberhard aufs Gesamtsiegertreppchen. Alle drei auf Porsche. Erst dahinter der erste Ferrari im „Ferrariland“. Arthur Gresser (CH) war es, der wie schon im ersten Lauf die Ehre der Firma aus Maranello mit Gesamtrang vier hoch hielt. Teamchef Loris Kessel wird das sicher freuen.
Der fuhr bereits Formel 1 in Monza. Bei den Tourenwagen hatte „CH“-Zink als Gesamtsiebenter vor Chris Langer (D) und Eddy Kamm (CH) die Nase erneut vorne. Dahinter Marc Roth (CH) und Jörg Bernhard. Die schnellste Runde auch diesmal an Aeberhard (CH, 1,53,059). Sehr genossen haben dürfte auch der Heilbronner Chris Langer seine Klassensiege. Betreibt er doch ein eigenes Team. Wer weiß, bald könnte er einen weiteren M3 für einen Kunden an den Start bringen. „Ja, wer weiß“, lächelte er vielsagend und begann mit seinen Unterländer Jungs das Zelt abzubauen. |
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