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24h-Rennen 2011 auf dem Nürburgring
Volkswagen Golfsrudel erfolgreich im Qualifying
Nach zwei Qualifying-Sessions am Donnerstag und Freitag bei typischem Eifelwettermix aus Regen und Sonnenschein haben sich alle fünf Einsatz- autos von Volkswagen Motor- sport im Vorderfeld für die 39. Ausgabe des 24-Stunden- Rennens auf dem Nürburgring qualifiziert. Die drei 450 PS starken Golf24 platzierten sich auf den Rängen 27 , 28  und 54 . Die beiden mit Biogas  ange- triebenen Scirocco GT24- CNG auf  den Plätzen 61 und 66. 
 © Volkswagen
 Schnellster Golf geht von Rang 27 ins Rennen  
Prominenter Daumedrücker an der 25,378 Kilometer langen Strecke war Comedian Mario Barth, der der Volkswagen Crew einen Besuch abstattete. Schnellstes Auto war der Golf24 mit der Startnummer 135, den Thomas Mutsch bereits am Donnerstag mit 8.38,598 Minuten bei guten äußeren Bedingungen in der Eifel zur Bestzeit gepusht hatte und damit auch schnellster in der Klasse AT wurde. Auch die Teamkollegen Fredrik Ekblom, Patrick Simon und DTM-Pilot Edoardo Mortara stimmten sich bei ihren Runden auf den Langstreckenklassiker ein. Ebenfalls unter den Top 30 qualifizierte sich der Golf24 mit der Nummer 35, pilotiert von Peter Terting, Nicki Thiim, Franck Mailleux und René Rast in einer Zeit von 8.39,383 Minuten.

"Zwei Autos unter den Top 30 zu haben ist vor allem nachts ein Vorteil beim 24-Stunden-Rennen, weil alle Autos eine blaue Signallampe eingebaut bekommen, die den schnellsten 30 Autos im Feld vorbehalten ist und langsamere Fahrzeuge schneller Platz machen lässt", so Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. Komplettiert wird das Golfsrudel der drei Allradsportler aus Wolfsburg von der Startnummer 235 mit den ehemaligen Formel-1-Piloten Johnny Herbert und Mark Blundell sowie Patrick Bernhard und nochmals René Rast, der auf zwei Autos fahren wird.

Die beiden blauen, mit Biogas angetriebenen Scirocco GT24-CNG, die bereits im Vorjahr erfolgreich ihre Klasse gewannen, absolvierten beide Qualifyings ohne Probleme. Die Startnummer 117 wird von den drei Dakar-Siegern Nasser Al-Attiyah (2011), Carlos Sainz (2010) und Giniel de Villiers (2009) sowie dem ehemaligen Tourenwagen-Ass und jetzigen N-TV Moderator Klaus Niedzwiedz pilotiert. Der zweite Scirocco geht in der Besetzung Vanina Ickx, Bernd Ostmann, Peter Wyss und ebenfalls als Doppelstarter Klaus Niedzwiedz ins Rennen.

Kris Nissen, Volkswagen Motorsport-Direktor: "Unser realistisches Ziel war die Top 30, was wir mit zwei Autos auch erreicht haben – auf jeden Fall eine gute Vorstellung des Jubiläums-Golf. Wir wollen ein cleveres Rennen fahren, um möglichst weit nach vorn zu kommen. Wenn es uns gelingt, Zwischenfälle auf der Strecke zu vermeiden, solide Boxenstopps zu machen und eine gute Strategie zu wählen, können wir unter die ersten zehn kommen."

Thomas Mutsch, Volksagen Golf24 (Nr. 135): "Es hat alles vom Set-up gepasst. Das Auto ist sehr, sehr gut zu fahren, sowohl im Trockenen, aber auch speziell im Nassen. Das lässt hoffen, im Rennen noch einmal deutlich Plätze gut zu machen."

Franck Mailleux, Volksagen Golf24 (Nr. 35): "Wir sind auf dem 28. Startplatz, haben das blaue Licht an Bord, was für uns ein großer Vorteil ist. Wir sind damit mehr als zufrieden, denn soweit vorn hatten wir unser Auto gar nicht erwartet. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir im Rennen ein wirklich gutes Resultat erzielen können. Ich freue mich besonders auf die Einsätze bei Nacht, wenn an der Strecke überall Lagerfeuer zu sehen sind – die Nordschleife bietet auch für uns Fahrer eine einzigartige Atmosphäre."

Edoardo Mortara, Volksagen Golf24 (Nr. 135): "Thomas hat einen tollen Job gemacht und eine super Qualifying-Zeit hingelegt. Für mich persönlich ist es eine tolle Erfahrung. Ich bin hier noch nie gefahren, alles ist neu für mich – von der extrem anspruchsvollen Strecke, dazu 200 Autos am Start. Das ist nicht einfach, macht aber ungeheuer viel Spaß."

Mark Blundell, Volksagen Golf24 (Nr. 235): "Für mich war es wichtig, mich heute noch mehr ans Auto und die Strecke zu gewöhnen. Es war nicht einfach, weil ich nur zwei Runden drehen konnte – eine im Trockenen und eine bei nassen Bedingungen. Ich bin immer noch in der Lernphase, wahrscheinlich auch im Rennen – Erfahrung ist auf der Nordschleife viel wichtiger als auf jeder anderen Rennstrecke, die ich kenne. Aber von Runde zu Runde sammle auch ich hier mehr Erfahrung."

Klaus Niedzwiedz, Volkswagen Scirocco GT24-CNG (Nr.116): "Ich bin in meiner zweiten Runde die schnellste Runde gefahren. Danach haben wir den Wagen etwas geschont, weil ich wusste, dass ich eine fast optimale Runde hingelegt hatte. Es gibt keine technischen Probleme, die Autos laufen sehr zuverlässig und sind schnell. Ich fahre beide Autos, die 117 hat ein anderes Differential, fährt sich etwas aggressiver. Für das Rennen bin ich extrem zuversichtlich und entspannt, ich werde jedenfalls ruhig schlafen. Allerdings hoffe ich, dass das Wetter beim Rennen nicht so wechselhaft ist wie in den letzten zwei Tagen, denn das ständige Reifenwechseln nervt schon etwas."

Volkswagen

Die Startnummer 117 wird von den drei Dakar-Siegern pilotiert

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Presse Volkswagen

Artikel vom 25.06.2011

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