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| Vierfache Rennaction mit Formel-Flitzern bis Supersportwagen in Zolder |
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| ADAC Masters Weekend startet erstmals in Belgien |
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2009 formierte sich aus den Rennserien ADAC GT Masters, ATS Formel-3-Cup, Formel ADAC und ADAC PROCAR eine neue Motorsport-Plattform: das ADAC Masters Weekend. Im dritten Jahr seines Bestehens entdeckt das zuschauerfreundliche und actiongeladene
Veranstal- tungspaket einmal mehr Neuland, denn erstmals steht der traditionsreiche belgische Grand-Prix-Kurs von Zolder als Austragungsort im Kalender. |
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ADAC Masters
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| Volle Tribünen beim ADAC Masters Weekend |
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Am Pfingstwochenende vom 10. bis 12. Juni 2011 tragen dort die vier Stammserien angeführt von der „Liga der Supersportwagen“, dem ADAC GT Masters, nicht weniger als neun Rennen aus. Die 15 Euro für ein Tagesticket beim dritten ADAC Masters Weekend des Jahres sind also gut angelegtes Geld, zumal der exklusive Blick hinter die Kulissen im Fahrerlager inbegriffen ist. Grund genug, einen Ausflug nach Zolder ins Pfingstprogramm aufzunehmen. Und das nicht nur für belgische Motorsport-Enthusiasten, schließlich ist die Grenze nach Deutschland nah und für viele Piloten wie den gebürtigen Mönchengladbacher Heinz-Harald Frentzen oder Kenneth Heyer aus dem nahen Wegberg ist Zolder quasi ein Heimspiel.
ADAC GT Masters: Wer gibt das Tempo in Zolder vor?
Vier Rennen, vier unterschiedliche Siegerpaarungen in drei verschiedenen Supersportwagen – das Starterfeld des ADAC GT Masters weist mit rund 40 Autos nicht nur eine Rekordgröße auf, es präsentiert sich obendrein höchst ausgeglichen. Zumal auch Fahrer der Marken Corvette und Porsche bereits aufs Podest gefahren sind. In Zolder stehen die Saisonläufe fünf und sechs an. Zahlreiche Piloten kennen den Kurs aus Einsätzen in anderen Rennserien oder auch aus dem ADAC GT Masters. Die Serie war hier in ihrer Debütsaison 2007 bereits am Start. Der spätere Meister Christopher Haase (Kirchleus) trug sich damals zweimal in die Siegerliste ein. 2011 startet er zusammen mit Andreas Simonsen (S) in einem Audi des Teams Phoenix Racing Pole Promotion. Mit einem Sieg rangieren sie auf Tabellenplatz fünf. An der Spitze liegen Christer Jöns/Jens Klingmann (Ingelheim/Leimen) vor ihren ABT-Audi-Teamkollegen Christopher Mies/Luca Ludwig (Heiligenhaus/Bonn), die als Rheinländer zur Riege der „Lokalmatadoren“ gehören. Gut ins Jahr gestartet sind auch die ebenfalls einmal siegreichen Stuck-Brüder Johannes und Ferdinand (Österreich) im Reiter-Lamborghini. Sie liegen auf dem dritten Gesamtrang vor dem BMW-Alpina-Duo Alexandros Margaritis/Dino Lunardi (GR/F). Viel vorgenommen für Zolder hat sich auch die einzige belgische Mannschaft im ADAC GT Masters, Mühlner Motorsport aus Spa-Francorchamps. Stammpilot Frank Schmickler (Rösrath) war 2007 ebenfalls schon in Zolder am Start – und als einziger Fahrer bei jedem anderen bisher ausgetragenen Rennen des ADAC GT Masters. 2011 teilt er sich den Mühlner-Porsche mit Charlie Geipel (Plauen). Da in Zolder die Bremsen der GT-Boliden im höchsten Maße beansprucht werden, dürfen die Verzögerungssysteme an diesem Wochenende mit Wasser und Luft zusätzlich gekühlt werden. |
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ADAC GT Masters-Star Heinz-Harald Frentzen |
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ATS Formel-3-Cup: Rennstress für die Formel-Talente
Kaum ist die letzte Zielflagge gefallen, startet Deutschlands schnellste Formel-Serie erneut, denn nur fünf Tage nach dem Einsatz im niederländischen Assen (4./5. Juni) rückt der ATS Formel-3-Cup bereits zum ersten Training in Zolder aus. Vor dem Benelux-Doppelpack rangierte der Neuseeländer Richie Stanaway knapp vor dem Dänen Marco Sørensen. Mit Respektabstand folgten Klaus Bachler (A), Tom Blomqvist (GB) und Alon Day (IL). Bester Deutscher in dieser Multi-Kulti-Gesellschaft war vor dem doppelten Einsatz in den Nachbarländern ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Patrick Schranner (Ingolstadt) auf Rang sieben. Aber vier Rennen innerhalb von neun Tagen werden sicherlich Bewegung in die Tabelle bringen ...
Formel ADAC: Formelschule auf Entdeckungsreise
Die Formel ADAC startet erstmals in Zolder. Um sich für die Premiere zu rüsten, haben einige Teams bereits Testfahrten auf der belgischen Strecke absolviert, andere bereiteten sich mit Einsätzen am Simulator vor und greifen auf Daten ähnlicher Strecken wie dem Lausitzring zurück. Außerdem wurde eine zusätzliche Trainingseinheit in den Zeitplan integriert. Dennoch: Eine neue Rennstrecke bleibt immer eine besondere Herausforderung, insbesondere eine so traditionsreiche wie Zolder. Viel Spannung ergibt sich auch aus der Tabellensituation: Mit Sven Müller (Bingen), Emil Bernstorff (GB) und Pascal Wehrlein (Worndorf), die die bisherigen Siege unter sich verteilten, hat sich ein Trio vom Rest des Feldes abgesetzt. Die Verfolger stehen unter Zugzwang, wenn sie den Abstand zur Spitze nicht noch größer werden lassen wollen. |
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Renn-Stress: Der ATS Formel-3-Cup bestreitet vier Läufe in neun Tagen |
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ADAC PROCAR: die vielseitige Tourenwagen-Liga
Fahrer von Autos neun verschiedener Marken stehen in der Starterliste der ADAC PROCAR, die sich damit einmal mehr als facettenreiches Tourenwagen-Championat präsentiert. Am besten in die Saison gestartet ist der letztjährige Vizemeister Johannes Leidinger (Nalbach), der in seinem BMW zwei Siege und zwei zweite Plätze eingefahren hat. Das bescherte ihm einen 13 Punkte großen Vorsprung in der Division 1 für S2000-Autos auf Honda-Pilot Peter Rikli. Der Schweizer siegte ebenso einmal wie Leidingers Markenkollege Jens Weimann (Preetz). In der Division 2 machten Spitzenreiter Nils Mierschke (Ford, Fränkisch-Crumbach) und Peugeot-Pilot Guido Thierfelder (Troisdorf) die Siege bisher unter sich aus. Interessant ist auch die Frage, welches Antriebskonzept sich bei den harten Bremspunkten vor den Schikanen und dem „Räubern“ über die Randsteine in Zolder am besten bewährt. Die heckangetriebenen BMW oder die Konkurrenz mit Frontantrieb? Bei Zolder-Gastspielen der Tourenwagen-WM hatten die S2000-Autos mit Vorderradantrieb bisher unterm strich die Nase vorn.
TV-Berichterstattungen auf kabel eins und SPORT1
TV-Zusammenfassungen der Ereignisse in Zolder zeigen „kabel eins“ (13. Juni, 01.50 Uhr) sowie „SPORT1“ (18. Juni, 11.45 Uhr). Die Rennen des ADAC GT Masters überträgt „kabel eins“ samstags und sonntags ab 11.45 Uhr, die Läufe der anderen drei Serien in Zolder sind über die jeweilige Homepage als Livestream abrufbar. |
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Honda gegen BMW ist das Duell der Stunde in der ADAC PROCAR |
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Artikel vom 04.06.2011
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