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Kurzinterview mit Marc Roth
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Schneller
Schweizer Motorsportexport |
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Mit
20 Jahren stieg Marc Roth 1983 in den Motorsport ein,
anfangs noch im Gruppe N Golf. Sein Toyota Corolla
begleitete den Schweizer Automechaniker fast seine gesamte
Motorsport- karriere. Nach und nach wurde das anfängliche
Gruppe N Fahrzeuge immer weiter verbessert und schneller.
Mittlerweile ist der Corolla, trotz seines im Vergleich
zur Konkurrenz eher schlichten Auftretens, ein Topfavorit
auf |
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Patrick
Holzer |
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| Schweizer
Rennsportasse unter sich - Edy Kamm und Marc Roth |
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Klassensiege. Im Winter wurde der
Corolla auf 1,6 Liter umgebaut, was dem nur 780 kg schweren
Renner eine Leistung von 210 PS beschert. In den Schweizer
Meisterschaften räumte Roth jede Menge Rennsiege ab, was ihn zu
einem gefragten Tuner im Motorsportbereich machte. Auch der
Sprung über die Alpen glückte bestens, ob im Divinol-Cup oder
der Spezial Tourenwagen Trophy - Marc Roth war immer ganz vorne
mit von der Partie. Diese Saison fährt der dreifache IS Trophy
Sieger erstmals fest in der DMV Tourenwagen Challenge. Eine
Entscheidung, die sich gelohnt hat, denn in der Gesamtwertung
liegt Roth nach zwei Rennen auf dem fünften Gesamtplatz der
Meisterschaft. Mit dem starken Klassenkonkurrenten Jörg Bernhard
im Honda S2000 sorgte der Corolla Pilot für Begeisterung beim
Publikum. Im Kurzinterview mit auto-rennsport.de erinnert sich
der Schweizer an seine Anfänge im Motorsport. |
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Sorgt in der DMV
Tourenwagen Challenge für Furore - der Schweizer Marc Roth
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Wie kamst du in den Motorsport? |
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Ich war schon als kleiner Junge ein Autonarr. Alles
was damals (ist ja auch schon eine Weile her) im Fernsehen punkto
Motorsport ausgestrahlt wurde, habe ich mit großem Interesse
verfolgt. Während der Ausbildung zum
Automechaniker konnte ich ein paar Bergrennen und das 3
Stundenrennen in Hockenheim live mitverfolgen. Ich
lernte dabei diverse Leute kennen, die sich in der Szene gut
auskannten. Nach der Lehre machte ich den Lizenzausbildungskurs in
Hockenheim und dann begann meine Karriere als Rennfahrer. |
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Nach sehr erfolgreichen Jahren im
schweizer Rennsport, bist du die letzten Jahre auch in der STT und
im Divinol-Cup angetreten. Gerade die klasseninterne Konkurrenz
fand sehr viele lobende Worte für Dich. Wie hast du die
Gastauftritte in den Serien gesehen? |
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Nach vielen Slaloms, Bergrennen und 3 Stunden Rundstreckenrennen, die ich
anfangs nur sporadisch fuhr, später auch an ganzen Meisterschaften teilnahm
und auch gewinnen konnte, wollte ich gerne etwas anderes sehen.
Den Divinol
habe ich in Hockenheim oder Dijon live gesehen und die STT kannte ich aus
Zeitschriften. Beide Serien konnte ich als Gastfahrer kennen lernen. Ich
habe viele neue und nette Leute kennen gelernt, andere Rennstrecken gefahren
wie Assen, Nürburgring und Spa. Ich sah wie es in den beiden Serien so läuft
und war positiv überrascht, dass ich von einigen Mitstreitern auch
aufgefordert wurde in ihrer Serie zu fahren. |
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In der Schweiz kränkelt der
Rundstreckensport. Die Interswissfelder sind Jahr für Jahr
geschrumpft und auch die Swiss Touringcar Masters hat starke
Probleme. Worin siehst du die Gründe für die Probleme? |
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Das ist ja wohl harmlos ausgedrückt, ich würde eher sagen der Rundstreckensport ist kaputt,
außer beim Clio Cup oder einigen Formel
Serien läuft da nicht mehr viel. Wenn ich die Probleme kennen würde, könnte ich vielleicht
Gegensteuer geben, aber das ist nicht so einfach,
da diverse Umstände zu diesem Debakel geführt haben. Ich glaube aber, dass es auch in anderen Ländern Probleme im Motorsport gibt,
vor allem was den Breitensport anbelangt.
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Was planst du diese Saison zu
fahren? |
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DMV und was sich nicht damit überschneidet fahre ich in der neu gegründeten
IS. Wo eine Mischung aus Bergrennen und Slalom zählen (Keine Rundstrecken). |
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Wurde etwas am Fahrzeug über den
Winter verändert? |
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Mein Toyota Corolla haben wir auf 1,6 umgebaut und alles revidiert und dabei
versucht Kleinigkeiten zu verbessern.
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2003 war Marc Roth in
der Interswiss Serie eine feste Größe
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Patrick Holzer |
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| Name: |
Marc Roth |
| Wohnort: |
Schafhausen
i.E. Schweiz |
| Beruf: |
Automechaniker |
| Familie: |
verheiratet,
zwei Kinder |
| Karriere: |
Motorsport
seit 1983 |
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Gr. N auf
VW Golf I, Gr. N auf Toyota Corolla, Gr. A auf VW
Golf, Gr. IS auf Toyota Corolla |
| Erfolge: |
Berner
Meister (98,01,02,03) IS Trophy Sieger (03,04,05) |
| Lieblings-
strecken: |
Alle,
die ich als Sieger verlasse... |
| Teammit-
glieder: |
Bruno
Schneider und meine Familie |
| Sponsoren: |
Restaurant
Bahnhof, Bigenthal |
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| Fahrzeug: |
Toyota
Corolla |
| Baujahr: |
1985 |
| Hubraum: |
1600 ccm |
| Leistung: |
210 PS |
| Tuner: |
Roth Racing |
| Kraftüb. |
X-Trac |
| Fahrwerk: |
Bilstein |
| Bremsen: |
Bilstein |
| Räder: |
10.0x15 |
| Reifen: |
Avon |
| Gewicht: |
780 kg |
| Historie: |
Vom
Straßenfahrzeug zur Gr. N über Gr. A zum IS
Spezialwagen |
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