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   DMV Tourenwagen Challenge I Übersicht      
Das Training von Dijon - Frontrunner Chikhani rollt rauchend aus
Aeberhard und Roth - die Schweizer wollen’s wissen
 
Die alte französische GP-Strecke von Dijon ist so eine Art kleiner Nürburgring der der Franzosen. Sehr schön in die Landschaft westlich der Senfmetropole Dijon gelegen.
Als Chaouki Chikhani und seine Freunde aus Paris sich am Morgen vom nahen Castel Burgond aufmachten, um auf „Pole-Jagd“ zu gehen, war die Welt noch in Ordnung. 
Regen war vom Wetterdienst angesagt. Aber wie das mit den Wetterfröschen so ist.
 © Patrick Holzer 
 Jürg Aeberhard - der Sieg in Dijon führt nur über ihn
Angenehme spätsommerliche Temperaturen überraschten die Racer. „Das gefiel uns doch allen auch viel besser“, grinste der schnelle Libanese Chikhani bevor er in seinen Orange-Schwarz lackierten Porsche GT2 kletterte und die Box in Richtung erste Trainingsrunde verließ. „Schön langsam anwärmen bitte“, kommandierte Boxenchef Henry Werner ins Mikrofon der Funkanlage. Chiki meldete OK. Und dann ging es für Janis und Henry daran die Zeiten zu messen. Platz 4 im ersten Training sah viel versprechend aus. Gerd Hoffmann der Serienpromoter schaute an der Leitplanke vorbei. „Und, läuft’s bei Euch soweit“, so der Manager der DMV-Serie. Henry nickt zufrieden. Dann plötzlich in Runde 9 eine Rauchfahne an Chikis GT2. Das roch nach Problemen. „Leider gab es nur ein Problem“, so ein betrübter Henry Werner später im Fahrerlager. Aufladen und heimfahren. Janis rollte mit dem Porsche auf dem Hänger aus dem Fahrerlager Richtung Frankfurt. Henry brauchte nach 36 Stunden ohne Schlaf nun erst mal ein Bett. Er fuhr ins Castel Burgond rüber…“und dann unter die Dusche und ‚ne Mütze Schlaf“, grinste und ging zum Auto.

MMM  

  CC's Hoffnung  verraucht im Training

Das Training beherrschten 2 Schweizer. Heinz Roth aus Dübendorf und Jürg Aeberhard aus Biglen holten sich je eine Pole. Das Ziel einen Gesamtsieg anzusteuern ist in der DMV-Challenge das Eine. Die Meisterschaftswertung ist das Andere. Hier zog der Schweizer Marc Roth im Training diesmal den Kürzeren. Die Technik spielte nicht mit. Ein Start bei den beiden Rennläufen war so nicht möglich für den Tabellenführer. „Das kostet mich zunächst mal die Tabellenführung“, so der Mann aus Schafhausen. Aber echte Sorgen muss sich der Schweizer noch nicht machen. Zusammengezählt wird bekanntlich immer erst am Schluss. Davor gibt es noch ein Streichresultat. Dijon wird Roth wohl streichen wollen. Gut in Fahrt präsentierten sich Honda-GT-Pilot Jörg Bernhard und der Schweizer Hans Christian Zink. Bernhard ist kein schadenfroher Mensch. Aber nach den Problemen von Konkurrent Marc Roth galt es für den Heidelberger nun die vollen Punkte mitzunehmen. „Gegen die Tabellenführung vor Monza habe ich nichts einzuwenden“, lächelte der Deutsche. Warten wir es ab. Auch Hans Christian Zink, der Mann mit dem papageibunten BMW aus Zug (CH) gedenkt seine gute Trainingsleistung auf der Berg- und Talbahn im Burgund morgen in einen Klassensieg umzumünzen. „Nur Siege bringen mich wirklich weiter“, so Zink. Und die Meisterschaften hat er noch nicht abgehakt. 
HTS
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Artikel vom 06.09.2008