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Preis der Stadt Stuttgart - der Samstag
Zink übersteht Mehrfachüberschlag nahezu unverletzt
Es war nicht das Wochenende des Hans-Christian Zink. Der DMV TCC Vorjahresmeister zerlegte seinen BMW M3 bei einem heftigen Unfall im Motodrom. Schon am Tag zuvor brannte sein neuer Audi R8. Glück im Unglück - die Sicherheitszelle hielt und Zink entstieg selbstständig dem havarierten Fahrzeug. Dadurch geriet das Renngeschehen etwas in den Hintergrund. Sascha Bert und Juerg Aebherad holten sich die Siege.
 © Patrick Holzer
 Zink entstieg dem M3 nahezu unverletzt
Bis zum Unfall von Zink lieferten sich Bert und Aeberhard eine spannende Jagd. Mintgen Motorsport nutzte den Saisonauftatkt der DMV TCC, um das Fahrerduo Sascha Bert und Heiko Hammel auf die griftgrüne Viper für das ADAC GT Masters einzuschießen. Das Duo überraschte mit bärenstarken Rundenzeiten, die letztes Jahr sogar zu Platz eins im Masters-Feld gereicht hätten. Nur Juerg Aeberhard hatte im Porsche 993 GT2 dem etwas entgegen zu setzen. Im zweiten Rennen biehlt der junge Schweizer die Oberhand und distanzierte Heiko Hammel um knapp über fünf Sekunden. In Rennen eins schaffte Rainer Noller vor Roland Hertner (beide Porsche 997 GT3 Cup) den Sprung aufs Treppchen. Im zweiten Rennen kämpfte sich Tim Tews (Porsche 997 GT3) von Rang sechs auf den Podestplatz nach vorne. Albert Kierdorf, im Porsche 996 GT3 RS unterwegs, musste sich knapp geschlagen geben.

Patrick Holzer

Sebastian Asch war stark unterwegs

Die Cup & Tourenwagen Trophy war eine klare Angelegenheit für Sebastian Asch. Der Sohn von Roland Asch quetschte alles aus seinem Porsche 964 Cup heraus und fuhr zwei Gesamtsiege ein. Schon Vater Roland war im 964er zu Meisterehren gekommen. 1991 gewann dieser den Porsche Carrera Cup. Die weiteren Podestränge waren ebenfalls fest in der Hand von 911er Piloten. Im ersten Heat hatte Pierre Backes im Generationen-Kampf der Porsche Cup Modelle das Nachsehen. Der Luxemburger steuerte mit dem 996 GT3 Cup, die Modellreihe die ab 1998 im internationalen Supercup gefahren wurde. Platz drei holte sich Andreas Sczepansky in einem weiteren 964er. Dr. Jochen Keils übernahm im zweiten Durchgang das Volant des Porsche 964 RSR von Markenpokaldauerbrenner Uwe Reich. Der war schon in den 70er Jahren im Renault 5 Pokal aktiv und kämpft nun in der CTT mit. Keils hielt anfangs mit Asch Schritt, musste sich dann aber mit über 27 Sekunden Rückstand doch geschlagen geben. Rang drei holte sich Pierre Backes.

Patrick Holzer

Georg Stummeyer holte den Sieg bei der HTGT am Freitag

Im Porsche Super Sports Cup Suisse holte sich Jean Paul von Burg vor Heinz Bruder (Porsche 997 GT3 Cup) den Gesamtsieg. Rang drei ging an Max Degiovanni im Porsche 997 GT2. Dieter Dürr gewann mit seinem Porsche 997 GT2 den im selben Feld gestarteten Porsche Sport Cup Suisse.

Bereits am Freitag nahmen die Piloten der HTGT ihr erstes Rennen in der Saison unter die Räder. Das Rennen dominierte Georg Stummeyer mit seinem Ford GT 40 klar. Schon im Quali hatte dieser sich mit fast neun Sekunden Vorpsrung die Pole vor Rainer Vorköper im Jaguar E-Type geholt. Im zweiten Rennen am Samstag war aber bereits nach vier Runden Schluss. Somit holte sich René Weidig in einem weiteren GT 40 den Gesamtsieg bei der HTGT.
Patrick Holzer

Artikel vom 10.04.2011

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