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Preis der Stadt Stuttgart
Bombenzeit von Juerg Aeberhard
Der Freitag in Hockenheim stand ganz im Zeichen von Jürg Aeberhard. Mit 1.39,961 katapultierte der junge Schweizer seinen Porsche 993 GT2 im zweiten Quali der DMV TCC auf Startplatz eins. Dies bedeutet neben der Pole DMV TCC Rekord. Im ersten Quali musste er sich noch Sascha Bert und Heiko Hammel in der Mintgen Viper geschlagen geben. Pierre von Mentlen geland zweimal der Sprung in die zweite Reihe. Die teilt er morgen mit Roland Hertner bzw. Rainer Noller.
 © Patrick Holzer
 René Aeberhard fuhr unter 1.40
Die Zeiten in der DMV TCC versprechen für morgen auf jeden Fall sehr spannende Rennen. Während Aeberhard, die Mintgen Viper und Pierre von Mentlen dem Feld enteilt sind, lauert dahinter eine hungrige Porschemeute. Neun Porsche mit Zeiten von 1.45 bis 1.46, dazu der brandneue Challenge Ferrari von Farnbacher/Mayer, sowie die GT3 Corvette von Josef Klüber versprechen heiße Rennaction. Gerade die 2010er Cup Porsche erwiesen sich als echte Hausnummer, die es zu schlagen gilt. Schnellster bei den älteren Cup 911er war zweimal Martin Zander. Insgesamt scheint dieses Jahr Porsche Trumpf zu sein. Fast die Hälfte des Startfeldes kommt mittlerweile aus Zuffenhausen.

Patrick Holzer

GT1 Corvette bei der Dutch Supercar Challenge

Ihr erstes Aufgalopp in dieser Saison erlebte auch die Dutch Supercar Challenge. Im Quali war die Viper SRT 10 von Diederik Sijthoff mit 1.41,706 knapp Zeitschnellste vor Rick Abresch in der GT1 Corvette. Die zweite Startreihe für den Samstag teilen sich Cor Euser (Marcos LM600) und Alex van 't Hoff (Mosler MT900R GT3). Dave Basu in der zweiten GT1 Corvette verfehlte Startplatz vier um 1,243 Sekunden.

Bei der Cup & Tourenwagen Trophy war Sebastian Asch im Porsche 964 Cup pfeilschnell unterwegs. Klar setzte der Sohn von Roland Asch den Porsche vor Reich/Keils bzw. Andreas Sczepansky (beide Porsche 964) auf Pole. Im ersten Zeittraining distanzierte der Jungprofi den Zweitplatzierte um über vier Sekunden. Die zweite Startreihe für das erste Rennen ist eine rein luxemburgerische Angelengenheit. Guy Hoffeld (BMW M3 E36) und Pierre Backes (Porsche 996 GT3 Cup) werden von den Plätzen drei und vier ins Rennen gehen. Backes verbesserte sich im zweiten Qualidurchgang um eine weitere Position. Daneben stellte Andreas Sczepansky seinen Porsche in die zweite Startreihe. Mitten unter die PS-stärkeren Fahrzeuge mischte sich René Freisberg im Ford Fiesta. Im ersten Quali landete der Kelkheimer auf Startplatz sieben, während Rang neun im zweiten am Ende zu Buche stand. Mit insgesamt 25 Fahrzeugen konnte die CTT ihre Starterzahl gegenüber der Vorsaison deutlich steigern.

Patrick Holzer

René Freisberg war in seiner Klasse vorne

Beim Porsche Sports Cup Suisse behielt Jean-Paul von Burg mit 1.46,336 vor Heinz Bruder und Ueli Thöny die Oberhand.

Morgen stehen unter anderem die Rennen zum Porsche Sports Cup Suisse, der DMV TCC, Dutch Supercar Challenge und der Cup & Tourenwagen Trophy auf dem Programm. Dazu wird unter anderem die Youngtimer Trophy mit zwei rießigen Starterfeldern ihre Trainingsläufe aufnehmen.
Patrick Holzer

Artikel vom 08.04.2011

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