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Seine Leidenschaft, Automobilsport
Marc Roth auf den Spuren von Pierre von Mentlen 
In der Saison 2008, ob am Ring, in Most (CZ), in Hockenheim, oder in Oschers- leben fiel den Szenekennern ein Toyota ins Auge der un-scheinbar weiß lackiert um die Cirquits donnerte. Und auch In Dijon (F) Monza (I) oder beim Finale in Hockenheim dürfte das 2008 nicht anders werden („Wenn’s nach mir geht, gerne“, so Roth). Wenn das dann so geschieht, dann wird Marc Roth der Schweizer aus 
 © Patrick Holzer 
 Marc Roth perfekt unterwegs 
aus Schaffhausen bei Bern schon in Monza die EM-Trophy mit in die Schweiz nehmen können. 
Aber damit ist es noch nicht gelaufen für den eher introvertierten Eidgenossen in der Saison 2008. 
Er führt auch die Tabelle der DMV-Tourenwagen-Challenge an. Knapp zwar und gejagt von seinem deutschen Kontrahenten Jörg Bernhard, aber er führt. Und in der Wertung des Hockenheim-Pokals 2008 sieht es nach 4 von 6 Wertungsläufen ebenfalls sehr gut aus für den Mann, der mit großem Erfolg eine Kfz-Werkstatt betreibt. Im „Pokal“ fehlen ihm auf den führenden Dresdener Tobias Paul gerade mal 0,1 Zähler in der Tabelle. Ihm im Genick sitzt der Deutsche Jörg Bernhard. Diese drei Racer scheinen 2008 das Spiel machen zu wollen. Chris Langer aus Heilbronn dagegen ist im Pokal schon leicht abgeschlagen vierter. 0,65 Zähler fehlen ihm auf den Tabellenführer. Doch zurück zu Marc Roth. Vom Autofan in jungen Jahren mutierte er schon bald zum Mann mit Fahrerambitionen. Im VW-Golf-1 der Gruppe N fing alles an. 1987 dann der Umstieg in einen Toyota Corolla AE 86 1600 Gr.N.
Viele Rennen bei Slaloms, am Berg, der Rundstrecke und auch auf der Langstrecke wurden zu Marcs Revier. Sein Auto, ein gutes Stück aus Fernost mit der FG-Nr. JT1COAE8600136623 tat immer gute Dienste. Aber der Meister kannte sein Rennauto auch besser als seine Hosentasche. „Da war kein Teil von dem ich nicht wusste ob es neu war oder überholt werden musste“, lächelte Marc im Interview. Der Wagen ist mit guten 780 Kg ein echtes Leichtgewicht. Da kann man mit den angesagten 210 PS denn schon einiges ausrichten. „Natürlich kommt es darauf an in den richtigen Serien anzutreten“, fügt Marc Roth mit ernster Miene hinzu. Und mit den Beteiligungen an der DMV-Tourenwagen-Challenge, der UHS-EM-Trophy dem Hockenheim-Pokal und der Winterserie 08/09 liegt der Schweizer, wie man unschwer am Tabellenstand sehen kann, goldrichtig. „Aber ich darf natürlich keinesfalls den Fehler machen und meine Meisterschaftsgegner für den Rest der Saison unterschätzen“. Die Kollegen Bernhard, Paul, Kamm (CH) Holden (DK) und Zink (CH) sind immer in Schlagdistanz zur Tabellenspitze geblieben. „Leider, oder doch nicht“, lächelt Marc. Nun gilt es in Dijon, Monza und Hockenheim so im 6-Gang-Getriebe zu rühren, sequentiell zu agieren, das die 210PS bei 8600 Umdrehungen immer voll anliegen wenn es um Platz und Punkte geht.

Patrick Holzer 

Marc Roth liebt den technischen Wettbewerb. Er schätzt den kollegialen Umgang mit seinen Gegnern aus der Schweiz, Österreich, Italien, England Deutschland, Holland, Polen der Tschechei, Spanien, und dem Libanon sehr. „Das eine oder andere Benzingespräch lockert auf und fördert häufig auch für mich noch neue interessante Erkenntnisse ans Tageslicht“, so Roth mit hochgezogenen Brauen. Und seine Kunden im schweizerischen Schaffhausen? Die verfolgen meine Einsätze sehr aufmerksam. Da werden nicht nur die Erfolge fachkundig diskutiert, sondern jedes Ergebnis“, so der Mann der schon einige Titel und große Mengen an Pokalen eingefahren hat. Marc Roth und sein Team werden auch in 8 Tagen in Dijon wieder für reichlich Spannung sorgen. Wetten das? 
Ist nun bereits der 2. Schweizer Fahrer nach Pierre von Mentlen (Agarone) im UHSport-Meisterschaftspaket auf Titelkurs? Wenn ja, denn könnte Pierre von Mentlen „seine“ 07ner Start-Nr.1 für den Champion-08 im Rahmen des Challenge-Finales in Hockenheim direkt an seinen Landsmann Marc Roth weiterreichen. 
„Der Marc ist ein ausgesprochen sportlicher Racer“, so der Libanese Chaouki Chikhani. Der Porschepilot mit Wohnsitz Frankfurt und Paris ist Experte, wenn es um Beurteilung sportlichen Fahrens geht. Er fährt einen 750PS Porsche 993 GT2 und knackt die 300 Km/h-Grenze regelmäßig. „Da musst Du dich 100% auf den Mann auf den du aufschließt verlassen können. Macht der einen Fehler weil er dich übersieht, kann das schnell fatale Folgen haben. Marc ist ein perfekter Fahrer. Ein Fahrerkollege, der den Erfolg verdient“.
HTS
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Artikel vom 03.09.2008