|
|
|
|
|
|
|
|
|
DMV Tourenwagen Challenge Dijon (F)
- Rennen
|
|
|
Siegerkönig Aeberhard - Tabellenführer Bernhard |
|
|
|
|
|
 |
|
Die ehemalige F1-Strecke von Dijon (F) ist der kleine Nürburgring der Franzosen. Westlich der Senfmetropole Dijon wunderschön gelegen. Mit dem Libanesen Chaouki
Chikhani und dem Dänen mit Titelambitionen, Mike Hol-den, zerplatzen alle Hoffnungen bereits im Training. Chikhanis Motor ging „über den Jordan“ und Holden flog ab.
Verdacht auf eine Beinfraktur beim Dänen. Das bestätigte sich in der Klinik aber nicht. |
| ©
Patrick Holzer
|
|
| Jörg
Bernhard übernahm wieder die Tabellenführung |
|
|
|
|
|
|
|
„Nach meinem Abflug kam Tobias Paul (BMW) an gleicher stelle von der Bahn ab und traf mich voll“, schüttelte Holden den Kopf. „Shit, happens, but that’s racing. Jetzt muss ich schauen ob wir bis Monza alles wieder fertig bekomme“, so der nordische Strahlemann.
Aber auch der Tabellenführer zu diesem Zeitpunkt, Marc Roth (CH) hatte das Glück in Frankreich nicht auf seiner Seite. „Leider ist einiges schief gelaufen. Wie man in den Trainingsergebnissen sieht, war ich mit meinen Zeiten voll dabei. Leider ist in der letzten Runde des zweiten Trainings an meinem Toyota Corolla bei 8500 U/Min. das Schwungrad explodiert. Die Teile zerfetzten meinen Trockensumpftank. Ich verlor in der Kurve vor der Zielgeraden so schlagartig 5 Liter Oel. Aber nicht nur ich hatte alle Hände voll zu tun um das Auto nicht in den Leitplanken zu versenken. Leider sind noch 2 Kollegen (Holden und Paul) auf dem Oel ausgerutscht. Das tut mir unendlich leid“. Die Streckenposten waren nicht direkt am Ort des Geschehens. Etwas Zeit verging und…. Leider konnte ich meinen eigenen Schaden auf die Schnelle nicht reparieren. Nicht das Schwungrad, sondern der Trockensumpfbehälter war vor Ort das Problem.
Edy Kamm fuhr mit einem vom „Team Edy & Marc“ neu aufgebauten Audi A4 das Rollout in Dijon. Er konnte im zweiten Rennen sogar einen Sieg einfahren. Ein netter Trost für ein ansonsten arbeitsreiches Weekend ohne rechte Ausbeute.
Das Team Edy und Marc aus der Schweiz wünscht Michael Holden gute Besserung und hoffen ihn schon bald wieder auf der Rennstrecke anzutreffen. Und noch einer berichte aus dem Cockpit, Jo Kreuer der Frankfurter. Rennen1 auf nasser Strecke, ideales Donkiwetter. „Es gab einige die auf Slicks setzten. Jörg Bernhard und Jens Smollich riskierten es. Ich habe lange mit Arthur (Ferrari 430) gekämpft. Als ich vorbei war, schloss ich zu Franki Schreiner auf. Hans Christian Zink war frei unterwegs und weg. Jens Smollich stellte mir für den Donki ein perfektes Setup zur Verfügung. Es lief einfach nur gut in Frankreich. Fahren wie Gott in Frankreich könnte man sagen“, und lacht. „Im 2. Rennen konnte ich aufgrund des Dauerregens in meiner Klasse nichts ausrichten. Das Problem liegt beim Turbo. Du kannst bei der Laderkonfiguration nicht genug Ladedruck aufbauen, ohne dass es in den unteren Gängen Wheelspin gibt. Der Donki geht dabei ständig quer. Insofern kam ich 7/10 hinter Franki ins Ziel. Georg Schwittay war auf und davon“. |
|
|
|
|
|
|
|
|
Archiv Patrick Holzer
|
|
|
Jürg
Aeberhardt - der neue Siegerkönig in der DMV Challenge
|
|
|
|
|
|
Wie erartet drückte der 21jährige Jürg Aeberhard (CH, Porsche GT2) in Dijon dem 11.+12. Lauf zur DMV-Challenge seinen Stempel auf. Eine Pole für ihn und eine für Heinz Roth (CH, Corvette LM). „Dijon war schon immer eine besondere Sache für die Fahrer aus der Schweiz Fahrer“, so Serienpromoter Gerd Hoffmann von UHSport aus Saarbrücken. „2003 war es Eddy Kamm (CH) der auf einem Audi als Gaststarter hier kam, sah und siegte“. Auch jetzt fuhr Eddy sich mit seinem STW-Vauxhall wieder in die 2. Startreihe. Challenge- und EM-Trophy-Tabellenführer Marc Roth (CH) musste leider frühzeitig aufladen. Technische Probleme machten ihm einen Start in Dijon diesmal unmöglich.
Nach trockenem Training dann die Rennen bei Regen. Leicht feucht in Rennen 1 und Regen dann genau vor Beginn des 2. Laufes. Kein Wetter für Heinz Roth (Corvette). Er trat nicht an. Landsmann Jürg Aeberhard hielt alleine die Schweizer Fahne hoch. Sehr hoch, zu hoch für die Verfolger! „Der Sieg war ja eh mein Ziel“, so der eher bescheidene junge Frontrunner aus Biglen lächelnd. Er gewann beide Rennen vor Routinier und Ex-Dijonsieger Klaus Schneider (GT2). Hans Christian Zink (CH, M3) sowie Jo Kreuer bzw. vor Schneider, Bernhard Und AudiV8-Ass Noll im 2. Rennen. Damit schob sich Jörg Bernhard der Heidelberger Honda S2000-GT-Pilot in Dijon wieder vor Marc Roth an die Tabellenspitze. Knisternde Spannung also vor Monza am 28.09. Wer holt dort die UHS-EM-Trophy-08? Einen Titel aber schein Jürg Aeberhard wohl zu
holen. Den des Siegerkönigs 2008 in der DMV-Challenge.
Aber holen könnten ihn theoretisch noch die Herren Bezak (CH) und Rummel (D) – theoretisch! Im Rahmen von 4 UHSport-Weekends gelangen dem Biglener bereits 5 Gesamt-siege! Beim ersten Einsatz Anfang Juni auf einem Porsche 997 GT3 zwängte er sich bereits aufs Gesamttreppchen und zwischen die GT2-Porschpiloten.
Eine Analyse der Ergebnisse und der Challenge-Meisterschaftstabelle sowie der EM-Trophy wird zeigen welche Chancen die verschiedenen Fahrer haben wenn es in 14 Tagen in Monza im „Königlichen Park“ um die Trophyentscheidung geht. HTS |
|
|
|
|
|
HTS
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Artikel vom 07.09.2008 |
|
|
|