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24h-Rennen 2011 auf dem Nürburgring
Lexus und GAZOO Racing mit zwei Supersportwagen in der Grünen Hölle
Lexus und GAZOO Racing starten am kommenden Wochenende zum vierten Mal in Folge mit zwei Supersport- wagen vom Typ „LFA“ beim ADAC 24h-Rennen auf dem
Nürburgring. Beide Lexus LFA starten in der Klasse SP8 für seriennahe Fahrzeuge ab vier Liter Hubraum. Karosserie und Chassis der Rennwagen bestehen wie beim Basisfahr- zeug mit Straßenzulassung aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. 
 © Lexus
 Prominentester Fahrer ist André Lotterer  
Ein vorn eingebauter 4,8-Liter V10-Zylinder Saugmotor treibt die Hinterräder an. Das Triebwerk erreicht im Serientrim eine Spitzenleistung von 412 kW (560 PS) bei 8700/min – genug für eine Spitzengeschwindigkeit von 325 km/h. Die Rennversion muss zur Erfüllung des „Balance of Performance“ Regelwerks mit zwei Ansaugluftmengenbegrenzern von je 34,2 mm Durchmesser ausgestattet werden. Das vorgeschriebene Mindestgewicht des Fahrzeugs liegt mit 1450 kg deutlich höher als bei jedem der Topfavoriten für den Gesamtsieg.

Prominentester Fahrer des GAZOO Racing Teams ist der Deutsche André Lotterer. Er gewann vor zwei Wochen das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Lotterer, seit Jahren sehr erfolgreich mit Toyota und Lexus in den japanischen Formel Nippon und Super GT Meisterschaften engagiert, teilt sich ein LFA Cockpit mit den Langstreckenspezialisten Juichi Wakisaka und Takayuki Kinoshita. Ihr Minimalziel ist der Klassensieg, bei optimalem Rennverlauf liegt trotz des Gewichtsnachteils auch eine Top-10 Platzierung im Gesamtklassement in Reichweite. Der zweite LFA wird von Teamchef Akira Iida und zwei Nachwuchsfahrern aus dem Toyota „Young Drivers Program“, Kazuya Ohshima und Hiroaki Ishiura, gesteuert. Akira Iida tritt als Fahrer und Teamchef in Personalunion die Nachfolge des legendären TMC „Master Testdriver“

Hiromu Naruse an, der 2010 bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam. Betreut
werden beide Rennwagen von einem Team von Ingenieuren und Mechanikern aus der
Entwicklungsabteilung für Serienfahrzeuge. Ihre Erfahrungen auf der anspruchsvollsten
Rennstrecke der Welt werden nach Beendigung ihres „Nebenjobs“ beim 24h-Rennen dazu
beitragen, das Qualitätsniveau der ohnehin hoch entwickelten L
exus Automobile weiter auf die Spitze des technisch Machbaren zu treiben.

Beim ADAC 24h-Rennen 2010 errang einer der von GAZOO Racing eingesetzten LFA den
Klassensieg in der SP8 und den 18. Platz in der Gesamtwertung. Seine schnellste Runde wurde mit 8.55 min. gestoppt. Bei den VLN Langstreckenrennen 2011 zeigten die GAZOO Racing LFA auf dem Nürburgring eine starke Frühform: Zwei Klassensiege in der SP8 und ein fünfter Platz in der Gesamtwertung des letzten VLN Rennens stehen bereits zu Buche. Mit 8.29 min. liegt die schnellste Rundenzeit des LFA fast eine halbe Minute unter der Vorjahresbestzeit.

Lexus

Start mit zwei Supersportwagen LFA

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Presse Lexus

Artikel vom 22.06.2011

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